Episode 101

full
Published on:

24th Feb 2025

Stigma Brustkrebs - Wie Rebecka Heinz als Betroffene Unternehmen ermutigt

Eine von Acht - Brustkrebs

Empowering von Unternehmen beim Umgang mit einem schweren Thema

Gast: Rebecka Heinz

Gastgeber: Stefan Hund,

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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

  • Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
  • Möchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager.
  • Möchtest Du regelmäßig zum Thema Trauer im Unternehmen lesen, bestelle Dir hier unseren Know-How-Transfer.

Impressum

Rebecka Heinz teilt in diesem tiefgründigen Gespräch ihre persönlichen Erfahrungen mit Brustkrebs und wie sie diese Herausforderung in ihre berufliche Laufbahn integriert hat. Sie betont, dass jede Krebsdiagnose individuell ist und dass es wichtig ist, offen über die Krankheit zu sprechen, um das Stigma zu brechen.

Wir diskutieren die emotionalen Achterbahnfahrten, die mit einer solchen Diagnose einhergehen, und wie sich diese auf das Arbeitsleben auswirken können. Zudem beleuchten wir, wie Unternehmen und Führungskräfte eine unterstützende Umgebung schaffen können, in der Betroffene sich sicher fühlen, ihre Herausforderungen zu teilen.

Am Ende des Gesprächs gibt Rebecca wertvolle Tipps, wie man den Umgang mit Krebs am Arbeitsplatz menschlicher gestalten kann, um sowohl Betroffene als auch deren Kollegen zu stärken.

Dankeschön

Kontakt: https://www.linkedin.com/in/rebecka-heinz/

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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

  • Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
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Impressum

Transcript
Speaker A:

Umgang mit Krebs auf der Arbeit.

Speaker A:

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Das schwere leicht gesagt.

Speaker A:

Mein Name ist Stefan Hund, ich bin der Trauermanager.

Speaker A:

Und wie gesagt, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauer, heute geht es um Arbeit, um Umgang mit Krebs auf der Arbeit.

Speaker A:

Und dazu habe ich mir eine ganz kompetente Frau eingeladen, nämlich Rebecca Heinz.

Speaker A:

Liebe Rebecca, herzlich willkommen.

Speaker B:

Danke für das Intro und danke für die Einladung.

Speaker A:

Ihr seid ja mit dem Stichwort unterwegs, eine von acht.

Speaker A:

Was bedeutet das an dieser Stelle?

Speaker B:

Eine von acht kommt daher, dass jede achte Frau irgendwann in ihrem Leben Brustkrebs bekommt.

Speaker B:

Ich bin eine, ich bin die achte in der Reihe gewesen und ich hatte das gar nicht auf dem Schirm, dass es so viele sind.

Speaker B:

Also ich wusste nicht, dass Frauen jedes Jahr in Deutschland Brustkrebs kriegen.

Speaker B:

Und mit dieser Zahl müssen wir, diese Zahl muss nach draußen, damit das nicht mehr als ein Stigma wahrgenommen wird und dass wir einfach einen offeneren Umgang mit der Krankheit schaffen und ganz selbstverständlich darüber reden können, weil jeder zweite irgendwann im Leben Krebs bekommen wird.

Speaker A:

Und ich sag mal so, bei vielen heißt ja im Endeffekt Krebs, ich suche mir schon eine Kiste aus.

Speaker A:

Aber wenn ich mir dich so angucke, gehe ich mal davon aus, das ist für dich nicht mehr so.

Speaker B:

Also mit der Kiste, das würde ich komplett weit weg schieben, weil wir gerade, also nicht nur als Betroffenen, sondern auch so rein, was die Zahlen angeht, weil wir diese Heilungschancen sind inzwischen so gut.

Speaker B:

Und das, aber diese, was du gerade ansprichst, mit dieser, dass man sich die Kiste aussuchen würde, schon das würde ich null sagen, hat was mit dieser Urangst vor Krebs zu tun.

Speaker B:

Und wir haben in den Köpfen, das ist unsere Erfahrung, noch das Bild von Krebs von vor 40, 50 Jahren oder vor dreiig Jahren auch nur, wo wir einfach ganz andere medizinische Möglichkeiten hatten.

Speaker B:

Und das ist was, wo wir im Kopf umlernen müssen und im Umgang mit Krebs auch umlernen müssen, dass wir Menschen nicht in diese Schubladen packen und sie halt nicht abstempeln.

Speaker A:

Ja, ich denke wirklich nicht nur umlernen, sondern wirklich auch umparken im Kopf.

Speaker A:

Denn da ist ja viel, vieles, was in dem Moment sofort aus der Schublade rausspringt, wie der berühmte Clown aus der Kiste.

Speaker A:

Ja, aber in dem Moment, wo jemand eine entsprechende Diagnose bekommt, dann beginnt doch etwas wie Trauer, oder wie siehst du das?

Speaker B:

Das ist ein weiter wichtiger Punkt, weil wir haben halt immer das Bild von Trauer.

Speaker B:

Trauer steht für den Tod von naheliegenden Menschen, nahestehen Menschen.

Speaker B:

Und Trauer ist aber viel mehr etwas, und das ist was, was wir uns auch verinnerlichen müssen, dass wir also Trauer heißt einfach jetzt rein, wenn man es von so anguckt, das Wort ist es ein tiefer seelischer Schmerz über einen Verlust oder ein Unglück.

Speaker B:

Und das kann halt verschiedene, das können verschiedene Sachen wir können Trennung betrauen, wir können den Verlust eines Freundes betrauern, wir können unerfüllte Wünsche betrauern, wir können hal auch z.B.

Speaker B:

unser jetzt in Bezug auf die Krankheit unser altes Leben betrauern.

Speaker B:

Und das ist das, was wir damit betrauer verbinde ist für mich manchmal habe ich Momente, da betrauere ich mein altes Leben.

Speaker B:

Da bin ich traurig, dass es das nicht mehr gibt.

Speaker B:

Diese Leichtigkeit und vermeintliche dieser Glaube an gesund sind und unbeschwert durchs Leben laufen.

Speaker B:

Das ist das, was habe ich nicht mehr.

Speaker A:

Ich habe ja über sechs Jahre auch als Klinikpfarrer gearbeitet und da bin ich ja auch mit einigen Patienten und Patientinnen zusammengekommen, die eine Krebsdiagnose haben.

Speaker A:

Und da gab es ja auch einige, die haben ganz klar ich bin froh, diese Krebsdiagnose bekommen zu haben, denn jetzt kann ich endlich tun, was ich will.

Speaker B:

Das sind halt sehr schwierige.

Speaker B:

Aus Sicht von Betroffenen sind das sehr schwierige Aussagen, weil das hat immer so ein bisschen was von, also das ist sehr unterschiedlich einfach.

Speaker B:

Also manche sagen das, manche stellen sich auch die Frage, woher das kommt oder wie das dazu kam.

Speaker B:

Ich bin der Meinung, dass ich gehört in das Lager, dass das nicht monokausal ist und dass wir nicht sagen können, wo es herkommt und dass es einfach auch eine Pech sein kann.

Speaker B:

Und dieser Transformationsprozess, den du da ansprichst, das ist was, was nicht alle so unterschreiben würden.

Speaker B:

Deswegen bin ich mal vorsichtig zu sagen, wie das ist, um Stereotype weiter nach draußen zu tre tragen, sondern immer daran zu erinnern, das für alle komplett anders sein kann.

Speaker B:

Und das, weil sonst kommt auch von anderen die Frage was hast du jetzt draus gelernt?

Speaker B:

Was machst du jetzt anders?

Speaker B:

So das müssen wir einfach vorsichtig sein.

Speaker A:

Ja, also in dem Fall kam es wirklich auch von den Patienten, die da gesagt haben endlich darf ich mal mein Leben leben.

Speaker A:

Aber wie gesagt, Trauer ist ja ganz, ganz unterschiedlich.

Speaker A:

Wie ist es auch bei dir in deiner Wahrnehmung?

Speaker A:

Gibt es da eine Männer Trauer und eine Frauen Trauer bzw.

Speaker A:

Ein Umgang von Männern mit Trauer und ein Umgang von Frauen mit Trauer?

Speaker B:

Es geht auch in die Richtung Stereotype, weil Frauen immer diese Emotionalität zugeschrieben wird.

Speaker B:

Und ich weiß nicht, ob Männer alleine vor sich hin trauen.

Speaker B:

Da kann ich jetzt auch wenn man sie in dieser Bipolar sich sagen möchte, weiß ich nicht, ob es, ob es für den Umgang mit Krankheiten und für den Umgang mit Trauer wirklich diese Männerart gibt oder ob wir auch da unsere gesellschaftlichen Ideen haben und so forscht, wie Männer mit Emotionen umgehen.

Speaker B:

Und das kann.

Speaker B:

Ich höre oft, dass bei den Frauen das leichter fällt, darüber zu sprechen und die Männer eher zu machen.

Speaker B:

Das kriege ich aus Konzernseite oft gesagt.

Speaker B:

Insofern kann es sein, dass da was dahinter steckt.

Speaker B:

Ich habe aber keine Studien dazu.

Speaker B:

Das würde mich total interessieren, wenn du da Zahlen zu hast, Lass uns sprechen.

Speaker A:

Noch nicht.

Speaker A:

Wir gründen gerade den Bundesverband Männertrauer.

Speaker A:

Vielleicht kommen wir an dieser Stelle auch auf Zahlen, aber braucht noch einen Moment.

Speaker A:

Ja, Trauer ist eine emotionale Achterbahn.

Speaker A:

Wie bringt man das in dem Moment mit seinen Verpflichtungen, mit dem Job zusammen?

Speaker B:

Das ist sehr abhängig davon, wo ich gerade in dieser Achterbahn bin.

Speaker B:

Also ich nehme immer dieses Bild von dieser Achterbahn sehr gerne tatsächlich, weil es gibt halt dieses andere Konzept von diesen fünf Phasen der Trauer, wo ja so Trauer als linearer Prozess angesehen wurde und was aber ja ein Modell ist, was heutzutage nicht mehr so angewendet wird.

Speaker B:

Aber trotzdem sind da sehr viele wahre Punkte drin.

Speaker B:

Und ich habe aus meiner eigenen Erfahrung oder den Gesprächen, die ich geführt habe, würde ich eher sagst wie so.

Speaker B:

Ich habe so dieses Bild von dieser irren Achterbahnfahrt von Schock bis Resignation und Hilflosigkeit und dann Akzeptanz ungefähr.

Speaker B:

Ich habe da, glaube ich, dreiig verschiedene Kurven eingemalt in dieser Achterbahn.

Speaker B:

Ich kann das auch gerne, wenn mir jemand das schreibt, dann kann ich das gerne auch verschicken.

Speaker B:

Wenn du meine Kontaktdaten in den Shownotes.

Speaker A:

Verlinkst, machen wir sowieso.

Speaker B:

Weil ich habe das Gefühl, dass ich im Moment der Diagnose z.B.

Speaker B:

diese Achterbahn mal innerhalb von einer S durchgerast bin.

Speaker B:

Und dann war erst mal so eine Phase, wo ich so funktionieren musste und wo ich mich einfach so an organisatorische Sachen kümmern musste und einfach viele Entscheidungen treffen musste, auch die Behandlung betreffen oder was ich organisch machen muss, damit es wirklich losgehen kann mit dieser Chemotherapie.

Speaker B:

Und die das kommt manchmal aber dann später wieder.

Speaker B:

Und bei manchen kommt es halt früher wieder und bei manchen kommt es später wieder.

Speaker B:

Irgendwann kommen diese Emotionen wieder hoch und dann ist auch die wie gehe ich damit um?

Speaker B:

Im Arbeitskontext bin ich jemand, die das für sich behält?

Speaker B:

Das machen tatsächlich auch Frauen, dass sie einfach krebsarbeit ist mein krebsfreier Raum und sagen das möchte ich gar nicht da bei der Arbeit haben.

Speaker B:

Andere sagen ich kann das gar nicht trennen.

Speaker B:

Ich gehe mit meiner ganzen, ich gehe im ganzen da rein und brauche dann verschiedene, also andere Bedingungen, um gut arbeiten zu können.

Speaker B:

Das ist sehr individuell.

Speaker A:

Aber geht das überhaupt, das wirklich ganz auszublenden?

Speaker A:

Also wenn ich einfach an Paul Watzlawick denke, der sagt, ich kann nicht nicht kommunizieren.

Speaker A:

Also in gewissem Maße trägt man es ja doch mit sich.

Speaker B:

Ich habe es hat ja verschiedene eine Schutzfunktion auch die Arbeit manchmal dann.

Speaker B:

Und ich kann auch also noch mal jetzt ein Beispiel aus dem Krebskomplex.

Speaker B:

Ich weiß, dass ich da, ich hab am Anfang gearbeitet, gerade in dieser Staging Phase, wo wir nicht wissen, ob wir noch heilbar sind oder nicht, wo wir von einem Punkt zur nächsten gehen, dann immer wird geguckt, ob was ist, also ob wir palliativ oder als noch halber eingestuft werden.

Speaker B:

Und da habe ich gearbeitet die ganze Zeit.

Speaker B:

Ich habe die ganze Zeit, weil ich eh nichts machen konnte, ich musste eh nur warten.

Speaker B:

Und natürlich war ich in diesem Schockmoment und ich hatte das verstanden, was ich da habe.

Speaker B:

Ich wusste nur noch nicht wie schlimm.

Speaker B:

Und da war es für mich in dieser Wartezeit Pause, wo ich auf wirklich Wochen waren das, wo ich auf diese Untersuchung immer warten musste, weiß ich, dass ich auch vor der Untersuchung im Wartezimmer gesessen habe und Verträge verhandelt habe.

Speaker B:

Und es hat mir sehr gut getan.

Speaker B:

Und das heißt nicht, dass ich nicht dann in anderen Momenten, wo ich den Raum hatte, dann auch diese diese Trauer gespürt habe.

Speaker B:

Und je nachdem in welcher Kurve ich da war und was noch eine andere Herausforderung ist, dass ich der Meinung bin, dass wir in 50 Achterbahn gleichzeitig sitzen können.

Speaker B:

Wenn mich jemand gefragt wie geht's dir?

Speaker B:

Dann habe ich dann habe ich so gesagt gut.

Speaker B:

Aber gleichzeitig hatte ich halt verschiedene Themen.

Speaker B:

Wenn ich also je nachdem in Bezug auf welches Thema du mich gefragt hättest, wie es mir damit geht, hätte ich ganz anders geantwortet.

Speaker B:

In Bezug auf die medizinische Versorgung hätte ich gesagt super.

Speaker B:

In Bezug auf ein Thema bei mir war, dass wir keine Kinder mehr bekommen können, wenn du Brustkrebs hattest und dann in diesem Mundtherapie gehst, dass das halt so ein Lebenswunsch war, von dem ich mich verabschieden musste.

Speaker B:

So ein Lebenskonzept.

Speaker B:

Und da war ich in ganz großen Traueranschlag, also einer ganz anderen Kurve unterwegs als z.B.

Speaker B:

bei diesem medizinischen.

Speaker B:

Und das ist das, was für Führungskräfte und auch für Teams und für alle, die mit Betroffenen zu tun haben und auch für die Betroffenen selbst, die Herausforderung, das auseinanderzuhalten, das ist halt nicht so einfach und das müssen wir üben.

Speaker B:

Und dafür haben wir, wir haben ja extra Workshops dafür konzipiert und haben uns diese Zeit genommen, das wirklich dafür zu sensibilisieren, was das bedeuten kann und wie unterschiedlich das für die Betroffenen sein kann.

Speaker A:

Du hast gerade eben das Team angesprochen.

Speaker A:

Wie reagieren häufig Teams auf so eine Situation bzw.

Speaker A:

Was kann man im Endeffekt tun, um eine Art von, ich sag mal, psychologische Sicherheit innerhalb der Teams wachsen zu lassen, damit auch so eine Nachricht, ich sag mal, aufgenommen werden kann?

Speaker B:

Da könnte ich jetzt fünf Antworten dazu geben.

Speaker B:

Das eine ist nämlich die Unternehmenskultur, ist die Frage, also was wird im Unternehmen, in der Organisation gelähmt?

Speaker B:

Was wird vorgegeben und was wird tatsächlich gelähmt?

Speaker B:

Weil wir das oft haben, dass Unternehmen sich immer so auf die Fahnen schreiben, wie sie angeblich miteinander umgehen.

Speaker B:

Und wenn ich das in der Kaffee, beim Tee machen, wie auch immer getratscht wird über jemand andere, dann weiß ich, dass mich das auch betreffen würde.

Speaker B:

Und das hemmt mich dann, mich zu öffnen in dem Kontext.

Speaker B:

Diese Nichtkommunikation führt dann aber wieder zur Verstärkung von den Vorurteilen und von den Verallgemeinerungen.

Speaker B:

Und meine Tante hatte das auch und bei der war das so, was totaler Quatsch ist, weil das einfach für jede Person so unfassbar anders ist, dass wir lernen müssen, darüber zu sprechen.

Speaker B:

Und diese psychologische Sicherheit, die kann man nicht auf Knopfdruck erweitern.

Speaker B:

Da gibt es verschiedene Maßnahmen, was man machen kann.

Speaker B:

Und das wird jetzt, glaube ich, den Rahmen, dann sprechen wir das so wirklich im Detail aufhören, ob wir da können sich gerne Leute an mich wenden, wenn jemanden das interessiert, was man da genau machen kann, wie die Schritte sind.

Speaker B:

Dazu arbeiten wir tatsächlich, weil das fängt lange vor dem Trauerprozess an.

Speaker A:

Absolut, absolut.

Speaker A:

Also psychologische Sicherheit kannst du im Endeffekt entweder von Anfang an, aber nie auf Knopfdruck kriegen.

Speaker B:

Und du kannst es halt auch mit einzelnen Floskelsätzen wie Kopf hoch, das wird schon wieder kaputt machen.

Speaker B:

Oder wenn eine das schafft, dass dann du.

Speaker B:

Solche Sätze habe ich auch zu hören bekommen.

Speaker A:

Bessere Watschen kann es nicht geben, gell?

Speaker A:

Eine schönere Watschen kann es nicht geben, oder?

Speaker B:

Genau.

Speaker A:

Also in dem Moment kommen ja häufig dann Ratschläge und fragt man sich natürlich auch als Betroffener oder Betroffene, bin ich hier noch richtig?

Speaker B:

Das ist dann weg in dem Moment, weil man sich nicht gesehen, nicht gehört fühlt.

Speaker B:

Oder wenn auch Leute dann kommen und ihre eigenen Geschichten einem die ganze Zeit aufdrücken, was sie selber erlebt haben oder was das jetzt für sie bedeutet, anstatt einfach zuzuhören.

Speaker A:

Genau, genau.

Speaker B:

Kann man auch üben.

Speaker A:

Absolut.

Speaker A:

Absolut.

Speaker A:

Zuhören kann man üben.

Speaker A:

Wobei für viele, ich habe so den Eindruck, dass es eine Kultur, die uns auch ein bisschen verloren gegangen ist, dieses zuhören können.

Speaker A:

Viele sind eher drauf, was du eben auch sagtest, wo kriege ich jetzt ein Stichwort, damit ich antworten kann, als vorher zu hören, was sagt mir der andere wirklich oder was ist der zweite Teil des Halbsatzes, um da wirklich auf das Volle reagieren zu können.

Speaker A:

Ich glaube, das ist auch eine, ich sag mal Kunst, die wir uns wieder erarbeiten sollten.

Speaker B:

Es ist auch anstrengend, so Emotionen auszuhalten.

Speaker B:

Also das ist schon, wenn dann so eine Emotion im Raum ist oder wenn die Diagnose, wir haben, wir haben so einen Crashkurs entwickelt für Führungskräfte, wie sie reagieren können, wenn jemand mit einer schlechten Nachricht zu ihnen kommt.

Speaker B:

Es kann ein Trauerfall sein, es kann die Diagnose, es können auch andere schwere Krankheiten sein oder persönliche Schicksale.

Speaker B:

Wie kann ich dann reagieren und dass ich erstmal den Rahmen halte und nicht was sage, was dazu führt, dass ich die Beziehung erstmal wieder reparieren muss, die ich da hatte, die eigentlich vorher ganz okay war.

Speaker B:

Weil diese Trauer, die Leute haben immer das Bedürfnis, das ist das, was wir hören, was wir aus der eigenen Erfahrung auch kennen, das Bedürfnis und den Wunsch, das wegzumachen und das Problem wegzumachen oder dafür zu sorgen, dass der andere Person wieder gut geht.

Speaker B:

Aber das ist gar nicht unsere Aufgabe in dem Moment, sondern das einfach nur die Aufgabe da zu sein und präsent zu sein und dann halt die Frage zu stellen, wie es dann halt weiter, also wie wir weiter in den Prozess gehen, inwieweit diese Gespräche geführt werden können und sollen.

Speaker B:

Und das ist was, wo es auf die Persönlichkeitsstruktur der jeweils involvierten Personen ankommt und auf die Kommunikationsarten und auch auf die Erfahrungen, die wir zusammen gemacht haben.

Speaker A:

Würdest du das auch so sehen?

Speaker A:

Also wir machen die Erfahrung in letzter Konsequenz im ersten Kontakt, in den ersten 2 Minuten entscheidet sich, wie das Ganze weitergeht.

Speaker B:

Ich glaube, es ist das erste Wort.

Speaker B:

Also ich würde noch weitergehen und sagen, das ist halt, wenn ich das Gefühl habe, jemand erzählt mir sofort von dieses Kopf hoch, dann weiß ich, dann ist das für mich, gibt es für mich nicht mehr so viel zu.

Speaker B:

Also es braucht dann schon, da müssen schon andere Beweise kommen oder andere Beweise, aber andere Zeichen, dass ich denke, ist okay, war Unsicherheit, ich habe ein Interesse daran, mich weiter mit dir auseinanderzusetzen, sonst gehst du einfach weiter.

Speaker B:

Das hängt wie gesagt sehr davon ab, was man für ein Verhältnis zueinander hat.

Speaker A:

Wenn ich jetzt als Führungskraft, ich sag mal, in dem Moment nicht gut aufgestellt war und etwas sage, was den anderen, ich sag mal zumindest, wo er sagt, ich fühle mich nicht ganz ernst genommen, also nicht vor den Kopf gestoßen, aber nicht ganz ernst genommen.

Speaker A:

Ist das noch mal reparabel oder habe ich da so wirklich so einen Riss in der Schüssel, der irgendwann immer größer wird?

Speaker B:

Ich glaube schon, dass man einfach drüber sprechen muss und offen sein muss und auch über die Ängste und Unsicherheiten sprechen sollte.

Speaker A:

Das heißt also aus deiner Sicht ist es an dieser Stelle noch reparabel?

Speaker A:

Also wir erleben das manchmal, dass es dann auch Aussagen gibt, wo im Endeffekt direkt der Rollladen runtergeht, wo du direkt siehst, der Rollladen geht runter und dann haben sie aber den Gurt zum Hochziehen vom Rollladen irgendwo vergessen.

Speaker B:

Das ist das, was ich meinte.

Speaker B:

Wenn dir ein Anliegen ist, das zu reparieren, diese Beziehung.

Speaker B:

Man redet ja auch mal von dem Rapport.

Speaker A:

Genau.

Speaker B:

Und wenn der gestört ist, dann müssen wir das dafür tun, dass der wiederhergestellt wird und dass wir wieder in Kontakt kommen und wieder uns halt hocharbeiten, dass wir wieder ein Gespräch auf Augenhöhe führen können.

Speaker B:

Und das ist Arbeit und was kann man schaffen?

Speaker B:

Aber dafür müsste man wirklich auch diese eigene Unsicherheit und diese eigenen Sätze, die nicht so gemeint waren, als eigenen, also ich will sie Fehler nennen, aber als als etwas, was nicht so gut glücklich gelaufen ist, um der Person einfach zu sagen, das war einfach meine komplett eigene Unsicherheit.

Speaker B:

Es tut mir total leid, dass ich das so gesagt habe und darüber das zum Thema mache.

Speaker A:

Das wäre, wenn man es vorher merkt.

Speaker A:

Manche merken es ja doch nicht mal.

Speaker A:

Die bekommen dann von dritten gesagt, das, was du eben gerade gesagt hast, also Entschuldigung, das war daneben.

Speaker B:

Manche merken das auch dann noch.

Speaker B:

Also manche merken gar nichts.

Speaker A:

Wie erlebst du in diesem Moment, wir haben ja dieses schöne Wort von Work Life Balance.

Speaker A:

Für mich ist es manchmal eher Work Life Bullshit, aber gerade an so einer kranken Situation oder an so einer Grenze, Krankheit, Gesundheit oder Einsatzfähigkeit oder wie auch immer, hast du ja die Grenze zwischen Beruf und privat.

Speaker A:

Das verschwimmt.

Speaker A:

Wie viel privat ist in dem Moment möglich oder darf in dem Moment möglich sein?

Speaker A:

Was sind so deine Erfahrungen, ohne dass es eben halt auch übergriffig wird?

Speaker B:

Es hängt auch davon ab, was es für Persönlichkeiten sind, die da involviert sind.

Speaker B:

Weil manche sind sehr offen und reden die ganze Zeit über ihr Privatleben im Arbeitskontext und manche sind gar nicht so offen und sagen einfach, das sind zwei verschiedene Welten.

Speaker B:

Und je nachdem, mit wem ich da zu tun habe, muss ich halt mein eigenes Kommunikationsverhalten anpassen und kann halt andere Fragen stellen oder nicht andere Fragen stellen.

Speaker B:

Da gibt es halt, wir haben einen ganzen Katalog entwickelt, den wir dann so eine Checkliste, die Führungskräfte für sich durchgehen können, sodass sie genau wissen, sich immer so annähern.

Speaker B:

Also wie so ein richtiger Leitfaden, das Schritt für Schritt Anleitung ist, weil wir einfach das auch nicht gelernt haben, über Krebs zu sprechen und das natürlich verunsichert.

Speaker A:

Du hattest in einem Vorgespräch ja schon mal gesagt Empathie.

Speaker A:

Ja, aber es gibt auch so eine toxische Positivität.

Speaker A:

Was ist denn für dich eine toxische Positivität?

Speaker B:

Das ist so dieses, der Versuch, was ich vorhin meinte, das so wegzumachen, komplette dieses, dieses Pseudo stärken, dieses, wenn jemand sagt, ich bin gerade am Rand, zu sagen ach was, komm, das schaffst du schon.

Speaker B:

Also jemand nicht.

Speaker B:

Also immer dieses, immer dieses umbiegen und rumschieben in der anderen Richtung und alles so zwanghaft.

Speaker B:

Also nicht diese Zwang auch positiv zu sehen und mit dieser Trauer oder den Star.

Speaker B:

Das ist ja wirklich eine ganz starke Emotion, das nicht, dem nicht den Raum zu geben.

Speaker B:

Also wir müssen, wenn eine Person auch gerade sagt im Arbeitskontext, sie braucht diesen Raum, dann müssen wir gucken, wie wir diesen Raum schaffen.

Speaker A:

Und das kann eben halt die Führungskraft in Kombination mit dem Team schaffen.

Speaker B:

Manchmal kann sogar das Team das besser als die Führungskraft.

Speaker B:

Also manchmal ist eher das Team, sind die Team die Strippenzieher und müssen den Rahmen schaffen, weil sie einfach noch einen ganz anderen Kontakt haben manchmal, also je nach Team.

Speaker B:

Deswegen sagen wir, dass wir diesen Dreiklang haben, dass wir sagen, nicht nur die Betroffenen, sondern gucken uns an, was die Führungskräfte auch brauchen, was die Kolleg innen brauchen, was hr braucht, was die Arbeitgebenden brauchen, weil wir nur dann, wenn die alle an einem Strang ziehen, dafür sorgen können, dass das funktioniert.

Speaker A:

al guckst, wir haben das Jahr:

Speaker A:

Was hat sich an dieser Stelle dann entwickelt?

Speaker A:

Denn wir merken ja beide, viele Unternehmen wollen noch nicht über das Thema sprechen und auf der anderen Seite müssen sie über das Thema sprechen, denn sonst gehen ihnen die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren.

Speaker B:

Also ich weiß, wir rennen gerade offene Türen ein, ehrlich gesagt.

Speaker B:

Und das freut mich total.

Speaker B:

Aber es ist auch eine wir fangen ganz von vorne an.

Speaker B:

Also wir sind gerade am Anfang, das für einen normalen.

Speaker B:

Also wir sorgen ja für eine unserer Mission ist ja, dass wir so einen neuen Umgang mit Krebs im Arbeitskontext schaffen.

Speaker B:

Und das setzt uns auch mit unseren eigenen Geschichten dann exemplarisch dafür ein, dass wir lernen, über Krebs zu sprechen, dass wir aufhören, diese Angst zu haben, Fragen zu stellen und dass wir so herausfinden, wie, wo wir für uns uns selber wohlfühlen.

Speaker B:

Und wenn wir, wenn ich jetzt meine Jahren in 10 Jahren, wann auch immer habe ich natürlich, wenn du mich nach einer idealen Arbeitswelt fragst, dann können alle ganz klar sagen, ich habe das, ich brauche das.

Speaker B:

Was kannst du tun, was brauchst du von mir?

Speaker B:

Also dass wir einfach in das Gespräch kommen.

Speaker B:

Und ich bin ja zertifizierte Mediatorin, ich gucke mir das immer an, wer was braucht.

Speaker B:

Und das ist was, was ich mir wünschen würde, dass wir aus dieser Stigmatisierung und Diskriminierung, was auch Betroffene erleben oder rauskommen.

Speaker B:

Und dass wir vor allen Dingen diese Trauer betrifft ja auch die Angehörigen.

Speaker B:

Das sind ja nicht nur die Betroffenen, das betrifft ja auch die Personen, die mit dieser betroffenen Person zusammenleben.

Speaker B:

Das trägt sich auch bei denen in den Arbeitsalltag rein.

Speaker B:

Und dafür zu sensibilisieren, das ist halt was, wo wir gerade mit den Unternehmen über diese ganzen Workshops und Vorträge, was wir da machen, so Grundlagenarbeit machen und da ganz Feedback bekommen, was mich sehr positiv stimmt.

Speaker A:

Fühlen sich da manche Führungskräfte nicht auch überfordert nach dem was muss ich sonst noch alles tun?

Speaker B:

Das ist genau das, was wir nicht wollen.

Speaker B:

Also wir sagen, wir brechen das so weit runter, dass wir die Messlatte, also dieser Anspruch, das ist ja das auch, was zu dieser Unsicherheit führt, dass wir das Gefühl haben, wir müssen den perfekten Satz sagen.

Speaker B:

Das ist das, was wir nicht wollen.

Speaker B:

Wir wollen, dass sie bei sich bleiben können und so reagieren können.

Speaker B:

Und das kann man ja weitschön durchspielen, nicht das formulieren können, wie sie reagieren möchten in verschiedenen Situationen.

Speaker B:

Und das üben wir mit ihnen.

Speaker A:

Wenn du jetzt zum Schluss unternehmen drei Tipps geben solltest, was sie im Blick auf Umgang mit Krebs auf der Arbeit auf jeden Fall im Blick haben sollten, was wären deine drei Punkte, die du an dieser Stelle mitgeben würdest?

Speaker B:

Der erste ist immer, dass ich immer sage, dass jede Krebsdiagnose für jede Person anders ist, dass wir nicht verallgemeinern können und dass wir lernen müssen, dass wir diese Unterschiedlichkeit von Krankheiten sehen und dass wir nicht sagen, hatte Krebs und das heißt das und das und das, sondern dass wir lernen, das ist das zweite, Fragen zu stellen und hinzuhören.

Speaker B:

Und das dritte ist, dass wir die anderen nicht vergessen, dass wir das Team nicht vergessen, die Führungskräfte nicht vergessen, weil die müssen das.

Speaker B:

Bisher dreht sich immer alles um die Betroffenen selber, was auch richtig ist.

Speaker B:

Aber wenn die Betroffenen in ein System zurückkommen, was wir vergessen haben, dann macht es das Arbeiten miteinander auch nicht leichter.

Speaker B:

Wir müssen gucken, dass wir die Bedürfnisse von Führungskräften, diese Spielregeln, auch wenn wir auch eine neue Flexibilität brauchen, manchmal dann nach der Behandlung, dass wir das mit auf dem Schirm haben und dass wir auch gucken, was es mit dem Team macht, die manchmal ja wochenweise Krankschreibung eingereicht bekommen, weil das einfach auch nicht planbar ist, wie es weitergeht und dann zu gucken, wie wird das jetzt aufgefangen.

Speaker B:

Und das ist einfach alles sehr menschlich, weil es an die eigenen Belastungsgrenzen geht.

Speaker B:

Und da müssen, das wären so meine Tipps für Unternehmen und Organisationen, da hinzugucken.

Speaker B:

Und dafür, wir haben dafür Maßnahmenkataloge und Programme entwickelt, weil wir das von vielen einfach gehört haben, wo die Baustellen sind und wo sie Unterstützung brauchen.

Speaker B:

Und dann haben wir uns angeguckt, was wir dazu beitragen können, dass es besser wird.

Speaker A:

Ich sag mal ganz, ganz herzlichen Dank und schauen wir mal, dass wir wirklich da den Umgang mit Krebs, ich sage es jetzt doch noch mal, den Umgang mit Trauer, den Umgang mit Tod menschlich machen und damit eigentlich dahin zurückholen, wo es hingehört, nämlich ins Leben.

Speaker A:

Ich sage einfach mal ganz herzlichen Dank.

Speaker A:

Wir werden die Kontaktdaten unten in die Shownotes reinpacken.

Speaker A:

Jetzt an der stelle, liebe Hörerinnen und Hörer, herzlichen Dank, dass ihr dabei wart.

Speaker A:

Wenn euch Fragen kommen, wie gesagt, entweder ihr geht direkt an Rebecca Heinz, wie gesagt, Kontaktdaten sind unten in den Shownotes oder ihr schickt mir eine Nachricht an Podcastrauer Manager de und dann werden wir an dieser Stelle die Frage weiterleiten und schauen wir, was passiert.

Speaker A:

Erstmal herzlichen Dank und schauen wir, dass wir wirklich da eine gute Lebendigkeit auch in Zukunft bekommen, uns nicht von solchen Diagnosen, die es gibt, aber klein machen lassen.

Speaker B:

Danke.

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About the Podcast

Das Schwere leicht gesagt
Trauer im Unternehmen
"Schluss mit dem Versteckspiel!"
Ja, wir sprechen über Verlust, Trauer und auch Tod im Unternehmen. Und, weil es ein sehr persönliches Thema werden kann, sind die Episoden durchgängig "per DU".

Warum dieser Podcast?
Weil Dein Unternehmen und Deine Mitarbeiter es sich nicht mehr leisten können, dieses Tabuthema zu ignorieren! Vom Wegschauen ist es nicht verschwunden, im Gegenteil.
Trauer im Unternehmenskontext kann teuer werden, besonders, wenn sie unvorbereitet in die Krise führt. Dabei wir reden hier nicht von Kleingeld, sondern von fünf- bis sechsstelligen Beträgen, die es Dein Unternehmen kosten kann, wenn jetzt die Kommunikation scheitert. Das ist kein Hirngespinst, sondern Fakt!

Glaubst Du nicht?
- Was kostet es Dich, wenn Deine wichtigste Vertrieblerin, welche die ganz großen Abschlüsse auf Augenhöhe verhandelt für vier Wochen komplett nach Trauerbedingter Krankschreibung ausfällt? Und wer krank ist, darf nicht kontaktiert werden ...
- Nach einer aktuellen französischen Studie kündigt jede 9. Fachkraft, wenn sie das eigene Unternehmen nach einem Trauerfall als inkompetent erlebt.

Die Technische Hochschule Würzburg hat in Zusammenarbeit mit uns herausgefunden, dass 80% der Führungskräfte bereits mit Trauer im Unternehmen konfrontiert wurden. Und was noch schockierender ist: Diese Führungskräfte fühlten sich oft hilflos in dieser Situation. Leitfäden, Kommunikationstraining und Informationen sind dringend notwendig.

Deshalb präsentieren wir: "Das Schwere LEICHT gesagt"
Hier behandeln wir Schlüsselthemen:

- Informationen zu Verlust, Trauer und gar Tod im Unternehmen.
- Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften, wie sie in dieser Situation gehandelt haben, bzw. was sie gelernt haben.
- Praktische Unterstützung für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Unser Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement Heinke Wedler bietet Ihnen den "Trauermanager". (www.trauer-manager.de/trauermanager)
1. Ein Handbuch mit detaillierten Leitfäden für die wichtigsten Traueranlässe. In die Leitfäden fließen direkt die Rahmenentscheidungen der Geschäftsleitung mit ein.
2. Diese werden ergänzt durch monatliche Online-Trainings in kleinen Gruppen.
3. Und wenn Ihre Führungskräfte nicht mehr weiter wissen, sind wir online für sie da - und wenn es ganz Dicke kommt, auch vor Ort.

Haben Sie ein Thema, das in einer Episode besprochen werden sollte?
Lassen Sie es uns wissen. Vielleicht hören Sie bald "Ihre Episode". Oder werden Sie selbst zum Interviewgast und teilen Sie Ihre Perspektive: podcast@trauer-manager.de.

Und keine Sorge, wenn wir über Angebote sprechen, finden Sie alle Informationen hier in den Shownotes. Wir prüfen alles sorgfältig, bevor wir es empfehlen. Einzelne Empfehlungen können Affiliatelinks sein.

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Denn wenn der Tod oder die Trauer anklopft, zählen nur noch Bordmittel - Oder eben das, was sie mit einem Handgriff erreichen können. Und manchmal sind die überraschend begrenzt.

In jedem Unternehmen werden diese Informationen früher oder später gebraucht. Wir wissen nur nicht, wann. Mit über 1 Million Verstorbenen pro Jahr, davon 150.000 im erwerbsfähigen Alter, und den realen Herausforderungen wie Krebs und Herzkrankheiten sollten Sie gut vorbereitet sein. Es könnte Sie schneller treffen, als Sie denken.

Wenn Sie Entscheidungsbefugnis und Budgetverantwortung haben, vereinbaren Sie noch heute einen Kennenlerntermin: https://trauer-manager.de/termin.

Datenschutzerklärung und Impressum findest Du auf unserer Homepage

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