Episode 105

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Published on:

31st Mar 2025

The day we leave Earth - Julie Gaston

Ein Film über Tod und Trauer in den Kulturen

Regisseurin Julie Gaston zu Gast im Trauermanager - Podcast "Das Schwere Leicht gesagt"

Gastgeber: Stefan Hund

Julie Gaston, die Regisseurin des Films "The Day We Leave Earth", ist heute zu Gast und wir tauchen tief in das komplexe Thema von Tod und Trauer ein. Der Film, der sich mit den menschlichen Ängsten und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Ende befasst, ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Versuch, Menschen zu helfen, besser mit ihren Todesängsten umzugehen. Julie teilt ihre persönliche Reise, die sie durch eine Krebsdiagnose erlebt hat, und wie diese Erfahrung sie dazu motivierte, eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zu wagen.

Wir sprechen über gesellschaftliche Unterschiede im Umgang mit Trauer und über die Bedeutung von Kultur und Spiritualität in diesem Prozess.

Begleite uns auf dieser emotionalen Erkundung, während wir uns den Fragen des Lebens und des Sterbens stellen und herausfinden, wie wir als Gesellschaft offener über diese Themen sprechen können.

Aktuell ist der Film in der Fertigstellung, wer hier noch finanziell mit dabei sein will, wendet sich gerne an Julie Gaston.

Kontakt zu Julie Gaston zum Thema Regie: https://les-gastons.com

Alles, was den Film inhaltlich, organisatorisch betrifft:

Bitte direkt an den Produzenten: Nico Drago - über info@the-day-we-leave-earth.com

Hier gehts zur Videoaufzeichnung auf YouTube: https://youtu.be/p8GaK8J_S_c -

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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

  • Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
  • Möchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager.
  • Möchtest Du regelmäßig zum Thema Trauer im Unternehmen lesen, bestelle Dir hier unseren Know-How-Transfer.

Impressum

Transcript
Speaker:

The Day We Leave Earth

Speaker:

Heute geht es dieses Thema

Speaker:

Tod, Trauer, Jenseitsvorstellungen

Speaker:

und ich kann jetzt schon verraten, es gibt bald einen Film.

Speaker:

Und die Produzentin ist

Speaker:

heute bei mir im Gespräch.

Speaker:

Liebe Hörerinnen und Hörer, eine neue Folge von das Schwere leicht

Speaker:

gesagt. Mein Name ist Stefan Hund, der Trauermanager.

Speaker:

Und wenn euch diese Folge gefallen hat,

Speaker:

dann leitet sie gerne weiter. Wenn ihr Fragen habt, schickt uns

Speaker:

gerne eine Anfrage, eine Mail unter

Speaker:

podcast-trauer-manager.de.

Speaker:

Ja, und jetzt sage ich einfach mal, los geht's.

Speaker:

Meine Gesprächspartnerin heute ist Julie Gaston.

Speaker:

Liebe Julie, ganz herzlich willkommen. Vielen, vielen Dank für

Speaker:

deine Einladung. Und ich hatte zu Beginn schon eine kleine

Speaker:

Korrektur. Ich bin nicht die Produzentin, sondern die Regisseurin des Films.

Speaker:

Okay. Das heißt, ich organisiere den Film künstlerisch und

Speaker:

nicht, sagen wir mal, buchhaltig oder organisatorisch

Speaker:

Management. Das macht dann der Nico Drago. Ah, okay. Aber ich sag

Speaker:

mal so, dann bist du ja noch näher dran, denn du hast die

Speaker:

inhaltlichen Fäden in der Hand. Genau.

Speaker:

Ich habe mir das sozusagen ausgedacht und habe ganzen Interviews

Speaker:

geführt, die ganzen Reisen gemacht. Ich war immer ganz nah dran an dem Film und

Speaker:

an den Inhalten. Wie ist das?

Speaker:

Trauer, Tod ist eigentlich kein sexy Thema, oder?

Speaker:

Wie bist du zu dem Thema gekommen? Ja, das ist tatsächlich...

Speaker:

Ja, ich würde es auch nicht als sexy Thema beschreiben. Und ich glaube, das ist

Speaker:

auch nichts, wo man jetzt denkt, das macht eine junge Frau. Es hatte bei

Speaker:

mir tatsächlich persönliche Gründe. Ich habe vor vier Jahren

Speaker:

eine Krebsdiagnose bekommen. Und ich war dann das erste Mal konfrontiert mit meiner

Speaker:

eigenen Sterblichkeit auf eine sehr unschöne Weise

Speaker:

und ich habe dann natürlich auch sehr viel Zeit verbracht in

Speaker:

onkologischen Praxen und Wartezimmern und so weiter

Speaker:

Und habe mich viel mit Menschen unterhalten, auch in Selbsthilfegruppen und

Speaker:

gemerkt, das größte Problem oder das, was die

Speaker:

Menschen am meisten belastet, wenn sie Krebs bekommen oder eine Krebsdiagnose

Speaker:

haben, ist gar nicht mal so das Körperliche. Also die

Speaker:

Therapien sind auch schon blöd und so und die OPs,

Speaker:

aber das Hauptding ist die Angst. Und darunter unter den ganzen

Speaker:

Ängsten, die dann aufkommen, hauptsächlich die Todesängste.

Speaker:

Und ich hatte einen tollen Lehrer während

Speaker:

meiner Studienzeit. Ich habe ein Semester einen Kurs

Speaker:

gemacht bei Werner Herzog und der hat in seinem Kurs

Speaker:

gesagt, wenn man ein Problem erkennt und nichts dafür tut, dass das

Speaker:

Problem sich löst, dann ist man Teil des Problems. Und so saß

Speaker:

ich dann in den Wartezimmern, weil das hat sich bei mir wirklich eingebrannt, so

Speaker:

laufe ich quasi als Künstlerin auch so ein bisschen rum, und habe überlegt,

Speaker:

kann ich irgendwas tun,

Speaker:

dieses Problem mit den Todesängsten anzugehen.

Speaker:

Und dachte mir, gut, ich bin jetzt Filmschaffende, ich habe das Handwerkszeug,

Speaker:

einen Film zu machen. Ist es möglich, mit einem Film

Speaker:

Menschen zu helfen, mit ihren Todesängsten umzugehen? Und

Speaker:

so ist die Idee entstanden, und so ist der Film quasi entstanden, aus diesem

Speaker:

Mindset heraus.

Speaker:

Bei den Todesängsten frage ich gerade noch mal nach.

Speaker:

Eigentlich, auch wenn es keinem bewusst ist,

Speaker:

bei jedem läuft doch die Uhr. Ja. Aber auf einmal

Speaker:

macht es Gong und du siehst da oben dann möglicherweise auch die

Speaker:

Uhr, denn 500.000 neue Krebsdiagnosen

Speaker:

jedes Jahr kommen dazu. In Deutschland sterben jedes

Speaker:

Jahr seit 2021 über eine Million Menschen

Speaker:

und davon sind 140.000 im erwerbsfähigen

Speaker:

Alter. Wie ist

Speaker:

das in diesem Moment? Wird einem da die

Speaker:

Endlichkeit nochmal bewusster? Also

Speaker:

total. Ich meine, ich muss sagen, ich habe jetzt mit 27 vorher

Speaker:

nicht wirklich jemals über meinen eigenen Tod nachgedacht.

Speaker:

Also ich hatte ganz andere Gedanken. Karriere, Familie,

Speaker:

Haus, was auch immer. Was man alles so macht, wenn man mitten im Leben steht

Speaker:

und dann kriegt man so gesagt, ja möglicherweise hast du nicht

Speaker:

mehr die Zeit für deine ganzen Träume. Möglicherweise hast du die

Speaker:

auch. Man weiß ja nie, wie es ausgeht. Bei mir sieht es ja gut aus

Speaker:

glücklicherweise, das kann ich ja auch sagen. Toll, toll, toll. Ich bin

Speaker:

aktuell tumorfrei und mir geht's gut, aber das weiß man halt

Speaker:

nie und kann sich auch jederzeit ändern.

Speaker:

Aber dieses Bewusstsein, glaube ich, hätte ich sonst

Speaker:

auch nicht so stark in so einem jungen Alter gehabt. Also es

Speaker:

ist vielleicht auch mal so, wenn man jetzt vielleicht einen guten Freund oder eine Freundin

Speaker:

im gleichen Alter verliert, dass das einen auch damit in Kontakt bringt.

Speaker:

Aber ich glaube so in unserer Gesellschaft ist es nicht so ein Standardding,

Speaker:

was jeder so auf dem Schirm hat. Also gerade so im jüngeren Alter

Speaker:

eigentlich ist das ganz ganz weit weg. Und oft ist es ja auch ganz

Speaker:

weit weg. Oft hat man ja 80 Jahre, aber letztendlich hat man keine

Speaker:

Garantie dafür. Es muss ja nicht unbedingt nur eine Krankheit sein, es kann ja ein

Speaker:

Unfall sein. Es gibt ja hundert mögliche Weisen, was

Speaker:

einem alles so passieren kann. Und das hat man

Speaker:

wirklich im jungen Alter nicht so im Bewusstsein. Also ist meine Beobachtung

Speaker:

zumindest. Ja, ich weiß,

Speaker:

wir sind altersmäßig ein bisschen auseinander, aber bei uns war es damals zum

Speaker:

Abitur. Im Endeffekt wurde uns

Speaker:

damals gesagt, jetzt habt ihr die Welt liegt vor euch, ihr habt jetzt einen großen

Speaker:

Freipaatschein und jetzt macht einmal. Ich weiß noch, ob das bei dir genauso

Speaker:

war und dann auf einmal haut da einer auf die Bremse.

Speaker:

Ja, so war das. Ich habe gerade mein Diplom gemacht.

Speaker:

Ich habe wahnsinnig viele Pläne gehabt, was ich jetzt alles machen will.

Speaker:

Und dann war erstmal jeder Plan... Ich sage mal so, wie wertvoll

Speaker:

Gesundheit ist, das versteht man erst, wenn man sie genommen, also wenn man sie

Speaker:

nicht mehr hat. Wenn sie einem genommen wurde, dann versteht man, dass alles

Speaker:

andere ist komplett unwichtig. Jedes Karriereziel im Endeffekt ist

Speaker:

unwichtig, wenn du dein Leben bangst. Und

Speaker:

dann wurde das Wichtigste irgendwie erst mal gesund werden und jetzt

Speaker:

gesund bleiben natürlich. Aber es

Speaker:

gab einem schon so einen richtigen Dämpfer, so eine richtige

Speaker:

Vollbremsung in meinen ganzen

Speaker:

Gedanken von, wie mein Leben aussehen könnte. Jetzt

Speaker:

frage ich einfach mal ganz direkt, weil das bei manchen einfach

Speaker:

auch in Unternehmen immer wieder ein Thema ist. Wie ging es dir

Speaker:

damals, als du die Diagnose bekommen hast,

Speaker:

hast du dann im Endeffekt bildlich vor dir schon die große

Speaker:

Kiste gehabt? Hast du damit schon so direkt,

Speaker:

will nicht gerade sagen abgeschlossen, oder zumindest dass die so

Speaker:

aufblinkte? Viele sagen ja in dem Moment,

Speaker:

bin ich da so, oder auch wenn es meinen Partner betrifft, bin ich da

Speaker:

so rausgeschmissen, dass das eigentlich

Speaker:

schon ein ganz großes Damoklesschwert ist, was da über mir schwebt.

Speaker:

Also ich glaube, das ist so, es hat so mehrere Ebenen. Also als ich

Speaker:

die Diagnose bekommen habe, so das erste, sag ich mal, die erste

Speaker:

Intuition, das erste Bauchgefühl war, ja, das ist jetzt echt blöd,

Speaker:

aber ich schaffe das irgendwie. Und dann

Speaker:

kamen natürlich die ganzen Untersuchungen und Arztgespräche.

Speaker:

Ich bin wirklich dankbar für die Medizin, die es in Deutschland gibt und die medizinische

Speaker:

Versorgung und alles. Und ich bin sicher, die Ärzte meinten es auch nicht böse,

Speaker:

aber die haben mir schon wirklich sehr, sehr viel Angst gemacht mit dem, was sie

Speaker:

gesagt haben. Und

Speaker:

dann kamen halt ganz viele Ängste auf. Und wenn man dann noch den

Speaker:

großen Fehler macht, das sollte man niemals tun, seine Diagnose

Speaker:

googeln, dann vielleicht auch noch Berichte finden, die sind

Speaker:

vielleicht zehn Jahre alt und dann merkt,

Speaker:

wie absolut schrecklich diese Diagnose ist, dann genau, dann

Speaker:

passiert es schon, dass man so denkt, keine Ahnung.

Speaker:

Und dann gibt es auch immer, also das ist auch sehr faszinierend, es gibt

Speaker:

dann immer, egal mit wem du redest, der dann irgendwie rausfindet, dass

Speaker:

du so eine Diagnose hast. Also das Erste, was den Leuten immer dazu

Speaker:

einfällt, ist, wen sie schon alles kennen, der an Krebs gestorben ist. Also das ist

Speaker:

wirklich faszinierend, wo ich mir jedes mal durchdenke,

Speaker:

warum hast du mir das jetzt erzählt? Also soll ich mir das jetzt nicht nachdenken?

Speaker:

Oder was war jetzt die Intention? Und ich glaube, oft ist es

Speaker:

einfach eine sehr große Hilflosigkeit. Und die Menschen wissen gar

Speaker:

nicht, was sie zu uns sagen sollen.

Speaker:

Und ich kann sagen, es gab, ich habe eine

Speaker:

Verwandte, die hat auch fünf Jahre vor mir eine Krebsdiagnose bekommen

Speaker:

und die hat mir einfach nur geschrieben, sei zuversichtlich.

Speaker:

Das war wirklich eine der Nachrichten. Das hat mir so gut getan. Das waren zwei

Speaker:

Worte. Aber das war in dem Moment so einfach, wo ich dachte so,

Speaker:

ja, genau, Zuversicht. Das ist das, was ich jetzt brauche. Ich

Speaker:

brauche keine Horror-Stories von Leuten, die gestorben sind oder die ganz schlimme

Speaker:

Therapien hatten oder denen die Fingernägel ausgefallen sind von der Chemo,

Speaker:

sondern was ich jetzt brauche ist Zuversicht. Und

Speaker:

ja, ich glaube da ist euer Ansatz von dem, was du mir eben

Speaker:

erzählt hast, was ihr machen wollt, schon super, einfach Menschen auch

Speaker:

sowas an die Hand zu geben. Wie kann ich mich verhalten?

Speaker:

Ich weiß nicht, ob es da 100 Prozent so Rezepte gibt, weil Menschen sind ja

Speaker:

ganz unterschiedlich. Und gerade auch, wenn man aus einer anderen

Speaker:

Kultur kommt oder einer anderen Religion kommt, dann braucht man vielleicht auch wieder andere

Speaker:

Sachen, die dann einem helfen. Aber so ein genereller

Speaker:

Red Flag Katalog nenne ich das jetzt mal, das machst du auch bitte auf gar

Speaker:

keinen Fall. Ich glaube, das ist dringend nötig. Also das braucht man.

Speaker:

Also wir zeigen in erster Linie, wo ich sage mal die ganz

Speaker:

großen Steine sind, die man auf jeden Fall beachten

Speaker:

sollte. Wenn man diese alle im Blick

Speaker:

hat und so viel sind es nicht, dann hat man doch

Speaker:

80 Prozent der Miete Und gemäß Pareto sind da noch

Speaker:

20 Prozent und da kann man manches auch entschuldigen, wenn die

Speaker:

80 Prozent stimmen. Absolut. Aber du hast eben

Speaker:

schon mal das Stichwort reingebracht interkulturell.

Speaker:

Und da sind wir auch bei deinem Filmprojekt.

Speaker:

Wie ist das für dich, wenn du jetzt aus verschiedensten Kulturen

Speaker:

auf das Thema Sterben oder eben halt

Speaker:

The Day We Leave Earth drauflegst?

Speaker:

Also ich, für mich empfand ich das als unglaublich

Speaker:

bereichernd und es hat auch sehr viel von

Speaker:

meiner Perspektive verändert. Weil wenn man hier

Speaker:

in Deutschland aufwächst und Man kennt ja nur dann

Speaker:

vielleicht die Trauerkultur, wie sie in Deutschland ist. Und auch der

Speaker:

Umgang mit dem Tod ist ja auch so ein bisschen... Wie soll ich sagen? Das

Speaker:

Sterben ist so das Allerschlimmste, was einem passieren kann. Das muss man auf jeden Fall

Speaker:

verhindern, mit aller Gewalt. Und wenn man dann mal in

Speaker:

andere Länder fährt, wo es vielleicht auch einen stärkeren Bezug gibt zur

Speaker:

Spiritualität oder zum Glauben oder einfach

Speaker:

auch kulturelle Vorstellungen, was nach dem Tod kommt, dann merkt man,

Speaker:

dann ist der Umgang ein völlig anderer.

Speaker:

Also ich glaube, keiner stirbt gern und Ich glaube, wir haben alle einen Organismus

Speaker:

mit einem sehr starken Überlebensdrang. Aber dieser

Speaker:

Umgang gesellschaftlich ist schon sehr anders. Also wir waren

Speaker:

beispielsweise in Nepal Und

Speaker:

man kann es auch nicht über einen Kamm scheren. Ich habe gedacht, wir fahren nach

Speaker:

Nepal, alle Menschen dort glauben an Reinkarnation, sind buddhistisch oder

Speaker:

hinduistisch. Es ist dort genau wie bei uns, es gibt ganz

Speaker:

individuelle Glaubensvorstellungen. Also da gibt es schon den

Speaker:

Hang, dass die Menschen eher in die Richtung Karma und Wiedergeburt

Speaker:

kommen. Es gibt auch sehr viele, die glauben da nicht dran oder die haben eigene

Speaker:

Vorstellungen. Also es ist überall auf der Welt divers, das kann ich jetzt schon mal

Speaker:

sagen. Aber generell kann man schon beobachten, dass Menschen,

Speaker:

die zum Beispiel jetzt an eine Wiedergeburt glauben,

Speaker:

ganz anders mit dem Thema Tod umgehen. Zum Beispiel

Speaker:

waren wir dort auf einer öffentlichen Kremierung.

Speaker:

Da kann man sich vorstellen, da wird

Speaker:

wirklich die Leiche auf eine Art Scheiterhaufen gelegt.

Speaker:

Also ich sag das jetzt mal ganz unkompliziert. Holzrost oder Stahlrost,

Speaker:

ja. Genau, so ein Stahlrost, da kommt dann Holz und dann ohne

Speaker:

Tuch drüber oder gar nichts. Also man sieht wirklich die komplette Leiche und wie sie

Speaker:

verbrennt. Und alle Menschen stehen drumherum und schauen sich das an. Die schauen

Speaker:

wirklich ganz genau hin. Selbst die kleinen Kinder kommen und laufen und gucken. Es ist

Speaker:

überhaupt nicht so, in den Ofen eine Stahltür davor und wir wollen das

Speaker:

alle gar nicht sehen. Und das ist ganz weit von der Welt, was hier in

Speaker:

Deutschland oft wahrnimmt. Sondern das ist, Wir gucken ganz genau hin. Und wenn

Speaker:

der Mensch verbrannt ist, dann wird es einfach in den Wind gekehrt. Es gibt keinen

Speaker:

Friedhof. Weil der Körper wird jetzt nicht mehr gebraucht. Die

Speaker:

Seele ist jetzt woanders. Die inkarniert jetzt woanders rein.

Speaker:

Und es ist natürlich extrem schmerzhaft. Und die Menschen dort haben auch sehr

Speaker:

lautstark getraut, also wirklich Zusammenbrüche und richtig voller

Speaker:

Tränen, das wird man sich ja auch niemals trauen, so auf dem Boden zu

Speaker:

liegen und zu schreien, ja. Das ist dort also vollkommen

Speaker:

normal, aber gleichzeitig ist auch vollkommen normal, dass Menschen neben dem

Speaker:

Feuer stehen und lachen. Weil sie sich vielleicht eine schöne

Speaker:

Erinnerung erzählt haben von der Person. Das ist nur so ein

Speaker:

Beispiel, wie ich gemerkt habe, unsere Prägung, wie wir hier damit

Speaker:

umgehen, das ist nur ein Weg von vielen. Und das heißt nicht, dass es der

Speaker:

richtige Weg ist. Das heißt auch nicht, dass es irgendwie immer so bleiben

Speaker:

muss. Also ich glaube, da kann man schon so eine

Speaker:

Offenheit entwickeln. Zu sagen, okay,

Speaker:

ja, wie kann man auch sonst, wie kann man auf andere Weise trauern oder

Speaker:

Abschied nehmen oder mit dem Tod umgehen. Und

Speaker:

ja, genau wie ich schon sagte, es hat einen sehr großen gesellschaftlichen Impact.

Speaker:

Also die Menschen verhalten sich ganz anders.

Speaker:

Das ist nur ein Beispiel von vielen natürlich jetzt aus den Fällen.

Speaker:

Da, wie gesagt, wenn du in den asiatischen Bereich

Speaker:

guckst, dann hast du eben halt ganz klar die

Speaker:

eher die Reinkarnation. Wenn du auf der anderen Seite

Speaker:

nach nach Mexiko guckst, hast du noch mal, bist

Speaker:

du auf der anderen Seite der Lebendigkeit.

Speaker:

Ja, oder auch in Peru, wo es dann auch ganz normal ist, dass man den

Speaker:

Verstorbenen einfach, sagen wir mal, spirituelle Gaben mit ins Grab

Speaker:

legt, einfach mit diesem Bewusstsein. Die kommen dann woanders hin,

Speaker:

die sind in einer anderen Dimension, die nehmen das mit, die brauchen das da.

Speaker:

Also es ist schon spannend, ehrlich gesagt, wie viel so eine

Speaker:

Jenseitsvorstellung tatsächlich verändert. Und

Speaker:

ich glaube, dass es auch für Menschen in Deutschland ganz

Speaker:

spannend ist, weil wir leben ja auch mittlerweile in einem sehr multikulturellen

Speaker:

Gesellschaft, also je nachdem, wo man wohnt. Ich habe jetzt zwölf Jahre in Offenbach gewohnt.

Speaker:

Da leben 182 verschiedene Nationen in einer Staate.

Speaker:

Und ich habe es sehr, sehr geliebt. Und da ist es natürlich

Speaker:

auch spannend, irgendwie zu nachzuvollziehen,

Speaker:

wie unterschiedlich mit Trauer umgegangen wird. Und ich glaube, das ist auch für

Speaker:

Unternehmer oder für Unternehmen gut zu

Speaker:

wissen, dass es da ganz verschiedene Rituale gibt,

Speaker:

ganz verschiedene Umgangsformen. Es gibt Kulturen, Religionen, in denen

Speaker:

es ist komplett verpönt, öffentlich zu trauern. Also ja, zum

Speaker:

Beispiel in vielen muslimischen Richtungen ist es also nicht bei allen.

Speaker:

Gern, aber da ist es so, wenn man lautstark trauert, dann ist das quasi

Speaker:

so ein Anklagen von Gott und das ist gar nicht

Speaker:

erwünscht. Also trauern ganz leise und möglicherweise so, dass keiner

Speaker:

sieht, weil nicht, dass man dann irgendwie an Gott zweifelt.

Speaker:

Und in anderen Fällen ist es so, das muss ganz lautstark gemacht

Speaker:

werden und eine Woche lang wird nur geweint.

Speaker:

In manchen Fällen ist es so, die Bestattung findet am gleichen oder am nächsten Tag

Speaker:

statt. Und wenn jemand stirbt, dann muss der sofort los.

Speaker:

Und in anderen Fällen hat das dann Zeit. Also ich glaube, dass man da so

Speaker:

eine Haltung entwickelt, in der man das auch ernst

Speaker:

nimmt. Und dass irgendwie so eine Trauer auch nicht etwas

Speaker:

ist, was optional ist oder wo man denkt, ach, ich sage das jetzt mal in

Speaker:

meinen Worten, die Person funktioniert jetzt gerade nicht so richtig gut.

Speaker:

Dass sie wirklich eine große Priorität hat,

Speaker:

dass man der Trauer von den Menschen einen Raum gibt und dass man

Speaker:

die ernst nimmt und dass die nicht irgendwie sowas ist wie, ich muss jetzt

Speaker:

morgen zur Beerdigung meines Vaters in die Türkei fliegen. Das ist nicht optional, das ist

Speaker:

nicht wie eine Hochzeit oder irgendwas, wo man sagt, na gut, wenn du es verpasst,

Speaker:

das ist halt jetzt mal blöd für dich, aber wir haben jetzt gerade hier wichtige

Speaker:

Projekte und du kannst jetzt nicht gehen, sondern zu verstehen, so einen Trauerprozess,

Speaker:

den nicht zuzulassen, das hat wirklich sehr, sehr große Konsequenzen

Speaker:

teilweise. Und die müssen sich bewusst dann

Speaker:

beschreiben, denn das haben viele nicht im Blick. Also

Speaker:

es gibt ja auch manche, die drücken gerade die Trauer weg nach dem Motto, ich

Speaker:

muss jetzt hier funktionieren, warum auch immer. Und

Speaker:

dann in der Regel ein halbes Jahr später machst du Batsch. Genau,

Speaker:

damit es eben genau nicht Batsch macht. Ich habe das bei

Speaker:

mir gemerkt. Ich habe jetzt natürlich nicht getrauert im Sinne von, dass ich jemanden

Speaker:

verloren habe, einen Angehörigen, sondern ich habe so ein bisschen mich selber getrauert,

Speaker:

mein eigenes Leben getrauert. Und ich war damals auch angestellt.

Speaker:

Und ich vergesse es nie, einen Tag nach meiner Lymphknotenentfernung,

Speaker:

also nach so einer Krebsdiagnose schaut man dann, wie stark hat sich das betreitet.

Speaker:

Und ich musste dann relativ schnell ins Krankenhaus und müsste lymphknotenentfernt

Speaker:

werden. Und einen Tag wirklich später, morgens 8, rief mich

Speaker:

damals meine Vorgesetzte an und meinte, ja,

Speaker:

sie braucht jetzt mal ganz schnell diese Datei von mir. Und ich sagte, ja, ich

Speaker:

bin im Krankenhaus, ich bin gestern operiert worden, ja, Wieso ich meinen Arbeitsrechner

Speaker:

nicht dabei hätte? Als wäre das was ganz Selbstverständliches.

Speaker:

Als wäre das ein Unding, dass ich so egoistisch bin und im Krankenhaus bin,

Speaker:

während da dringende Projekte gemacht werden. Das hat dazu

Speaker:

geführt, dass ich da nicht mehr arbeiten konnte, weil ich mich so

Speaker:

respektlos verhält. Fertig hab. Genau, ich hab einfach so gespürt,

Speaker:

da ist überhaupt keine Menschlichkeit und kein Interesse an mir.

Speaker:

Und Ich konnte einfach dann überhaupt nicht mehr wertschätzen. Also diese komplette

Speaker:

Firma war für mich dann so, mit dem ganzen

Speaker:

Nachhaltigkeits- und Gendern, alles was wir tun, damit alle inkludiert

Speaker:

sind, damit alle sich wohlfühlen, ist dann im entscheidenden Moment die Menschlichkeit

Speaker:

komplett abhandengekommen. Und

Speaker:

da ging es bei mir wirklich so schlecht, dass ich dann nicht mehr hingehen konnte.

Speaker:

Und ich glaube, das passiert auch vielen Trauernden, wenn sie ihre Trauer

Speaker:

nicht zulassen können oder darum nicht gesehen werden. Dann versucht man zu funktionieren. Ich

Speaker:

habe das damals ja auch untergeschluckt. Ich hab gedacht, verdammt, wie komm ich jetzt im

Speaker:

Krankenhaus an meinen Arbeitsrechner und so. Und hab dann

Speaker:

alles in Bewegung gesetzt, dass die ihre Dateien bekommen. Aber

Speaker:

letztendlich hat es dazu geführt, dass ich nicht richtig heilen konnte, dass ich nicht

Speaker:

richtig wieder in meine Kraft gekommen bin, sondern einfach es

Speaker:

überspielt habe, dass ich diesen Schock habe und dann wie so eine

Speaker:

Maschine immer weiter in meine eigene Schwäche gelaufen bin. Es hat

Speaker:

sehr lange gedauert, mich davon zu erholen tatsächlich. Und das

Speaker:

beobachte ich auch einfach viel.

Speaker:

Ja, also es gibt Untersuchungen, wonach jede neunte

Speaker:

oder jede achte Fachkraft gründigt, wenn sie sowas erlebt.

Speaker:

Ja. Ja, und ja, das ist die Konsequenz.

Speaker:

Ja. Genau, und ich glaube, da ist die

Speaker:

Lösung einfach, oder die Chance in

Speaker:

dem Thema ist, dass wir uns wieder als Menschen betrachten und

Speaker:

wirklich mal hinterfragen, ob das, was gerade so dringend und so wichtig

Speaker:

ist, im Angesichts dieser Situation der Sterblichkeit,

Speaker:

der Endlichkeit, dann wirklich so wichtig ist. Oder ob es nicht dann

Speaker:

doch einen Tag Zeit hat oder jemand anderes übernehmen kann oder wie auch

Speaker:

immer. Ja, ganz klar. Ganz klar.

Speaker:

Würde ich gerne nochmal so zum abschluss gucken

Speaker:

was würdest du empfehlen einer führungskraft

Speaker:

am besten so diese frage stellen was

Speaker:

brauchst du jetzt und welche

Speaker:

ich sag mal Rituale der

Speaker:

Unterstützung brauchst du jetzt? Würdest du sagen,

Speaker:

geh direkt ins Gespräch, du bekommst es von der trauernden

Speaker:

oder betroffenen Seite gesagt? Oder wie würdest du damit umgehen?

Speaker:

Das ist eine ganz interessante Frage und ich glaube, das kann man vielleicht

Speaker:

nicht so pauschal sagen, weil Menschen natürlich auch ganz unterschiedlich sind.

Speaker:

Manche sind extrovertiert, die können vielleicht auch sofort darüber sprechen.

Speaker:

Andere sind eher introvertiert und können das vielleicht dann in dem Moment

Speaker:

nicht oder sind gerade auch noch so in einem Schock oder in

Speaker:

einem Zustand, dass sie gar nicht jetzt darüber reden können oder vielleicht auch

Speaker:

gar nicht wissen, was sie brauchen. Und ich glaube, das ist so,

Speaker:

wahrscheinlich ist da so eine Mischung gefordert. Und das ist natürlich schwer aus,

Speaker:

also so Fingerspitzengefühl für einen Mensch, also einfach Menschen vor mir zu

Speaker:

sehen und nicht die Arbeitskraft und zu schauen, okay,

Speaker:

was habe ich da für einen Mensch und wie kann ich normalerweise mit ihm

Speaker:

umgehen? Was könnte der brauchen?

Speaker:

Und ich glaube, ehrlich gesagt, was vielleicht fast alle Menschen brauchen,

Speaker:

ist Zeit. Einfach einen gewissen Zeitraum,

Speaker:

das zu verarbeiten, dass ein Angebot da ist für ein Gespräch,

Speaker:

aber kein Druck da ist für ein Gespräch. Dass man einfach

Speaker:

jemandem einfach diesen Raum dann mal gibt und ihm auch das Gefühl gibt,

Speaker:

egal was du jetzt gerade brauchst, es ist schon okay und wir gucken, dass wir

Speaker:

dich irgendwie dabei unterstützen. Und nicht im Sinne von, du

Speaker:

musst jetzt möglichst schnell wieder funktionieren. Ich glaube, das wäre so

Speaker:

das, was ich mitgeben würde. Menschen nicht als

Speaker:

Maschine zu betrachten, sondern so einfach wirklich als

Speaker:

ganz emotionales, zerbrechliches Wesen, was der Mensch auch einfach ist.

Speaker:

In solchen Faschen. Irgendwann kommt

Speaker:

der Tag. The day we leave earth. Genau.

Speaker:

Und ich sage mal ganz, ganz herzlichen Dank für deine Einblicke. Und ich gehe mal

Speaker:

davon aus, dass euer Film möglicherweise dieses Jahr

Speaker:

oder Anfang nächstes Jahr dann in wahrscheinlich Programmkinos

Speaker:

kommt. Also erstmal sind wir noch

Speaker:

dabei den fertig zu stellen. Das heißt, wir haben noch acht Drehtage offen, die jetzt

Speaker:

noch gedreht werden sollen und dann kommt noch eine große Postproduktionsphase.

Speaker:

Das heißt, wir rechnen damit, dass wir Ende nächsten Jahres

Speaker:

die Kinopremiere haben. Also es soll auf Festivals kommen, Kino kommen und

Speaker:

wir haben tatsächlich auch schon einen Sendeplatz auf Arte.

Speaker:

Aber woran es bei uns jetzt gerade noch so ein bisschen hakelt, ist, dass wir

Speaker:

den letzten Teil des Films finanziert bekommen. Und das ist vielleicht an der Stelle

Speaker:

ja auch nochmal interessant. Das nehmen wir auf jeden Fall in die Shownotes

Speaker:

rein. Wer sich da engagieren will, ist natürlich dazu

Speaker:

eingeladen. Sehr gerne, ja. Und

Speaker:

ja, ich sage einfach mal ganz herzlichen Dank.

Speaker:

Und vielleicht sehen wir uns in einem Jahr wieder, wenn der Film draußen ist. Sehr

Speaker:

gerne, dann sprechen wir mal darüber. Schön, Vielen, vielen

Speaker:

Dank. Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlichen Dank fürs

Speaker:

Zuhören. Und wenn euch diese Episode gefallen hat, sagt es

Speaker:

uns direkt, teilt sie uns oder schreibt uns auf podcast-manager.de.

Speaker:

Untertitel von Stephanie Geiges

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About the Podcast

Das Schwere leicht gesagt
Trauer im Unternehmen
"Schluss mit dem Versteckspiel!"
Ja, wir sprechen über Verlust, Trauer und auch Tod im Unternehmen. Und, weil es ein sehr persönliches Thema werden kann, sind die Episoden durchgängig "per DU".

Warum dieser Podcast?
Weil Dein Unternehmen und Deine Mitarbeiter es sich nicht mehr leisten können, dieses Tabuthema zu ignorieren! Vom Wegschauen ist es nicht verschwunden, im Gegenteil.
Trauer im Unternehmenskontext kann teuer werden, besonders, wenn sie unvorbereitet in die Krise führt. Dabei wir reden hier nicht von Kleingeld, sondern von fünf- bis sechsstelligen Beträgen, die es Dein Unternehmen kosten kann, wenn jetzt die Kommunikation scheitert. Das ist kein Hirngespinst, sondern Fakt!

Glaubst Du nicht?
- Was kostet es Dich, wenn Deine wichtigste Vertrieblerin, welche die ganz großen Abschlüsse auf Augenhöhe verhandelt für vier Wochen komplett nach Trauerbedingter Krankschreibung ausfällt? Und wer krank ist, darf nicht kontaktiert werden ...
- Nach einer aktuellen französischen Studie kündigt jede 9. Fachkraft, wenn sie das eigene Unternehmen nach einem Trauerfall als inkompetent erlebt.

Die Technische Hochschule Würzburg hat in Zusammenarbeit mit uns herausgefunden, dass 80% der Führungskräfte bereits mit Trauer im Unternehmen konfrontiert wurden. Und was noch schockierender ist: Diese Führungskräfte fühlten sich oft hilflos in dieser Situation. Leitfäden, Kommunikationstraining und Informationen sind dringend notwendig.

Deshalb präsentieren wir: "Das Schwere LEICHT gesagt"
Hier behandeln wir Schlüsselthemen:

- Informationen zu Verlust, Trauer und gar Tod im Unternehmen.
- Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften, wie sie in dieser Situation gehandelt haben, bzw. was sie gelernt haben.
- Praktische Unterstützung für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Unser Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement Heinke Wedler bietet Ihnen den "Trauermanager". (www.trauer-manager.de/trauermanager)
1. Ein Handbuch mit detaillierten Leitfäden für die wichtigsten Traueranlässe. In die Leitfäden fließen direkt die Rahmenentscheidungen der Geschäftsleitung mit ein.
2. Diese werden ergänzt durch monatliche Online-Trainings in kleinen Gruppen.
3. Und wenn Ihre Führungskräfte nicht mehr weiter wissen, sind wir online für sie da - und wenn es ganz Dicke kommt, auch vor Ort.

Haben Sie ein Thema, das in einer Episode besprochen werden sollte?
Lassen Sie es uns wissen. Vielleicht hören Sie bald "Ihre Episode". Oder werden Sie selbst zum Interviewgast und teilen Sie Ihre Perspektive: podcast@trauer-manager.de.

Und keine Sorge, wenn wir über Angebote sprechen, finden Sie alle Informationen hier in den Shownotes. Wir prüfen alles sorgfältig, bevor wir es empfehlen. Einzelne Empfehlungen können Affiliatelinks sein.

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Denn wenn der Tod oder die Trauer anklopft, zählen nur noch Bordmittel - Oder eben das, was sie mit einem Handgriff erreichen können. Und manchmal sind die überraschend begrenzt.

In jedem Unternehmen werden diese Informationen früher oder später gebraucht. Wir wissen nur nicht, wann. Mit über 1 Million Verstorbenen pro Jahr, davon 150.000 im erwerbsfähigen Alter, und den realen Herausforderungen wie Krebs und Herzkrankheiten sollten Sie gut vorbereitet sein. Es könnte Sie schneller treffen, als Sie denken.

Wenn Sie Entscheidungsbefugnis und Budgetverantwortung haben, vereinbaren Sie noch heute einen Kennenlerntermin: https://trauer-manager.de/termin.

Datenschutzerklärung und Impressum findest Du auf unserer Homepage

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