Leben und Sterben in Dubai: Worauf Expatriates vorbereitet sein sollten
Leben und Sterben in Dubai - für Expats
Gast: Melanie Höricht im Trauermanager Podcast
Gastgeber: Stefan Hund
Whats in it for me ...
1/15 🌟 Hast du dich jemals gefragt, wie man in einem internationalen Ort wie Dubai mit Trauer umgeht? Stefan Hund und Melanie Höricht bringen Licht in dieses sensible Thema. 🕊️
2/15 🤝 Melanie, seit 14 Jahren in Dubai und ausgebildete Trauerbegleiterin sowie Sterbedoula, erzählt von ihren Erfahrungen. Es gibt viele kulturelle Unterschiede zu Deutschland! 🌍
3/15 ⚖️ Unterschiedliche Kulturen = unterschiedliche Trauerprozesse. In Dubai gehen viele Menschen mit dem Thema Tod anders um, was Herausforderungen für Trauernde mit sich bringen kann. 🏢
4/15 🏠 Die Rückkehr nach Deutschland nach einem Verlust ist nicht immer leicht. Viele spüren zusätzlichen Herzschmerz durch den Abschied von Dubai. 💔
5/15 👥 Melanie bietet wertvolle Unterstützung in schwierigen Zeiten, sei es vor dem Tod oder danach. Vorbereitung ist der Schlüssel. 🔑
6/15 ⚰️ In Dubai gibt es verschiedene Bestattungsmöglichkeiten: Erdbestattung, Feuerbestattung, sogar Seebestattungen sind möglich! 🚢
7/15 🏗️ Ein unerwarteter Fakt: Einäscherungen werden von hinduistischen Traditionen geprägt. Das kann schockierend sein, wenn man es nicht weiß. 😲
8/15 ✈️ Für die Überführung Verstorbener nach Deutschland gibt es strenge Regelungen und hohe Kosten. Melanie hilft dabei, diese Prozesse zu navigieren. 💸
9/15 🗂️ Bürokratie meets Trauer: In einem solchen Moment bricht oft Chaos aus. Melanie unterstützt dabei, alles zu organisieren und den klaren Kopf zu bewahren. 📋
10/15 🌍 In Dubai kann es auf kulturelle Missverständnisse stoßen, die Trauer verdoppeln. Doch Melanie wirkt diesen Herausforderungen als einfühlsame Vermittlerin entgegen. 🌈
11/15 🏠 Immobilien und Besitztümer: Erstaunlich, welche Hürden es geben kann, wenn man Zugang zu den Besitztümern eines Verstorbenen benötigt. 🔑
12/15 💔 Trauer ist schwer – noch schwieriger, wenn man sich in einem neuen Land zurechtfinden muss. Der "Heimvorteil" fehlt. 😢
13/15 👫 Das soziale Umfeld ist entscheidend für den Trauerprozess. Wir brauchen unser Dorf, das uns unterstützt. 🏘️
14/15 🌟 Trauer ist eine lange Reise. Doch mit Melanies Begleitung wird dieser Weg ein wenig leichter. 🍃
15/15 🖊️ Interessiert? Erfahre mehr über Melanie und Stefans interessante Gespräche rund um das Thema Trauer. 🕊️
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Danke für das Gespräch Anfang Januar 25
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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.
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Impressum
Transcript
Am Horizont steht der Sensemann.
Speaker A:Was muss ich bedenken, wenn ich in diesem Moment in Dubai bin?
Speaker A:Liebe Hörerinnen und Hörer, eine neue Runde von Das Schwere leicht gesagt.
Speaker A:Ich begrüße euch ganz herzlich und mein Name ist Stefan Hundt und ich begrüße Heute zum zweiten Mal Melanie Höricht, zweitausendein.
Speaker A:Liebe Melanie, ganz herzlich willkommen.
Speaker B:Hallo.
Speaker B:Ja, vielen Dank.
Speaker B:Ich freue mich, heute dabei zu sein.
Speaker A:Deine Expertise für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht gehört haben.
Speaker A:Du lebst seit 14 Jahren mit einem Mann in Dubai.
Speaker A:Du bist über deine Firma damals hin entsandt worden und fühlst dich pudelwohl in Dubai.
Speaker A:Du hast aber auch durch ein privates Ereignis eine Ausbildung zu einer Trauerbegleiterin oder eben halt zu einer Sterbedula.
Speaker A:Letzteres ist bei vielen einfach noch kein Wort gemacht.
Speaker A:Und ja, jetzt gehen wir mal in die Situation rein.
Speaker A:Trauern, wenn der Sensemann am Horizont steht in Dubai.
Speaker A:Ja, schön, dass du uns an dieser Stelle unterstützt.
Speaker A:Wie hast du das bisher erlebt?
Speaker A:Ist das in Dubai anders als in Deutschland?
Speaker B:Also in Dubai wird es noch weniger angesprochen oder gelebt als zu Hause.
Speaker B:Das Problem, was ich halt sehe, ist, dass viele Menschen natürlich erstmal wieder nach Hause gehen, sollte ein Sterbefall eingetreten sein, hier oder daheim.
Speaker B:Und wenn wir dann hier noch in der Arbeit sind, sind wir natürlich erstmal bei den Lieben zu Hause.
Speaker B:Aber irgendwann müssen wir wieder zurück, oder auch wenn wir nur vielleicht hier was auflösen, weil wir denken, wir möchten doch wieder nach Hause, nach Deutschland oder nach Europa.
Speaker B:Und dann kommen wir doch wieder hierher.
Speaker B:Und für Trauernde ist es hier sicherlich noch schwieriger, weil hier das Leben nach wie vor weitergeht wie überall.
Speaker B:Aber hier hat man natürlich die verschiedenen Kulture.
Speaker B:Kulturen jeder Kultur geht natürlich anders mit dem Tod und der Trauer um.
Speaker B:Und das ist natürlich noch mal ein großer Schreck oder Schock, dass die noch mal ganz anders darauf eingehen, wenn man sagt, man ist in Trauer.
Speaker B:Und da gibt es sicherlich durchaus Menschen, die aus einer anderen Kultur kommen und da gar nicht drauf eingehen, weil für die ist das eine ganz andere Nr.
Speaker B:Als für uns Europäer.
Speaker B:Und wenn man sich, wenn man das nicht weiß und denkt, der oder diejenige ist arrogant, die hat kein Interesse an mir, ist dann noch mal die Bestätigung ja, ich verlasse Dubai oder die UAE oder die GCC, weil die einfach alle doof sind und nicht empathisch genug sind.
Speaker B:Aber das hat einfach mit der Kultur zu tun.
Speaker B:Und hier ist halt auch alles, ich sage jetzt mal ganz extrem Dubai, dass man die teuren Autos sieht und die großen Häuser und das bling bling.
Speaker B:Wobei wir andere Emirate haben, das ist ein bisschen anders.
Speaker B:Und dann ist, glaube ich, der Trauerschock noch mal größer, weil man sagt, ich gehe zurück nach Hause aus einem Grund, der eigentlich nicht mein Grund ist.
Speaker B:Also ich verlasse das Land nicht aus eigenen Stücken oder mein Verstorbener oder meine Verstorbene wollte das eigentlich auch nicht.
Speaker B:Aber jetzt aufgrund von finanziellen Situationen muss ich dieses Land verlassen.
Speaker B:Und das ist halt auch ein Herzschmerz, eine Trauer, weil man konnte sich nicht von dem Land verabschieden oder von den Gegebenheiten und so weiter.
Speaker B:Und ich denke, dass man da auch sehr am Hadern ist für eine gewisse Zeit.
Speaker B:Wieder zurück in Deutschland oder in Europa?
Speaker B:Ja, ich musste ja weg.
Speaker B:Also es ist eine andere Nr.
Speaker B:Sage ich mal, als wenn man zu Hause unsere Eltern oder die Verwandtschaft beerdigt.
Speaker B:Hier hat man noch mehr Herzschmerzen dabei oder anderen Herzschmerz, sage ich jetzt mal.
Speaker A:Und man ist überhaupt nicht drauf vorbereitet.
Speaker B:Nee.
Speaker A:Ja, aber dafür gibt es eben halt auch Angebot wie deines.
Speaker A:Und was kannst du an dieser Stelle machen?
Speaker A:Ich habe ja jetzt gesagt, Ÿousand, die Situation, da könnte jemand sterben.
Speaker A:Nicht unbedingt, er ist schon gestorben, aber wir haben noch Zeit zum Vorbereiten.
Speaker A:Was wäre in diesem Moment die Aufgabe von einer Trauerbegleitung, wie du sie anbietest?
Speaker B:Na, wir können dadurch, dass ich auch wie gesagt, wie du schon sagst, in der Traubegleitung bin, aber auch eine sterbearme oder Sterbedula bin, erstmal sehen, der der der liebe Mensch, der schwer krank ist und wo es abzusehen ist, dass er vielleicht verstirbt.
Speaker B:Möchte er hier versterben, er oder sie?
Speaker B:Wollen wir nach Hause?
Speaker B:Kann der nach Hause gebracht werden?
Speaker B:Wenn nicht, was können wir hier vor Ort regeln?
Speaker B:Dann geht es einfach los mit den einfachen Sachen.
Speaker B:Ist er oder sie im Krankenhaus?
Speaker B:Ist er zu Hause?
Speaker B:Wie dürfen wir Abschied nehmen?
Speaker B:In der Klinik z.b.
Speaker B:möchten die Verwandten das?
Speaker B:Möchte noch jemand kommen, um Abschied zu nehmen?
Speaker B:Wenn dem so ist oder nicht gestattet wird und ist bereits verstorben, ist es denke ich nicht gegeben, dass man den lieben Menschen nach Hause holen darf.
Speaker B:Das muss man dann hier vor Ort bei der Behörde machen.
Speaker B:Da wird der Leichnam aufgebahrt.
Speaker B:Da kann man aber jederzeit hin.
Speaker B:Da muss man dann halt mit den Gegebenheiten leben und sagen okay, dann was kann ich, wer kann Abschied nehmen?
Speaker B:Wie viele?
Speaker B:Möchte man das?
Speaker B:Und so weiter.
Speaker B:Dann ist natürlich die Frage, die dann daneben im Raum steht, was alles so ein bisschen zeitgleich passiert.
Speaker B:Möchte er oder sie zurück überführt werden?
Speaker B:Möchte sie hier oder er hier begraben werden?
Speaker B:Begraben also in der Erde mit dem ganzen Körper oder eingeäschert werden?
Speaker B:Die Asche, darf die hier bleiben?
Speaker B:Wollen wir sie zurücknehmen?
Speaker B:Dann wollen wir Abschied nehmen mit einem Gottesdienst oder wollen wir ganz einfach eine Gedenkfeier machen?
Speaker B:Ich bin auch Trauerrednerin.
Speaker B:Und dann die große Frage wie machen wir das mit dem Sarg oder wie machen wir das mit einer Urne?
Speaker B:Ich kenne hier einen Bestatter, bei dem kann man tatsächlich reinlaufen und sich Urnen und Särge ansehen, wie das z.B.
Speaker B:auch bei uns ist.
Speaker B:Und man könnte davor schon sich drüber Gedanken machen, was will man aussuchen?
Speaker B:Wie sieht das aus?
Speaker B:Was ist, wie sind die Gegebenheiten hier?
Speaker B:Wenn dann natürlich der der liebe Mensch überführt wird als als Körper nach Hause, ist das natürlich dann zu Hause an dem Bestatter, welchen man dann raussucht, da dann was auszusuchen, logischerweise.
Speaker B:Aber wenn man z.b.
Speaker B:mit der in der Urne oder man wird hier kommt hier ins Krematorium, kann man sich hier eine Urne aussuchen und die kann man natürlich mitnehmen.
Speaker B:Also die Asche muss nicht hier im Land verbleiben, die kann mit nach Hause genommen werden.
Speaker B:Was wir als Deutsche nach Deutschland natürlich nicht einfach unter den Arm machen können.
Speaker B:Das wird dann mit dem Konsulat und dem Bestatter in Deutschland geregelt.
Speaker B:Wenn man z.b.
Speaker B:nach Holland fliegt oder nach anderen Ländern, in die Schweiz ist es wieder anders, es ist entspannter.
Speaker B:Aber wenn wir nach Deutschland die Asche nach Deutschland überführen möchten, dann ist das natürlich dann mit den Bestattern.
Speaker B:Das muss gemacht werden.
Speaker B:Das kann Konsulat sitzt da auch ein bisschen drauf, dass man da nicht irgendwie komische Sachen macht, weil man muss natürlich dann auch noch bedenken, dass alle Dokumente, die es gibt, hat der liebe Mensch hier gearbeitet, auf welchem Visum läuft der?
Speaker B:Das muss alles gecancelt werden.
Speaker B:Der Pass muss oder der Reisepass muss storniert oder gecancelt werden.
Speaker B:Bzw.
Speaker B:Das macht alles das Konsulat.
Speaker B:Nebenbei wird die Polizei eingeschaltet, das Gericht wird eingeschaltet, der Arbeitgeber, wenn vorhanden, wird eingeschaltet.
Speaker B:Die Banken sind involviert.
Speaker B:Wie ist das mit Konten und so weiter?
Speaker B:Also das passiert alles zeitgleich.
Speaker B:Und gewisse Sachen, da bin ich natürlich da und unterstütze sehr gerne.
Speaker B:Gewisse Sachen kann ich natürlich nicht übernehmen, wie z.B.
Speaker B:die Polizei gehen ins Konsulat, aber da bin ich gerne dabei.
Speaker B:Es zweitausendeinundzwanzig Konsulat jetzt nicht, aber bei der Polizei z.b.
Speaker B:sprachbarrieren, die man überbrücken kann.
Speaker B:Also und natürlich den den mentalen, die mentale Unterstützung.
Speaker B:Ganz einfach, weil hier läuft man, hier sieht man keinem an, dass man schwer trauert natürlich.
Speaker B:Und da kann man helfen und kann sagen okay, so, das ist der Grund, warum das jetzt hier so aussieht.
Speaker B:Das ist der Hintergrund.
Speaker B:Das ist halt nichts mit dir persönlich zu tun, mit deiner Situation.
Speaker B:Die sind da, die sehen das ganz anders.
Speaker B:Und ich bin mir sicher, das hilft ein bisschen.
Speaker B:Nicht in dem Moment, auf gar keinen Fall, aber später im richtigen Trauerprozess ist man dann doch dankbar, dass man da jemanden an der Hand hatte, der gesagt hat, okay, das stimmt, dass das habe ich damals natürlich nicht so gesehen, weil man ist ja im Schock und dann möchte man vielleicht doch wieder zurück nach Dubai und noch mal besuchen oder in die UAE und hat das nicht so diesen bitteren Beigeschmack, mein lieber Mensch ist hier verstorben.
Speaker B:Da kommt man doch wieder zurück und denkt, na, ich möchte doch noch mal an die Lieblingsplätze und ich möchte doch noch mal das genießen und vielleicht doch noch mal das letzte Silvester oder so hier feiern, zusammen in Gedanken mit meinem Verstorbenen.
Speaker B:Wenn wir das alles nicht so wissen, glaube ich, dass wenig Menschen wieder zurückkommen oder es dauert lange, weil einfach man weiß, hier ist was passiert, was ich nicht schön finde.
Speaker A:Ich habe jetzt verstanden, zweitausendein, es bricht im Endeffekt ja erstmal ein großes Chaos aus, wenn derjenige verstirbt.
Speaker A:Du gibst im Endeffekt die Leitlinien oder jemand wie du gibt die Leitlinien und nimmt dann die Verwandten an die Hand und sagt, hier müsst ihr hingehen, hier kann ich euch begleiten, das müsst ihr entscheiden.
Speaker A:Ja, genau.
Speaker A:Dann hast du ja als allererstes auch mal diese Frage Erdbestattung, Feuerbestattung.
Speaker A:Du hattest im Vorgespräch gesagt, so manch einer ist in diesem Moment überrascht.
Speaker A:Was ist in dem Moment die Überraschung?
Speaker B:Die Überraschung ist, dass man sich hier begraben lassen kann als Körper, also als vollständiger Mensch, das geht.
Speaker B:Oder dass man halt auch sich hier einäschern lassen kann oder der liebe Mensch und sich auch hier bestatten lassen kann.
Speaker B:Das heißt jetzt nicht unbedingt, dass man jetzt in ein Grab muss.
Speaker B:Wie gesagt, die Asche kann man auch mit nach Hause nehmen und kann da ein Schreien draus machen, also die Asche irgendwo hinstellen oder irgendwas damit machen.
Speaker B:Also man muss nicht unbedingt eine Erdbestattung haben in dem Fall.
Speaker B:Man kann auch eine Seebestattung machen oder weiß ich nicht, irgendwas anderes.
Speaker B:Und das wissen, glaube ich, die wenigsten.
Speaker B:Also jeder denkt, er muss zurück nach nach Hause.
Speaker B:Aber wenn jemand das nicht möchte oder wollte, kann der natürlich auch hier verbleiben.
Speaker B:Also, oder wenn die Familie weiß, sie bleiben eh hier jetzt erstmal.
Speaker B:Man muss also den lieben Menschen dann nicht in die Erde geben und man weiß, in fünf Jahren ist man weg.
Speaker B:Was mache ich dann?
Speaker B:Zweitausendein ist der liebe Mensch hier ganz alleine.
Speaker B:Ja, also im Grab man kann ihn dann wieder mitnehmen.
Speaker B:Also man kann ihn dann mitnehmen, diese Asche und also hier ist es recht entspannt und ich glaube, das wissen die wenigsten.
Speaker B:Jeder denkt, ich muss zurück.
Speaker B:Man muss nicht zurück.
Speaker B:Also das kann man regeln.
Speaker A:Das kann man regeln.
Speaker A:Du sagtest im Vorfeld auch so manch einer in deinem Umfeld sagte ich war total geschockt bezüglich der Einäscherung.
Speaker A:Zweitausendein.
Speaker B:Ja, das ist wirklich eine Nr.
Speaker B:Es gibt nur ein Krematorium hier und auch in anderen Emiraten und das ist unter der Leitung von den Hinduisten die Religion Hinduismus und da wissen wir oder ich weiß das auch nicht gut genug, aber in Indien, die Hinduisten, die lassen sich einäschern und die haben eine ganz andere Denkweise über den Körper.
Speaker B:Das ist wirklich wie eine Hülle ist wie die Seele ist ja jetzt weg und im geht ist jetzt erlöst und wie auch immer.
Speaker B:Und der Körper wird ganz anders behandelt.
Speaker B:Also und so.
Speaker B:Ich will jetzt nicht sagen, dass das in dem Krematorium hier auch so stattfindet, aber es ist eine ganz andere Empathie da, als wie wir das erwarten oder wie wir das kennen, wie mit einem Leichnam umgegangen wird.
Speaker B:Und m was sehr konfrontierend erstmal ist, dass es keinen Sarg gibt, sondern bei der Einäscherung liegt der Körper auf einer Bahre und der liegt da komplett, also wie wenn man ins Bett geht, aber sich nicht zudeckt.
Speaker B:Und das ist für viele sehr konfrontierend, weil da kein Sarg drumherum ist.
Speaker B:Dann, wenn das dann soweit ist mit der Einäscherung, wird dann dieser Mensch in auf einer Bahre getragen durch den Hof.
Speaker B:Also es ist alles sehr offen, weil hier ist ja alles ist ja immer warm.
Speaker B:Er braucht jetzt nicht unbedingt ein Dach überall.
Speaker B:Und dieser Mensch wird dann vor aller Augen Richtung, ich sag jetzt mal, ja Krematorium Ofen gebracht und es ist zu sehen, dass da der Ofen drin ist.
Speaker B:Man weiß, dass das oder wie sagt man in der richtigen Sprache, dass da jetzt was passiert.
Speaker B:Und im Hinduismus ist es so, dass normalerweise vor dem Verbrennen oder Kremieren Essen auf die Lippen des Verstorbenen angebracht wird, dass er auf dem oder sie auf dem Weg versorgt ist, sage ich jetzt mal so.
Speaker B:Das habe ich gelesen, ich weiß nicht, ob es über.
Speaker B:Aber das kann durchaus so sein.
Speaker B:Also es kann sein, dass in dem Moment, da es nach Essen riecht und das heißt nicht, dass die jetzt gerade am Essen sind, sondern da war vielleicht vorher oder danach ist eine, eine, eine ist diese Bestattung.
Speaker B:Und die Hinduisten beten in dem Moment, wo der Körper in den Ofen geht, sprechen sie Gebete wie Atmandrin oder Mantras und wir werden auch dazu aufgefordert, doch bitte vor den Ofen zu treten und zu beten.
Speaker B:Und das ist auch sehr konfrontiert, weil wir das nicht kennen oder ich zumindest nicht.
Speaker B:Und keiner sagt einem so jetzt komm.
Speaker B:Okay, keiner will.
Speaker B:Und dann hört man tatsächlich, wie der Ofen angeht und hört ein großes Klappern und bum, bang, bam.
Speaker B:Und dann weißt du Bescheid.
Speaker B:Sehr schwierig für Menschen, die das nicht wissen.
Speaker B:Wenn man das weiß, ist es immer noch schwierig.
Speaker B:Aber man kann sich darauf vorbereiten, dass da jetzt tatsächlich mein geliebter Mensch weg ist und nach so und so vielen Stunden als Häufchen wieder zurückkommt.
Speaker B:Ich sage es jetzt mal ganz platt.
Speaker B:Entschuldigung, aber einfach, um auch ein bisschen Zeit zu sparen.
Speaker B:Und das ist wirklich ein Schock.
Speaker B:Also das.
Speaker B:Dann haben wir es vielleicht über jemanden, der schon im älteren Alter ist.
Speaker B:Aber was machen wir, wenn das ein Kind ist?
Speaker B:Was machen wir, wenn das ein Mensch ist, der noch kleine, ein Vater, der noch kleine Kinder um sich hat?
Speaker B:Das ist eine Nr.
Speaker B:Und da das wir können sich ändern.
Speaker B:Man kann nur darauf vorbereiten und sagen okay, wenn du das nicht willst, ich bin da, wir führen dich weg.
Speaker B:Oder ich sage zu den Leuten warte, wir müssen hier was ändern oder wie auch immer.
Speaker B:Das muss man oder sollte man im Vorfeld auf jeden Fall sagen, finde ich.
Speaker B:Also das ist unglaublich wichtig.
Speaker B:Das ist ein Schock.
Speaker B:Und wenn man z.b.
Speaker B:nur einen Kollegen in Anführungszeichen begleitet, ist das auch für die Kollegen ein Schock.
Speaker B:Und jeder sagt dann ich will hier nicht sterben in Dubai.
Speaker B:Also im Sinne von ich will dieses ganze Gezeter gar nicht mitmachen.
Speaker B:Wie du schon auch gesagt hast, das können wir uns nicht aussuchen.
Speaker B:Ich kann halt nur helfen und vorbereiten und sagen, wie es halt ist.
Speaker A:Und jetzt habe ich das gesehen und sage, ich will auf jeden Fall in Deutschland beerdigt werden.
Speaker A:Zweitausendein, dann hatten wir es ja das letzte mal schon.
Speaker A:Das würde ich gerne noch mal in Erinnerung rufen.
Speaker A:Jetzt kommt der Transport mit dem Zinksack.
Speaker A:Wie muss ich mir das vorstellen?
Speaker A:Zum einen und zum anderen, das ist ja auch eine Kostenfrage.
Speaker A:Für manche ist ja dann auf einmal die Frage, wie finanziere ich im Augenblick die nächsten Monate?
Speaker A: h mal fünf, sechs, sieben €: Speaker B:Ja, ja, also wie das abläuft, ist, man kann hier natürlich die Bestatter mit ins oder sollte man mit ins Boot nehmen, aber das braucht es eigentlich nicht, weil wenn man in einer Firma arbeitet, die relativ groß ist, dann hat man einen sogenannten Piero, also das ist so ein so ein Assistent, der so Boten macht, sage ich jetzt mal.
Speaker B:Das hat jede große Firma da kümmert sich ums Visum, der macht so tatsächlich so Botengänge, die die wir einfach nicht machen.
Speaker B:Und dieser Po, der kann das auch organisieren z.B.
Speaker B:also aber der der Körper liegt im Kühlhaus, sage ich jetzt mal, was unterm Government ist.
Speaker B:Also das muss man dann ganz einfach auch regeln und muss dann den Papierkram geregelt wissen.
Speaker B:Ja, die Buchung mit der Airline muss natürlich passieren.
Speaker B:Wer macht das?
Speaker B:Wer kennt sich da aus?
Speaker B:Wer will das tun?
Speaker B:Wer telefoniert zur Not die ganzen Airlines ab?
Speaker B:Nicht jede Airline nimmt auch human Remains mit, wie es in der in der Sprache heißt.
Speaker B:Und dann natürlich der Bestatter in Deutschland muss natürlich auch involviert werden.
Speaker B:So macht mein Bestatter auf dem Ort, kann der das machen oder müssen wir noch jemanden einschalten, der im Flughafen ist, der sich, der den der ist in den Flughafen reinzukommen und unseren lieben Menschen dort abzuholen.
Speaker B:Also das kann auch nicht jeder.
Speaker B:Also muss dann noch jemand eingeschaltet werden und der liebe Mensch, ja, dann kannst du natürlich von ihm hier ein bisschen Abschied nehmen, aber eigentlich ist die Beerdigung ja dann zu Hause.
Speaker B:Und wie lange dauert das?
Speaker B:Also das ist relativ schnell auch hier natürlich geregelt.
Speaker B:Es sei denn, dass auch wie bei uns zu Hause jemand plötzlich verstirbt, ein junger Mensch.
Speaker B:Natürlich die Polizei eingeschaltet, dann wird auch erstmal untersucht.
Speaker B:Und so weiter.
Speaker B:Das bei uns zu Hause auch.
Speaker B:Aber dieser Mensch liegt da natürlich im offiziellen Kühlhaus.
Speaker B:Das ist nicht unter einem Bestatter und die Bestatter haben auch nicht Kühlhäuser in dem Sinne.
Speaker B:Das ist alles unter der Regierung und genau, also man kann auch überführen, aber es ist eine Kostenfrage.
Speaker B:Und dann hast du zu Hause natürlich dann noch mal den echten Sarg.
Speaker B:Welche Ÿousand, dann wisst ihr das natürlich besser.
Speaker B:Wo hatten wir ja auch schon letztes mal besprochen, wo soll der liebe Mensch beerdigt werden?
Speaker B:In welchem Friedhof?
Speaker B:Und du hattest ja auch gesagt, wenn man so lange weg ist, ist es auch nicht so einfach, einfach in Deutschland bestattet zu werden, wenn man nicht gemeldet war oder ist.
Speaker B:Also das ist auch, was man dann bedenken sollte.
Speaker B:Und ich bin da auch gerne bereit mit dem Bestatter in Deutschland zu sprechen, um einfach diesen Druck von den trauernden Menschen wegzunehmen und so als Vermittler sein, weil man hat andere Dinge im Kopf, als dann noch mit dem Bestatter rumzuzetern.
Speaker B:In Deutschland sage ich jetzt mal Platz und einfach dann so ein bisschen zu filtern.
Speaker A:Ja, du sagtest ja, sollte man sich für die Zinkvariante entscheiden, ungefähr dreiig Dollar per KG.
Speaker A: chon mal zwischen vier und €: Speaker B:Kann durchaus sein.
Speaker B:Ja, ich weiß die genauen.
Speaker B:Das ist genau ein Rat, nicht ist per Iata, aber das ist schon.
Speaker B:Ja, es ist sehr teuer.
Speaker A:Ich sag mal so, bei manchen, da muss man auch erstmal einfach die Range wissen, denn du hast dasselbe ja auch nicht nur, wenn du in Dubai arbeitest, sondern ich sehe hier auch Angebote machen sie zwei Wochen Urlaub im Boraj Khalifa und der Tod fragt nicht, ob ich Urlaub mache oder ich arbeite.
Speaker A:Da habe ich ja möglicherweise das gleiche Problem.
Speaker B:Tatsächlich.
Speaker B:Also es gibt Fälle, wo Urlauber versterben während dem Urlaub hier.
Speaker B:Das müssen jetzt nicht natürlich unbedingt Deutsche sein, logischerweise.
Speaker B:Es gibt auch Menschen, die im Transit versterben.
Speaker B:Also du kommst aus Thailand, sage ich jetzt mal, musst hier in Dubai umsteigen, die versterben auch im Transit.
Speaker B:Dann hast du ja, wie du sagst, da der Tod fragt nicht, geht es jetzt gerade?
Speaker A:Der holt sich keinen Termin bei dir.
Speaker B:Leider nein.
Speaker B:Wäre schön, wenn man so das so machen könnte, aber nein, du, ich weiß auch nicht.
Speaker A:Also ich weiß nicht, ob ich dann irgendwann mal überhaupt Platz im Terminkalender hätte, aber das ist noch mal eine andere Sache.
Speaker B:Ist richtig für den Tod?
Speaker B:Leider nein.
Speaker B:Ja, wir lachen jetzt.
Speaker B:Ja, nee, es ist.
Speaker B:Es passieren schon die unglaublichsten Dinge.
Speaker B:Ja.
Speaker B:Und ich habe jetzt erst heute mit jemanden gesprochen, der mit Kreuzfahrtschiffen zu tun hat.
Speaker B:Die AIDA legt hier z.B.
Speaker B:auch an und das ist auch noch mal eine was ganz eine ganz andere Geschichte, wenn jemand auf einem Kreuzfahrtschiff verstirbt und dann ja, was passiert dann mit dem, mit der Person?
Speaker A:Das ist auch noch mal interessant.
Speaker B:Das ist auch noch mal interessant.
Speaker B:Aber es gibt ja zum Glück Versicherungen.
Speaker B:Du arbeitest ja auch oder wir arbeiten ja auch mit einer zusammen, die das dann erstmal übernehmen oder überhaupt übernehmen und dann die Überführung machen.
Speaker B:Hier in Dubai haben wir auch Versicherungen, die auch Überführung übernehmen.
Speaker B:Aber wie du auch gesagt hast, das ist ja nicht nur die Überführung oder die Beerdigungskosten, die ja auch eine Nr.
Speaker B:Sind daheim oder auch hier.
Speaker B:Man muss ja auch was essen, man muss ja, die Kinder müssen ja auch vielleicht in die Schule oder so.
Speaker B:Man braucht ja Geld.
Speaker B:Und meistens ist es so, dass wenn der Visum oder der Arbeit, die Arbeitskraft, wie nennt man das im Deutschen verstirbt, dass das Konto erstmal gesperrt wird.
Speaker B:Das ist so, das ist, das ist eine Automatismus, bis man der, bis der dann wieder aufgeht, das Konto, dann ja, dauert das eine Weile.
Speaker B:Es sei denn, man hat einen Arbeitgeber, man hat jemanden, der einem Geld vorausgibt, oder so, dann dann geht das natürlich, aber man kommt erstmal tatsächlich im wahrsten Sinne an seine Grenzen.
Speaker B:Also man sitzt da alleine und weiß nicht wie es weitergeht, so komplex.
Speaker A:Aber unter uns, das ist in Deutschland auch so, dass dann das Konto erstmal gesperrt wird und es ist dann teilweise noch mal schmerzhafter, gerade bei älteren Ehepaaren, wenn das Konto nur auf einen geheißen hat, zweitausendein, aber die Familie oder dieses Ehepaar hat nur dieses eine Konto und derjenige auf den es geheißen hat, ist derjenige, der verstorben ist, ja.
Speaker A:Dann wird es ganz, ganz hart.
Speaker A:Ja.
Speaker A:Wenn du dann eben halt weißt, vier Wochen, sechs Wochen kommst du an keine Kohle ran.
Speaker A:Ja.
Speaker A:Ja, also maximal der Bestatter, der, da gibt es noch mal Sonderregelungen, aber um dein Kühlschrank zu füllen eher nein.
Speaker B:Ja, ja, das ist ja auch, also wenn man z.B.
Speaker B:kein Testament hier gemacht hat mit seinem Ehepartner oder überhaupt ein Testament, ist das Konto gesperrt oder man ist nicht verheiratet, gibt's ja auch, hat aber Kinder, aber die sind noch klein, dann kommt auch das Scharia Lohr hier zum Tragen und das heißt, die männlichen Erben werden erstmal oder Nachkommen werden erstmal als Erben gesetzt.
Speaker B:So der Junge, der Sohn ist noch zu klein, dann kommt der Vater, dann kommt der Bruder, wenn die alle nicht mehr da sind, tritt das Gericht ein.
Speaker B:So, jetzt bist du als Frau, als Partnerin dann da und das dauert dann ewig und drei Tage, um vom Gericht eine, ja, zu erwirken, dass man der der richtige Erbe ist oder wie soll man das denn sagen?
Speaker B:Also es wird wohl besser, aber es es kann durchaus mehrere Wochen dauern, bis man da Zugriff hat.
Speaker B:Und noch schlimmer, wenn jemand hier ist, der ist vielleicht ganz alleine und verstirbt und hat vielleicht eine Wohnung oder ein Haus, darf man als Angehöriger erstmal nicht das Haus betreten.
Speaker B:Das ist auch unter dem unter Gerichtsbeschluss oder Verschluss, die Polizei hat damit auch nichts zu tun.
Speaker B:Ja, dann muss man das auch erstmal erwirken, dass da dann auch paar Tage, paar Wochen, bis man dann hier erstmal in die Wohnung darf und guckt, muss ausgeräumt werden oder guckt die Sachen durch, wie auch immer.
Speaker B:Also das ist dann wirklich die Trauer, weil also das muss nicht bei jedem sein, wenn man alleine ist, logisch, aber das kann durchaus passieren.
Speaker A:Also alleine, wenn du dann derjenige bist, der den Kühlschrank ausräumen muss, ja, also.
Speaker B:Oder man muss halt dann jemanden kennen, den Eigentümer der Wohnung oder wen auch immer, der noch mal einen Zweitschlüssel hat, da gehst du heimlich nachts rein, weiß ich nicht, also wahrscheinlich gibt es da Möglichkeiten, aber will man sich mit den Behörden hier anlegen, man sollte dann jetzt jemanden einstellen, der dann da sitzt und bei der Behörde und tatsächlich dann ständig hingeht und fragt und bittelt und bettelt und so weiter und ja, also es ist das damit muss ein Trauer sich auch noch mit auseinandersetzen.
Speaker B:Also nicht nur, dass man dann regelt, wie machen wir das dann mit der Überführung zu Hause beerdigen und dann hast du hier natürlich dann auch noch was du aufräumen musst in Anführungszeichen oder betrauern willst oder wie.
Speaker B:Also das ja sind zwei Baustellen, die weh tun.
Speaker A:Ja.
Speaker A:Zumal das ist zumindest meine Erfahrung, aber ich weiß nicht wie es deine ist und auch gerade in Dubai zweitausendein, du kommst ja erst dann zum trauern, wenn aufgeräumt ist.
Speaker B:Richtig?
Speaker A:Ja.
Speaker B:Ihr trauern ja erst dann, wenn alles vorbei ist im Sinne von und dann, das weißt du wahrscheinlich besser, dauert es noch mal wie viele Monate bis überhaupt das alles gesagt ist und dann wenn man aus Dubai wegzieht mit der Asche unterm Arm im wahrsten Sinne, das hatte ich jetzt auch erlebt und muss sich erstmal neu orientieren in einem neuen europäischen Land oder in einem zu Hause wieder nach vielen Jahren wieder nach Hause kommen ist nicht mehr zu Hause, es ist auch ein neues und dann zu trauern.
Speaker B:Dann anfangen zu trauern und das zu realisieren.
Speaker B:Wie gesagt, dann hast du eine neue Arbeit, dann hast du eine neue Umgebung, dann hast du neue Freunde, dann hast du die Asche nicht mehr deinen lieben Partner oder Partnerin.
Speaker B:Das also ich glaube das ist nicht mehr nur Trauer, das ist eine Lebenskrise, die wirklich an die Substanz geht.
Speaker A:Absolut.
Speaker A:Das ist eine Trans, da muss eine Transformation kommen oder ein Loch.
Speaker B:Und und dann braucht man das kennst du auch das Dorf um sich rum, das einen auffängt, Freunde, Familie und wenn es dann der Nachbar ist oder der Kollege und die sehen es geht gerade nicht gut und das ansprechen und halt auf die Trauer eingehen, wie das in der Trauerbegleitung natürlich ist, dass der Mensch auch selber weiß, der trauernde ich bin jetzt in der Trauer, ich bin nicht bekloppt oder ich werde irre oder wie auch immer.
Speaker B:Das ist so, das ist die Trau, die schwer ärztliche Hilfe.
Speaker B:Ganz ganz klar.
Speaker B:Aber wir müssen da leider durch und wir arbeiten.
Speaker A:Da gibt es keinen Bypass.
Speaker B:Nee, aber wir arbeiten uns Tag für Tag durch.
Speaker B:Also jemand der in der Trau ist, sagt ja jeder Tag, ich nehme jeden Tag wie er kommt und das ist genau richtig.
Speaker A:Ja.
Speaker A:Ja, ich glaube das war schon fast ein Schlusswort.
Speaker B:Ja, ich dachte auch gerade.
Speaker A:Ja ich sag einfach mal ganz ganz herzlichen Dank dir.
Speaker B:Ich danke dir.
Speaker A:Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauer, wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne in den Shownotes.
Speaker A:Hier unten drunter gibt es einen Link einerseits zur Maile, andererseits zu mir.
Speaker A:Ihr könnt uns auch immer gerne schreiben unter podcastrauer manager de.
Speaker A:Und ja, dann leiten wir eure Fragen weiter und beantworten sie möglichst.
Speaker A:Wenn ihr selbst für euer Unternehmen vorsorgen wollt, sprich, was mache ich denn da eigentlich?
Speaker A:Was kann ich sagen, wenn da jemand verstorben ist, dann empfehlen wir den Trauer Manager.
Speaker A:Den findet ihr unter.
Speaker A:Und ja, jetzt bleibt mir nur noch, euch eine gute, eine wohltuende Zeit zu wünschen.
Speaker A:Melanie, dir sage ich noch mal vielen herzlichen Dank und dann freue ich mich auf die nächste Folge.
Speaker B:Danke, tschüss.