Episode 98

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27th Jan 2025

6 Monate - Die Trauerfalle für Männer

6 Monate - Die Trauerfalle für Männer

Gast: Aaron Kübler

Gastgeber: Stefan Hund, Trauermanager

Heute gehts um herzzerreißende Ehrlichkeit.

Aaron Kübler: Die Geschichte eines Vaters, der nach dem Verlust seines Sohnes Theo auf herzzerreißende Weise das Thema Trauer und seine heftigen Folgen anspricht.

Sechs Monate nach dem Verlust: Männer trauern oft verzögert. Und dann kommt direkt, wie beim Auto die "Gelbe Öllampe" - Männer, die jetzt nicht an die Seite fahren, riskieren den kompletten Motor. Aaron ging es ähnlich, als Unternehmer konnte er sich in diesem Moment nicht die Auszeit nehmen. Und dann schlug es in mit voller Wucht nieder.

Aaron Kübler beschreibt seine eigene Erfahrung und zeigt, wie viel Kraft es braucht, stark zu bleiben.

Dr. Martin Kreuels und Stefan Hund, Gründungsmitglieder des Bundesverbandes Männertrauer, teilten überrascht eine gemeinsame Beobachtung. Männer trauern insbesondere 6 Monate nach dem Ereignis - hier Fehl- / Totgeburt. Sie Schwächeln! und wenn sie diese signifikant reduzierte Leistungskurve kompensieren wollen, wird es richtig bitter. Aaron Kübler ist nur ein Beispiel.

Da ich Aaron schon viele Jahre über die Wirtschaftsjunioren kenne und schätze, unterstütze ich gerne seine Gofundme Aktion. Wer ebenfalls helfen will, kommt am Schnellsten unter der Weiterleitung https://trauer-manager.de/hilfe dorthin.

Darüber hinaus habe ich eine Umfrage für eine wissenschaftliche Studie gestartet. Hier geht es darum, diese 6Monats-Beobachtung zahlenmäßig zu untermauern. ich bitte Euch um das großflächige Teilen der Umfrage an alle Väter bei einer Fehl- oder Stillen Geburt. Hier gehts zum Link https://trauer-manager.de/6monate

https://www.linkedin.com/in/aaronkuebler/

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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

  • Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
  • Möchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager.
  • Möchtest Du regelmäßig zum Thema Trauer im Unternehmen lesen, bestelle Dir hier unseren Know-How-Transfer.

Impressum

  1. Glaube und Neuanfang: Aaron glaubt, dass sein gesundheitlicher Rückschlag ein Zeichen von oben war – eine Notbremse, um sein Leben neu zu bewerten und in Balance zu bringen.
  2. Trauernde Väter und Unternehmen: Ein Aufruf an Unternehmen und HR-Abteilungen, sensibler mit trauernden Vätern umzugehen. Die sechs Monate nach dem Verlust sind eine kritische Zeit.
  3. Unterstützung zählt: Aaron und seine Familie stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Wer helfen kann, soll dies tun, um ihnen etwas Zeit und finanzielle Sicherheit zu geben. Ein kleiner Beitrag kann Großes bewirken.
Transcript
Speaker:

Sechs Monate nach der Fehlgeburt und was keiner auf

Speaker:

dem Schirm hat und scheinbar überraschend

Speaker:

kommt. Darum geht es heute.

Speaker:

Hier ist wieder das Schwere leicht gesagt, der Podcast des Trauermanagers

Speaker:

und mein Name ist Stephan Hund.

Speaker:

Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen hier zu dieser Folge.

Speaker:

Ebenfalls begrüße ich

Speaker:

Aaron Kübler ganz herzlich zu der Folge.

Speaker:

Du hast etwas erlebt, was

Speaker:

möglicherweise viele andere auch erleben, aber da kommen wir gleich dazu.

Speaker:

Lieber Aaron, ganz herzlich hier willkommen.

Speaker:

Ja, vielen Dank, lieber Stefan, dass ich dabei sein kann. Wir kennen

Speaker:

uns ja schon lange über die Wirtschaftsunion. Du warst

Speaker:

auch in einem früheren Podcast von mir schon mal dabei,

Speaker:

denn das, was du heute machst, hast du nicht früher ganz anders

Speaker:

gemacht. Aber Vielleicht kommen wir da auch noch rein.

Speaker:

Ja, sechs Monate nach der Peer-Geburt.

Speaker:

Darf ich fragen, wie war das damals und wann war damals

Speaker:

bei dir, bei euch? Ja,

Speaker:

es fällt mir nicht leicht, darüber zu sprechen.

Speaker:

Meine Frau Katharina und ich, wir haben zwei Kinder. Wir haben

Speaker:

eine Tochter namens Emma, die auch bei uns ist, die gesund ist,

Speaker:

munter ist, sich gut entwickelt mit zweieinhalb

Speaker:

und dann hat sich waren am

Speaker:

12.3. Und 13.3.

Speaker:

2023 schwangerschaftsfest bei meiner frau wieder positiv

Speaker:

also immer ist 22 geboren und

Speaker:

wir haben uns gefreut das war jetzt nicht geplant aber es war jetzt auch nicht

Speaker:

ungewollte schon wollten schon immer

Speaker:

22 kinder haben und

Speaker:

vielleicht auch noch mehr, aber ja, wir haben immer so gesagt,

Speaker:

ein junges Mädchen wäre toll. Und

Speaker:

da haben wir uns gefreut und Ich

Speaker:

habe mich in die Arbeit gestürzt, weil ich gedacht habe,

Speaker:

dann arbeite ich schon mal vor, baue Strukturen auf und aus,

Speaker:

dass ich dann, wie sich dann herausstellte, unser Sohn,

Speaker:

wir haben ihm den Namen Theo gegeben, dass ich

Speaker:

dann einfach auch mal drei Wochen, vier Wochen vielleicht sogar

Speaker:

jetzt nicht die offizielle Elternzeit, Papa-Elternzeit

Speaker:

im Sinne des Gesetzgebers, sondern ich nenne es jetzt mal

Speaker:

Urlaub machen kann, einfach meine Frau zu unterstützen,

Speaker:

für meine familie da zu sein und

Speaker:

unser sohn lag in becken endlage sprich falsch herum

Speaker:

nicht mit köpfchen nach unten andersrum

Speaker:

und es war augenscheinlich alles gut über noch bei spezialisten

Speaker:

haben uns dann für eine Klinik entschieden, die

Speaker:

von uns, also wir leben in Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Speaker:

Die Klinik ist so Stunde, Stunde und ein

Speaker:

Viertel, je nachdem wie schnell man fährt. Vielleicht auch bei Rush-Hour-Stunden

Speaker:

anderthalb. Von uns entfernt, weil die

Speaker:

eben auf Beckenendlage-Geburten auch spezialisiert

Speaker:

sind. Wir haben tatsächlich Rund einen

Speaker:

Monat vor dem errechneten Geburtstermin hatten wir

Speaker:

auch eine Wendung probiert, auch in dieser Klinik. Das hat aber leider

Speaker:

nicht geklappt. Wir wussten nicht so richtig warum, aber

Speaker:

unser Sohn war gesund. Also haben

Speaker:

alle Untersuchungen, Ultraschall und was da, ich bin kein

Speaker:

Arzt, und so weiter, alles bestätigt. Und

Speaker:

dann war der errechnete Geburtstermin, und

Speaker:

da war er noch nicht ganz so weit, also wollte er noch nicht.

Speaker:

Und dann ist ein paar Tage später ging die Beenden los und

Speaker:

dann sind wir dahingedüst, sage ich jetzt mal, auch

Speaker:

relativ zügig. Es ist besser, dass ich nicht geblitzt worden

Speaker:

bin. Und dann sind wir

Speaker:

eingekommen und dann waren die Wehen weg. Aber ihm ging

Speaker:

es soweit gut. Diese CT-Geräte

Speaker:

für die Herztöne und so weiter, alles in Ordnung. Und dann waren wir

Speaker:

da, das war am Donnerstag, und dann sind

Speaker:

wir freitags und samstags dort geblieben. Es ging aber nicht so

Speaker:

richtig voran. Und dann war

Speaker:

aber gesundheitlich augenscheinlich alles in Ordnung mit ihm.

Speaker:

Und wir waren schon über ET, wie gerade schon gesagt,

Speaker:

und haben uns dann entschieden, nach Hause zu fahren unter

Speaker:

dem Wissen, dass wir relativ schnell auch wieder, dass es sehr

Speaker:

schnell wieder losgehen kann.

Speaker:

Und Ja, sonntags dann am 26.11.

Speaker:

Ging es abends dann, meine Tochter, unsere Tochter war sehr unruhig

Speaker:

an diesem Abend, wollte lange nicht einschlafen.

Speaker:

Irgendwie hat sie offenbar geahnt, dass irgendwas oder gespürt, dass

Speaker:

irgendwas nicht stimmt. Und dann ging so kurz vor

Speaker:

zwölf aus, glaube ich, also kurz vor null Uhr, gingen dann die

Speaker:

Wehen wieder los bei meiner Frau und

Speaker:

kam kam Schwiegermutter, hat auf Emma dann

Speaker:

aufgepasst und sie ins Bett gebracht und wir sind in einem,

Speaker:

ja, noch mehr Affensamen dorthin

Speaker:

gefahren, ich nenne ganz bewusst den Namen der Klinik nicht, weil... Das

Speaker:

spielt auch, glaube ich, keine Rolle. Ja, genau,

Speaker:

und kamen dann dort an und

Speaker:

dann haben sie also in der Nacht zum

Speaker:

27.11. Und Dann wurde uns

Speaker:

relativ zügig, es wurden keine Herztöne erst mal gefunden, dann

Speaker:

haben sie Ultraschall und so weiter. Und dann kam

Speaker:

ein sehr unempathischer Oberarzt dazu,

Speaker:

der uns dann mitgeteilt hat, dass unser Sohn verstorben ist.

Speaker:

Und ich bin seit über zehn Jahren Unternehmer oder

Speaker:

Selbstständiger oder wie man es auch immer nennen will.

Speaker:

Ich habe bei vielen in meinem Leben dann immer so geguckt, was kann man

Speaker:

noch tun, was kann man machen. Ich wollte es

Speaker:

im ersten Moment nicht wahrhaben und habe gefragt, was können wir tun, können wir Not-OP,

Speaker:

Not-Kaiserschnitt, irgendwas tun. Und dann hat er mit mir das diskutieren

Speaker:

angefangen. Er sei hier der Oberarzt und wenn er sagt, dass das so ist, dann

Speaker:

ist das so.

Speaker:

Er ist dann relativ schnell von der Assistenzärztin der Hebamme

Speaker:

aus diesem Untersuchungsraum entfernt worden, es mal freundlich auszudrücken,

Speaker:

weil ich weiß nicht, ob ich ihm sonst verbal, nur verbal, an die Geruche

Speaker:

gegangen wäre.

Speaker:

Und

Speaker:

dann haben wir haben wir Theo

Speaker:

noch

Speaker:

auf die Welt bringen können,

Speaker:

auf dem normalen Weg.

Speaker:

Und durften ihn dann auch noch bei uns haben.

Speaker:

Wir haben dann auch noch Sternenfotografin und haben

Speaker:

auch Bilder mit uns gemacht, mit ihm.

Speaker:

Wir sind dann noch eine Nacht dort geblieben, in der Klinik. Er durfte

Speaker:

bei uns mit im Zimmer sein.

Speaker:

Und Dann sind wir nach Hause, allerdings ohne

Speaker:

ihn. Haben dann auf der Rückfahrt

Speaker:

die Bestatterin kontaktiert, oder eine Bestatterin, die meine Frau

Speaker:

kennt, die sich dann alles gekümmert hat.

Speaker:

Und Anfang Dezember war dann die Beerdigung.

Speaker:

Wir haben uns für eine Erdbestattung entschieden.

Speaker:

Und ja,

Speaker:

aber auch tatsächlich, es hat sich,

Speaker:

hätte ich ein paar Entscheidungen anders getroffen, bis jetzt kein Podcast

Speaker:

über Schuld oder sowas, aber für alle, die

Speaker:

vielleicht Ähnliches erlebt haben, bei mir hat

Speaker:

das thema schuld eine ganz große rolle gespielt ich habe auch

Speaker:

an diesem 27 habe ich mit der seelsorger gesprochen weil

Speaker:

ich bei unserer emma wo die auf

Speaker:

die welt kam da lief alles so glatt Also für das erste Kind super

Speaker:

smooth, sie war total schnell da. Sie war in einem Krankenhaus,

Speaker:

drei Stunden später war sie da, keine Komplikationen, kein gar

Speaker:

nichts. Und wir haben

Speaker:

diese Erfahrung mit Emma auch so ein bisschen auf Theo projiziert

Speaker:

und gingen davon aus, dass ja das alles gut gehen wird.

Speaker:

Und hätten wir uns in der

Speaker:

Klinik so ein bisschen mehr durchgesetzt, auch

Speaker:

gegenüber den Ärzten, weil die alle so die

Speaker:

ganze zeit ja ist doch alles okay und so war meine frau hatte auch die

Speaker:

unruhe katerina hatte auch eine unruhe sie wusste aber nicht so

Speaker:

richtig vor das kamen nicht so richtig dazu gekommen

Speaker:

aber rückblickend gesagt hätten wir dann irgendwann mal gesagt so ihr

Speaker:

leitet jetzt die geburt ein ansonsten gehen wir eine andere klinik zum beispiel an diesem

Speaker:

freitag das gesagt dann bin ich sehr davon überzeugt

Speaker:

ich weiß es nie erfahren aber

Speaker:

damit sehr davon überzeugt dann wäre jetzt gesund und munter hier ja

Speaker:

es war also streng genommen eine eine Todgeburt

Speaker:

im Fachjargon der Ärzte. Ärzte. Er hat,

Speaker:

wie jedem, der ein Fugen Empathie in sich hat,

Speaker:

sowas, und meine Frau natürlich auch, psychisch

Speaker:

sowas von die füße weggezogen

Speaker:

es gibt diesen spruch oder satz

Speaker:

keiner soll Kinder sollten nicht vor ihren

Speaker:

Eltern gehen. Und da

Speaker:

ist vieles dran.

Speaker:

Einen Sohn zu Grabe zu tragen, also ich habe auch seinen Sarg getragen.

Speaker:

Das macht was mit einem. Herr der Gießen.

Speaker:

Und es ist einfach so, Es macht was mit einem. Herrgießen. Es ist einfach so,

Speaker:

logisch betrachtet ist das klar, dass der Tod das Endgültige ist,

Speaker:

in gewisser Weise, zumindest für den körper

Speaker:

aber es ist total schwer zu akzeptieren

Speaker:

ich habe dann muss ich bin unternehmerisch tätig

Speaker:

selbstständig wie auch immer man es nennen möchte.

Speaker:

Ich habe dann so nach drei, dreieinhalb, vier Wochen

Speaker:

langsam wieder das Arbeiten angefangen. Nicht weil ich es wollte, sondern weil ich es

Speaker:

musste aus finanziellen wirtschaftlichen Gründen weniger

Speaker:

jetzt im Sinne von Das große Geld machen zu wollen

Speaker:

oder sonst was die Firma lief ganz gut Wir haben

Speaker:

auch Gewinne gemacht hatte auch nicht ganz so kleines

Speaker:

team es gab leider auch ein paar

Speaker:

kunden die kein verständnis dafür hatten ich bin da

Speaker:

relativ offen mit umgegangen haben die kunden auch informiert jetzt nicht

Speaker:

über jedes kleinste detail das geht auch niemand

Speaker:

was an aber es gab auch ein paar

Speaker:

die sehr komisch reagiert haben würde ich

Speaker:

mal sagen Die wurden dann recht

Speaker:

schnell nicht mehr bedient, beziehungsweise haben wir einfach die Verträge beendet

Speaker:

dann auch, weil wir gesagt haben, Freunde, ja, es ist

Speaker:

business aber so ein bisschen menschlichkeit war schon auch schön

Speaker:

ja und Ich

Speaker:

habe mich dann ein Stück weit in die Arbeit

Speaker:

gestürzt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde,

Speaker:

dass ich nicht gern arbeite oder nicht gern gearbeitet habe.

Speaker:

Schon auch gern mal ein bisschen mehr, einfach weil es auch Spaß macht. Wert zu

Speaker:

stiften, Mehrwert zu bringen, den Kunden tolle Ergebnisse zu bringen

Speaker:

und auch an Herausforderungen zu arbeiten, das zu drehen und so

Speaker:

weiter.

Speaker:

Ja, aber in dem Moment ist es ja auch bei vielen so, die stürzen

Speaker:

sich auch in dem Moment in die Arbeit. Früher hat man

Speaker:

gesagt, dann gehen wir jetzt erstmal Holz hacken. Irgendwie musst du

Speaker:

einfach diesen Schmerz verhackstücken.

Speaker:

Nur dadurch, dass du keinen großen Wald und keine große, ja,

Speaker:

dein Wald und dein Holz hacken ist deine

Speaker:

Company, ja? Genau, ja, und dann

Speaker:

kam es leider noch dazu, dass meine Schwäche, weil es mir einfach nicht gut

Speaker:

ging, von Teammitgliedern ausgenutzt wurde,

Speaker:

ohne zu tief darauf einzugehen, die haben zu viele Stunden abgerechnet, ich habe es zu

Speaker:

wenig kontrolliert. Die haben eine Fünf-Stelle-Gesummel bekommen, die ihnen

Speaker:

nicht zustand. Das liegt auch tatsächlich beim

Speaker:

Anwalt, hat auch strafrechtliche Relevanz für diese Personen.

Speaker:

Wie auch immer, bin dann immer tiefer,

Speaker:

weil ich dann auch Leute entlassen habe und auch Leute

Speaker:

deswegen entlassen musste, weil die Geld bekommen haben, also andere Geld bekommen

Speaker:

haben, dass sie in einem Zustand zusteht, musste ich andere

Speaker:

entlassen. Was dazu führte, dass ich mehr

Speaker:

gearbeitet habe, mehr arbeiten musste,

Speaker:

bzw. Versucht habe, das irgendwie auszugleichen.

Speaker:

Immer mehr Raubbau an

Speaker:

mir selber betrieben habe, viel weniger Sport gemacht,

Speaker:

viel zu wenig geschlafen und noch viel mehr.

Speaker:

Und habe Ende September 2024

Speaker:

schon erste Warnzeichen gesundheitlicher Art gehabt,

Speaker:

die dann so ein bisschen, also dann mal einen halben Tag ein bisschen Pause gemacht,

Speaker:

dachte schon, ja, ja, es geht schon wieder, so sinngemäßen Pflaster draufgeklebt,

Speaker:

auf eine klaffende, große Wunde.

Speaker:

Und am 6. Oktober 2024...

Speaker:

Bin ich durch einen Unfall, habe ich mir vier Wirbel

Speaker:

gebrochen. Und von diesen Brüchen sind

Speaker:

über ein Loch im Herzen, von dem ich bis dato nichts wusste, Teile dieser

Speaker:

Brüche, Fettembolien und so weiter ins Gehirn gelangt und

Speaker:

haben multiple Schlaganfälle ausgelöst. Ich bin

Speaker:

38, 86er Baujahr

Speaker:

und es lief

Speaker:

verhältnismäßig glimpflich ab, aber ich war

Speaker:

erstmal und bin es teilweise heute immer noch außer Gefecht. Also

Speaker:

das Kurzzeitgedächtnis war beeinträchtigend, die Konzentrationsfähigkeit. Ich war auch

Speaker:

auf Reha und das hat mich stark vorangebracht.

Speaker:

Aber es ist weit weg von... Es

Speaker:

wird jeden Tag ein bisschen besser, weil ich auf jeden Tag ein bisschen dran

Speaker:

arbeite, sportlich, noch emotional an

Speaker:

themen arbeite aber es ich

Speaker:

bin noch nicht wirklich also etwas arbeitsfähig ja

Speaker:

aber wenn man jetzt ein Angestellter wäre, noch kein geschrieben, sagt man es auch, also

Speaker:

ich bin der Offizieller, ja auch noch kein geschrieben.

Speaker:

Und ja, insgesamt ist seit dem Tod meines Sohnes,

Speaker:

und das klingt so, als würde ich ihm da irgendwie eine Schuld zuweisen wollen und

Speaker:

so, das will ich überhaupt nicht.

Speaker:

Sind die umsätze meiner firma 80 prozent und eingeboren

Speaker:

was wir haben 20 20 20

Speaker:

20 19 20 haben uns ein haus gekauft

Speaker:

das auch Wo unser zu

Speaker:

hause einfach ist das keine luxus villa oder sonst irgendwas

Speaker:

normales haus einfach und

Speaker:

ja wirtschaftlich sieht es gerade

Speaker:

übel aus. Das Finanzamt kam

Speaker:

auch noch ums Eck, oder ist gerade auch noch ums Eck gekommen, sagen wir es

Speaker:

mal so. Da bin ich aber mit dem Steuerberater

Speaker:

auch dran. Ja,

Speaker:

genau. Jetzt gehen

Speaker:

wir gerade mal für einen kleinen Moment von deiner Situation weg.

Speaker:

Aus dem einfachen Grunde,

Speaker:

du hast eine Erfahrung gemacht, die möglicherweise,

Speaker:

liebe Hörerinnen und Hörer, noch viel, viel weiter

Speaker:

verbreitet ist, als wir eigentlich denken.

Speaker:

Denn im vergangenen Jahr hatte ich eine Podcastaufnahme

Speaker:

mit dem Martin Greudels und wir sprachen über Fehlgeburt.

Speaker:

Und auf einmal kamen wir beide unabhängig

Speaker:

voneinander von den Menschen, die wir begleitet haben, auf den

Speaker:

Punkt, dass Frauen und Männer unterschiedlich

Speaker:

trauern. Das wissen wir ja schon.

Speaker:

Und bei dir Aaron, weiß ich, deine

Speaker:

Frau arbeitet im Bank- oder im Sparkassenbereich. Sie

Speaker:

hat da auch Unterstützung bekommen, konnte auch dort

Speaker:

gut trauern. Was man wirklich an der Stelle auch mal

Speaker:

rausheben muss, denn wir kennen Storys

Speaker:

von Fehlgeburten und Arbeitgebern, die möchten wir jetzt hier nicht

Speaker:

hören, die sind eher unterirdisch, aber

Speaker:

bei deiner Frau ist das sehr, sehr gut gelaufen.

Speaker:

Ja, wenn ich da kurz einhaken darf,

Speaker:

keine Werbung für die Sparkasse,

Speaker:

aber sie haben sich sehr sehr menschlich verhalten

Speaker:

und also man verarbeitet spackers schwerbeschall

Speaker:

karlsheim da ein dankeschön falls es jemand von der

Speaker:

Sparkasse hört. Es ist

Speaker:

nicht selbstverständlich, wie sie sich verhalten haben. Ja,

Speaker:

also insofern einfach ein positives Beispiel für

Speaker:

Arbeitgeber. Jetzt gehen wir aber von deiner Frau,

Speaker:

meinen Moment wieder weg, nämlich zu

Speaker:

Männern insgesamt. Und wir haben innerhalb dieses Podcastes

Speaker:

auf einmal gesagt, Mensch, wir haben beide dieselben Erfahrungen,

Speaker:

ungefähr nach sechs Monaten.

Speaker:

Innerhalb dieser sechs Monate halten die Männer im Endeffekt die Stellung.

Speaker:

Das Geschäft, der Ofen muss brennen. Und

Speaker:

wir hatten ja eben gerade gesagt, das Holz muss gehackt werden, nicht nur

Speaker:

die Trauer da rein zu verarbeiten, sondern auch damit Rauch aus

Speaker:

dem Kamin rauskommen kann. Und nach

Speaker:

sechs Monaten beginnen auf einmal die Männer richtig zu

Speaker:

trauern. Und auf einmal kommen

Speaker:

da, ja, Nenne es

Speaker:

Schwächeanfälle, nenne es einfach

Speaker:

Momente, wo man nicht mehr so läuft wie

Speaker:

zuvor. Und das ist ja das, was

Speaker:

du im Endeffekt auch erlebt hast. Und ich habe heute Morgen gerade noch ein Gespräch

Speaker:

mit jemandem geführt, da war das ziemlich

Speaker:

genauso. Ich habe dann auch gesagt, reden wir über sechs bis sieben Monate

Speaker:

nach dem Sterbefall. Ja genau, darüber reden wir auch.

Speaker:

Nur, Und jetzt auch an alle

Speaker:

Unternehmer und Personaler, die uns zuhören, das hat nachher

Speaker:

keiner auf dem Schirm. Und meine Vermutung,

Speaker:

auch bei dir, auch so wie unser Vorgespräch gelaufen

Speaker:

ist, Du hast das im Endeffekt auch nicht wirklich auf dem Schirm

Speaker:

gehabt, dass das eine mit dem anderen zusammenhängen

Speaker:

konnte. Ich habe tatsächlich

Speaker:

rückblickend, also auch durch Gespräche mit

Speaker:

Psychologen, die wir, also mit trauerbegleiterin

Speaker:

auch an unserer seite und alles aber auch während der reha

Speaker:

auch erkannt dass ich mir Dass ich mich selber

Speaker:

ich möchte es mal bildlich ausdrücken Weil da

Speaker:

auch das thema ohne da jetzt tief drauf einzugehen das thema schuld

Speaker:

also dass ich auch gewisse Schuld mittrage oder

Speaker:

mich zumindest verantwortlich auch mit dafür fühle.

Speaker:

Ich wollte immer sein Bestes, nicht weiterstehen, aber

Speaker:

mich selber, bildlich gesprochen, in ein dunkles, tiefes Loch gesetzt habe

Speaker:

und mich selber mit immer mehr Wasser übergossen habe, ohne es zu

Speaker:

merken, also mich emotional quasi selber fertig gemacht habe,

Speaker:

wo mein Körper irgendwann sagte,

Speaker:

ich glaube auch an Gott, und ich glaube, weil

Speaker:

es verhältnismäßig limpflich ablief. Ich meine, es gibt Menschen, die

Speaker:

auch in meinem Alter, die haben Schlaganfälle, die können danach gar nichts mehr. Die können

Speaker:

weder laufen noch sprechen noch essen noch sonst irgendwas. Bei

Speaker:

mir ist es verhältnismäßig glimpflich abgelaufen. Deshalb glaube

Speaker:

ich, und ich hoffe, es ist okay, wenn ich das jetzt so in diesem Podcast,

Speaker:

in diesem Rahmen so sage, dass der da oben die

Speaker:

Notbremse gezogen hat bei mir und gesagt hat, wenn du so weitermachst, bist du schneller

Speaker:

bei deinem Sohn als du gucken kannst. Und

Speaker:

mich quasi hart ausgebremst hat, ich nenne das gesundheitliche

Speaker:

Ereignis auch Reset mittlerweile.

Speaker:

Es wäre

Speaker:

auch ohne gegangen, aber es war in meinem Fall,

Speaker:

glaube ich, nötig, dass das so passiert ist.

Speaker:

Also so wie ich es verstanden habe, du brauchst die gelb-rote Karte. Die gelbe

Speaker:

hat dir nicht ausgereicht. Oder wie manch

Speaker:

einer beim Autofahren, der sieht die gelbe Lampe mit dem

Speaker:

Öl, nehmen wir mal ein Pflaster und kleben es mal drüber.

Speaker:

Nur davon geht eben die gelbe Lampe nicht aus. Und

Speaker:

also wie gesagt, uns ist das mir den sechs Monaten

Speaker:

aufgefallen, und das habe ich dir ja dann auch gesagt, da hast du gesagt, Mensch,

Speaker:

ja, das hat was. Das hat was.

Speaker:

Also ich habe von Anfang an viel getrauert, das vielleicht

Speaker:

auch kurz zu sagen. Es war jetzt nicht so, dass ich es

Speaker:

weggeschoben habe. Ich besuche, also insofern es gesundheitlich

Speaker:

geht, auch täglich das Grab meines Sohnes. Also ich,

Speaker:

mein Freund hat es Konfrontieren genannt. Also, ich verstecke mich nicht vor

Speaker:

dem Thema.

Speaker:

Ich besuche ihn, ich beschäftige mich mit ihm, ich schreibe ihm auch

Speaker:

jeden Tag. Und

Speaker:

trotzdem hat es... Es gibt ja dann Leute, die fangen dann irgendwie das

Speaker:

Trinken an oder sonst irgendwas. Das nein, hab ich nicht gemacht.

Speaker:

Werd ich auch nicht tun.

Speaker:

Aber trotz alledem

Speaker:

hab ich mich trotzdem, wie ich grad erwähnt, selber

Speaker:

platt gemacht, sage ich jetzt mal.

Speaker:

An der Stelle nochmal an euch,

Speaker:

liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Wir würden

Speaker:

gerne diese Erfahrung mit den sechs Monaten

Speaker:

nach der Trauersituation wissenschaftlich

Speaker:

erhärten. Deshalb haben wir eine Umfrage

Speaker:

vorbereitet, die wird nachher auf Google sein, ohne

Speaker:

E-Mail-Adresse. Aber beteiligt euch doch

Speaker:

bitte unter dem Stichwort trauer-manager.de

Speaker:

und dann sechs Monate. Die sechs als Zahl

Speaker:

und Monate hinterher und ihr werdet auf dem Google Formular umgeleitet

Speaker:

einfach ein paar Fragen rund diese Situation darzustellen.

Speaker:

Denn wie gesagt es hat nachher keiner mehr auf dem Schirm und ich

Speaker:

glaube für Personalabteilung, für Unternehmensleitung ist es mal ganz

Speaker:

wichtig, so was wirklich im Blick zu haben, eben halt nicht die

Speaker:

Führungskraft, die da gerade eine Trauersituation

Speaker:

erleben musste, Jetzt mit dem besten Projekt zu beauftragen. In

Speaker:

sechs Monaten ist die Präsentation und dann weiß man ganz genau, kann

Speaker:

man von vorne herein sagen, das geht nicht gut. Das müsst

Speaker:

ihr anders aufstellen, möglicherweise als Tandem oder wie auch immer. Also

Speaker:

meine Bitte, beteiligt euch unter trauer-manager.de

Speaker:

slash 6 Monate. Ja

Speaker:

und du hast es ja eben schon gesagt,

Speaker:

Das hat auch wirtschaftliche Punkte

Speaker:

gehabt und es ist ganz klar, das eine

Speaker:

ist der Selbstständige, der macht das alles selbst und

Speaker:

das auch noch ständig. Und wenn er das natürlich nicht kann,

Speaker:

dann haben wir ein Problem.

Speaker:

Und Ich gehe mal davon aus, dass ihr an dieser Stelle nicht den

Speaker:

Goldesel im Keller habt, auch wenn das Haus eures

Speaker:

ist. Den suche ich jeden Tag, aber irgendwie rennt

Speaker:

er immer von mir weg. Ja,

Speaker:

und dann habt ihr gesagt, okay,

Speaker:

wir kennen einige Situationen, wo das ähnlich ist und wir

Speaker:

gehen jetzt auch den weg über gofundme und sagen

Speaker:

mensch wir sind im augmener scheiß situation ich sag das jetzt mal

Speaker:

so deutlich wir

Speaker:

haben hier wirklich ein problem und wir bitten einfach hilfe

Speaker:

und an der stelle liebe hören und hörer kann ich euch jetzt schon sagen

Speaker:

das ist auch über die Liste der Wirtschaftsunion gegangen

Speaker:

und alleine, was ich gesehen habe, wer da geschrieben

Speaker:

hat, Ich kenne Aaron schon lange, ich kenne ihn

Speaker:

gut und ich unterstütze das sofort. Das fand ich schon

Speaker:

mehr als beeindruckend. Und deshalb

Speaker:

haben wir auch gesagt, Mensch, mit dem

Speaker:

Podcast würden wir euch da

Speaker:

gerne bitten, Aaron und seine Familie

Speaker:

mit zu unterstützen. Und dann werden wir es auch so machen,

Speaker:

bevor ich da hier 27 Nachkommastellen von GoFundMe

Speaker:

sage. Wir machen eine Umleitung von trauer-manager.de

Speaker:

und leiten uns in dem Moment, wo ihr da draufklickt, kommt

Speaker:

ihr zu der Seite von Aaron. Vielen, vielen Dank.

Speaker:

Du hast so viel eingebracht, du hast so viel anderen geholfen. Du

Speaker:

darfst es auch mal nehmen, auch wenn es manchmal schwer ist und gerade in so

Speaker:

einer Situation. Ja, ich habe

Speaker:

mich, ich habe so das Selbstverständnis, also wir

Speaker:

haben gesagt, dass vielleicht das kurz zur Erklärung, meine Frau noch ein bisschen

Speaker:

zu Hause bleiben kann einfach für Emma da zu sein. Emma, die erst mit drei

Speaker:

in den Kindergarten geht. Emma wird dieses Jahr drei.

Speaker:

Einfach weil mit Emma, klar sie ist noch klein und jung, aber mit

Speaker:

ihr hat es auch was gemacht. Ohne jetzt auf Details

Speaker:

einzugehen, Aber einfach ihr da

Speaker:

auch die Möglichkeit zu geben, auch nah bei ihrer Mama, natürlich auch

Speaker:

bei mir, aber viel bei ihrer Mama auch sein zu können und

Speaker:

Katharina auch. Und vielleicht auch kurze

Speaker:

Erklärung, wir wollen mit dem Geld nicht in die Südsee fliegen,

Speaker:

sondern es geht einfach darum, dass wir unser Zuhause behalten können,

Speaker:

Lebensmittel, Strom, Heizung, Wasser

Speaker:

und Lebensmittel habe ich glaube schon gesagt, haben

Speaker:

können, dass es uns einfach ein bisschen Zeit gibt, bis ich auch

Speaker:

wieder stärker bin und wieder mehr arbeiten kann, ohne in alte Muster

Speaker:

zu verfallen. Da muss ich nämlich auch aufpassen. Ja,

Speaker:

zumal das, ich bin mir ziemlich sicher, das

Speaker:

hatten wir eben schon, am Anfang kam die gelbe

Speaker:

Karte und als der Auro nicht hören wollte, kam die gelb-rote Karte.

Speaker:

Entschuldigung, was danach kommt, wissen wir alle. Und das kann eben auch keiner

Speaker:

brauchen. Richtig. Und

Speaker:

genau deshalb habe ich einfach auch gesagt,

Speaker:

zum einen es gibt so viele Männer, die genau das betrifft.

Speaker:

Nur wer eben halt irgendwo im Angestelltenverhältnis ist, der hat

Speaker:

in diesem Moment eine Lohnfortzahlung. Der hat auch nicht die

Speaker:

Verantwortung für Mitarbeiter, denn du hast ja auch vorhin gesagt,

Speaker:

es gab zwar einige, da ist es begründet, aber einige musstest du eben halt

Speaker:

auch alleine von den Umsätzen her

Speaker:

entlassen. Und ja,

Speaker:

deshalb ist es mir einfach wichtig, dich in dieser Situation

Speaker:

zu unterstützen und ganz klar auch diejenigen zu

Speaker:

unterstützen, die da einfach wirklich darauf

Speaker:

aufmerksam machen, denn das Thema trifft im

Speaker:

Endeffekt oder kann jeden treffen, der eine Trauersituation

Speaker:

hat, im Abstand von sechs Monaten. Und

Speaker:

deshalb, wer da unterstützen kann, unter trauer-manager.de

Speaker:

slash Hilfe geht's zur GoFundMe-Seite von dir

Speaker:

Aaron weiter, oder von euch weiter.

Speaker:

Und ja, dann fällt mir an der

Speaker:

Stelle wirklich einfach nur ein, zu sagen, was meinst du,

Speaker:

im September könnten wir nochmal eine Aufnahme machen, wir haben jetzt Januar, im

Speaker:

September machen wir nochmal eine Aufnahme, und dann kannst du ja auch mal

Speaker:

sagen, was ist daraus geworden? Gerne, gerne.

Speaker:

Also nicht, dass wir sagen, wir haben es warm gehabt und

Speaker:

haben auch einen akzeptablen Kühlschrank gehabt, sondern ich bin mir

Speaker:

auch ziemlich sicher, Diese

Speaker:

Hilfe, mit der man anderen hilft,

Speaker:

das macht auch etwas mit einem.

Speaker:

Und alleine, wenn ich jetzt überlege,

Speaker:

vor drei Wochen, als wir gesprochen haben, und letzte

Speaker:

Woche, Und dazwischen war diese GoFundMe-Aktion

Speaker:

über die Wirtschaftsunion. Allein da eine Ausstrahlung in dieser Zeit

Speaker:

hat sich verändert. Ja. Und

Speaker:

einfach, Ich bin an dieser Stelle, das Leben

Speaker:

verteilt die Karten, da haben wir keinen

Speaker:

Einfluss drauf. Aber wir haben einen Einfluss darauf, wie wir darauf reagieren.

Speaker:

Du hast recht, wahre Worte. Und... Vielen

Speaker:

Dank. Auch an alle, die zuhören. Ja.

Speaker:

Eine sehr schwere Episode,

Speaker:

aber eine sehr ehrliche Episode.

Speaker:

Und meine Bitte ist wirklich, A, den Trauernden zu helfen, das im

Speaker:

Blick zu haben und wer etwas möglich

Speaker:

machen kann, Aaron und seine Familie

Speaker:

zu unterstützen. Die Links gibt es nochmal unten in den

Speaker:

Show Notes. Ja Aaron,

Speaker:

erstmal danke für deine Offenheit. Das war,

Speaker:

das ist ein ganz, ganz schwieriges Thema

Speaker:

und ich kann mir gut vorstellen, dass es den einen oder anderen gibt,

Speaker:

der diesen Podcast hört, der möglicherweise auch

Speaker:

selbst mal betroffen war, der sagt, das kann

Speaker:

ich nicht auf einmal hören, sondern das muss ich auch mehrmals

Speaker:

hören. Einfach an dieser stelle danke

Speaker:

dir danke auch deiner frau

Speaker:

und wenn ich euch helfen kann mache ich das gerne

Speaker:

liebe hören und höre ich weiß nicht, ob ihr genauso,

Speaker:

wenn ich sage ergriffen, mitgenommen, ich weiß nicht, welches Wort ich nehmen

Speaker:

soll, von dieser Episode seid.

Speaker:

Und das eine ist, wenn ihr

Speaker:

euch an unserer Wenn ihr euch an unserer Umfrage beteiligt, dann

Speaker:

bitte unter trauer-manager.de

Speaker:

slash 6 Monate oder wenn ihr

Speaker:

sagt, Mensch, ich möchte wir möchten

Speaker:

dem Aaron helfen und seiner Familie das einfach

Speaker:

ja ich sag mal das Haus bleibt und jetzt nicht das Dach weg fliegt.

Speaker:

Ja dann nutzt bitte gofundme

Speaker:

und ja unter trauer-manager.de

Speaker:

slash Hilfe und ja

Speaker:

ich denke Das macht

Speaker:

ja etwas mit einem in dem Moment, wo da nochmal

Speaker:

auch andere sagen, wir nehmen Anteil. Und alleine wenn ich mal so

Speaker:

die letzten paar Wochen

Speaker:

rekapituliere, vor deiner GoFundMe-Aktion und

Speaker:

jetzt, da merkt man wirklich, es macht auch etwas mit

Speaker:

dir. Erstmal unabhängig davon, wie viel Geld da

Speaker:

eingegangen ist. Und viele Wirtschaftsjunioren, die dich kennen, die dich

Speaker:

schätzen, haben auch gesagt, nach dem Motto, wo kann ich überweisen,

Speaker:

wo kann ich helfen? Zumal, und da sind wir wieder am

Speaker:

Anfang, das Thema ist weiterverbreitet, als es

Speaker:

uns lieb ist, als wir es überhaupt vermuten.

Speaker:

Und ja, Ich glaube, manche HR-Abteilung, manchen

Speaker:

Unternehmer oder wer eben auch wirklich große Projekte zu vergeben

Speaker:

hat, der guckt vielleicht erst mal anders drauf,

Speaker:

wenn er weiß, dass in sechs Monaten die große Präsentation ist

Speaker:

Und gleichzeitig der Mitarbeiter sagt, ich habe einen Trauerfall.

Speaker:

Und ja, es ist menschlich. Und ich glaube, wir

Speaker:

brauchen diese Menschlichkeit gerade in der heutigen Zeit.

Speaker:

Und ja, Ich

Speaker:

werde deine Kontaktdaten über LinkedIn

Speaker:

und die Firmenhomepage in die Schonungsreihen

Speaker:

setzen. Das heißt, wer auch bei dir nochmal nachfragen will,

Speaker:

kann dies gerne über LinkedIn tun

Speaker:

oder er schreibt an podcast-manager.de.

Speaker:

Da geht es an mich und dann würde ich dir dann gegebenenfalls die Frage weiterleiten.

Speaker:

Und wir haben ja schon mal drüber überlegt, jetzt

Speaker:

haben wir Januar, dass wir vielleicht im September einfach

Speaker:

nach den großen Sommerferien nochmal eine Aufnahme machen

Speaker:

und einfach gucken, was ist daraus geworden. Und

Speaker:

zwar weniger nach dem Motto, sind jetzt so viel Tausend oder

Speaker:

was auch immer Euro eingegangen. Ich glaube, dass es an der Stelle zweitrangig

Speaker:

ist, sondern auch, was setzt das für Energien frei?

Speaker:

Und Nochmal dir, euch ganz herzlichen Dank für diese

Speaker:

Offenheit. Vielen Dank auch dir und euch und allen,

Speaker:

die zugehört haben.

Speaker:

Euch trotzdem einen guten Weg. Danke.

Speaker:

Dankeschön.

Show artwork for Das Schwere leicht gesagt

About the Podcast

Das Schwere leicht gesagt
Trauer im Unternehmen
"Schluss mit dem Versteckspiel!"
Ja, wir sprechen über Verlust, Trauer und auch Tod im Unternehmen. Und, weil es ein sehr persönliches Thema werden kann, sind die Episoden durchgängig "per DU".

Warum dieser Podcast?
Weil Dein Unternehmen und Deine Mitarbeiter es sich nicht mehr leisten können, dieses Tabuthema zu ignorieren! Vom Wegschauen ist es nicht verschwunden, im Gegenteil.
Trauer im Unternehmenskontext kann teuer werden, besonders, wenn sie unvorbereitet in die Krise führt. Dabei wir reden hier nicht von Kleingeld, sondern von fünf- bis sechsstelligen Beträgen, die es Dein Unternehmen kosten kann, wenn jetzt die Kommunikation scheitert. Das ist kein Hirngespinst, sondern Fakt!

Glaubst Du nicht?
- Was kostet es Dich, wenn Deine wichtigste Vertrieblerin, welche die ganz großen Abschlüsse auf Augenhöhe verhandelt für vier Wochen komplett nach Trauerbedingter Krankschreibung ausfällt? Und wer krank ist, darf nicht kontaktiert werden ...
- Nach einer aktuellen französischen Studie kündigt jede 9. Fachkraft, wenn sie das eigene Unternehmen nach einem Trauerfall als inkompetent erlebt.

Die Technische Hochschule Würzburg hat in Zusammenarbeit mit uns herausgefunden, dass 80% der Führungskräfte bereits mit Trauer im Unternehmen konfrontiert wurden. Und was noch schockierender ist: Diese Führungskräfte fühlten sich oft hilflos in dieser Situation. Leitfäden, Kommunikationstraining und Informationen sind dringend notwendig.

Deshalb präsentieren wir: "Das Schwere LEICHT gesagt"
Hier behandeln wir Schlüsselthemen:

- Informationen zu Verlust, Trauer und gar Tod im Unternehmen.
- Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften, wie sie in dieser Situation gehandelt haben, bzw. was sie gelernt haben.
- Praktische Unterstützung für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Unser Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement Heinke Wedler bietet Ihnen den "Trauermanager". (www.trauer-manager.de/trauermanager)
1. Ein Handbuch mit detaillierten Leitfäden für die wichtigsten Traueranlässe. In die Leitfäden fließen direkt die Rahmenentscheidungen der Geschäftsleitung mit ein.
2. Diese werden ergänzt durch monatliche Online-Trainings in kleinen Gruppen.
3. Und wenn Ihre Führungskräfte nicht mehr weiter wissen, sind wir online für sie da - und wenn es ganz Dicke kommt, auch vor Ort.

Haben Sie ein Thema, das in einer Episode besprochen werden sollte?
Lassen Sie es uns wissen. Vielleicht hören Sie bald "Ihre Episode". Oder werden Sie selbst zum Interviewgast und teilen Sie Ihre Perspektive: podcast@trauer-manager.de.

Und keine Sorge, wenn wir über Angebote sprechen, finden Sie alle Informationen hier in den Shownotes. Wir prüfen alles sorgfältig, bevor wir es empfehlen. Einzelne Empfehlungen können Affiliatelinks sein.

Abonnieren Sie unseren Podcast und teilen Sie ihn großzügig!
Denn wenn der Tod oder die Trauer anklopft, zählen nur noch Bordmittel - Oder eben das, was sie mit einem Handgriff erreichen können. Und manchmal sind die überraschend begrenzt.

In jedem Unternehmen werden diese Informationen früher oder später gebraucht. Wir wissen nur nicht, wann. Mit über 1 Million Verstorbenen pro Jahr, davon 150.000 im erwerbsfähigen Alter, und den realen Herausforderungen wie Krebs und Herzkrankheiten sollten Sie gut vorbereitet sein. Es könnte Sie schneller treffen, als Sie denken.

Wenn Sie Entscheidungsbefugnis und Budgetverantwortung haben, vereinbaren Sie noch heute einen Kennenlerntermin: https://trauer-manager.de/termin.

Datenschutzerklärung und Impressum findest Du auf unserer Homepage

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