6 Monate - Die Trauerfalle für Männer
6 Monate - Die Trauerfalle für Männer
Gast: Aaron Kübler
Gastgeber: Stefan Hund, Trauermanager
Heute gehts um herzzerreißende Ehrlichkeit.
Aaron Kübler: Die Geschichte eines Vaters, der nach dem Verlust seines Sohnes Theo auf herzzerreißende Weise das Thema Trauer und seine heftigen Folgen anspricht.
Sechs Monate nach dem Verlust: Männer trauern oft verzögert. Und dann kommt direkt, wie beim Auto die "Gelbe Öllampe" - Männer, die jetzt nicht an die Seite fahren, riskieren den kompletten Motor. Aaron ging es ähnlich, als Unternehmer konnte er sich in diesem Moment nicht die Auszeit nehmen. Und dann schlug es in mit voller Wucht nieder.
Aaron Kübler beschreibt seine eigene Erfahrung und zeigt, wie viel Kraft es braucht, stark zu bleiben.
Dr. Martin Kreuels und Stefan Hund, Gründungsmitglieder des Bundesverbandes Männertrauer, teilten überrascht eine gemeinsame Beobachtung. Männer trauern insbesondere 6 Monate nach dem Ereignis - hier Fehl- / Totgeburt. Sie Schwächeln! und wenn sie diese signifikant reduzierte Leistungskurve kompensieren wollen, wird es richtig bitter. Aaron Kübler ist nur ein Beispiel.
Da ich Aaron schon viele Jahre über die Wirtschaftsjunioren kenne und schätze, unterstütze ich gerne seine Gofundme Aktion. Wer ebenfalls helfen will, kommt am Schnellsten unter der Weiterleitung https://trauer-manager.de/hilfe dorthin.
Darüber hinaus habe ich eine Umfrage für eine wissenschaftliche Studie gestartet. Hier geht es darum, diese 6Monats-Beobachtung zahlenmäßig zu untermauern. ich bitte Euch um das großflächige Teilen der Umfrage an alle Väter bei einer Fehl- oder Stillen Geburt. Hier gehts zum Link https://trauer-manager.de/6monate
https://www.linkedin.com/in/aaronkuebler/
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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.
- Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
- Möchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager.
- Möchtest Du regelmäßig zum Thema Trauer im Unternehmen lesen, bestelle Dir hier unseren Know-How-Transfer.
Impressum
- Glaube und Neuanfang: Aaron glaubt, dass sein gesundheitlicher Rückschlag ein Zeichen von oben war – eine Notbremse, um sein Leben neu zu bewerten und in Balance zu bringen.
- Trauernde Väter und Unternehmen: Ein Aufruf an Unternehmen und HR-Abteilungen, sensibler mit trauernden Vätern umzugehen. Die sechs Monate nach dem Verlust sind eine kritische Zeit.
- Unterstützung zählt: Aaron und seine Familie stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Wer helfen kann, soll dies tun, um ihnen etwas Zeit und finanzielle Sicherheit zu geben. Ein kleiner Beitrag kann Großes bewirken.
Transcript
Sechs Monate nach der Fehlgeburt und was keiner auf
Speaker:dem Schirm hat und scheinbar überraschend
Speaker:kommt. Darum geht es heute.
Speaker:Hier ist wieder das Schwere leicht gesagt, der Podcast des Trauermanagers
Speaker:und mein Name ist Stephan Hund.
Speaker:Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen hier zu dieser Folge.
Speaker:Ebenfalls begrüße ich
Speaker:Aaron Kübler ganz herzlich zu der Folge.
Speaker:Du hast etwas erlebt, was
Speaker:möglicherweise viele andere auch erleben, aber da kommen wir gleich dazu.
Speaker:Lieber Aaron, ganz herzlich hier willkommen.
Speaker:Ja, vielen Dank, lieber Stefan, dass ich dabei sein kann. Wir kennen
Speaker:uns ja schon lange über die Wirtschaftsunion. Du warst
Speaker:auch in einem früheren Podcast von mir schon mal dabei,
Speaker:denn das, was du heute machst, hast du nicht früher ganz anders
Speaker:gemacht. Aber Vielleicht kommen wir da auch noch rein.
Speaker:Ja, sechs Monate nach der Peer-Geburt.
Speaker:Darf ich fragen, wie war das damals und wann war damals
Speaker:bei dir, bei euch? Ja,
Speaker:es fällt mir nicht leicht, darüber zu sprechen.
Speaker:Meine Frau Katharina und ich, wir haben zwei Kinder. Wir haben
Speaker:eine Tochter namens Emma, die auch bei uns ist, die gesund ist,
Speaker:munter ist, sich gut entwickelt mit zweieinhalb
Speaker:und dann hat sich waren am
Speaker:12.3. Und 13.3.
Speaker:2023 schwangerschaftsfest bei meiner frau wieder positiv
Speaker:also immer ist 22 geboren und
Speaker:wir haben uns gefreut das war jetzt nicht geplant aber es war jetzt auch nicht
Speaker:ungewollte schon wollten schon immer
Speaker:22 kinder haben und
Speaker:vielleicht auch noch mehr, aber ja, wir haben immer so gesagt,
Speaker:ein junges Mädchen wäre toll. Und
Speaker:da haben wir uns gefreut und Ich
Speaker:habe mich in die Arbeit gestürzt, weil ich gedacht habe,
Speaker:dann arbeite ich schon mal vor, baue Strukturen auf und aus,
Speaker:dass ich dann, wie sich dann herausstellte, unser Sohn,
Speaker:wir haben ihm den Namen Theo gegeben, dass ich
Speaker:dann einfach auch mal drei Wochen, vier Wochen vielleicht sogar
Speaker:jetzt nicht die offizielle Elternzeit, Papa-Elternzeit
Speaker:im Sinne des Gesetzgebers, sondern ich nenne es jetzt mal
Speaker:Urlaub machen kann, einfach meine Frau zu unterstützen,
Speaker:für meine familie da zu sein und
Speaker:unser sohn lag in becken endlage sprich falsch herum
Speaker:nicht mit köpfchen nach unten andersrum
Speaker:und es war augenscheinlich alles gut über noch bei spezialisten
Speaker:haben uns dann für eine Klinik entschieden, die
Speaker:von uns, also wir leben in Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.
Speaker:Die Klinik ist so Stunde, Stunde und ein
Speaker:Viertel, je nachdem wie schnell man fährt. Vielleicht auch bei Rush-Hour-Stunden
Speaker:anderthalb. Von uns entfernt, weil die
Speaker:eben auf Beckenendlage-Geburten auch spezialisiert
Speaker:sind. Wir haben tatsächlich Rund einen
Speaker:Monat vor dem errechneten Geburtstermin hatten wir
Speaker:auch eine Wendung probiert, auch in dieser Klinik. Das hat aber leider
Speaker:nicht geklappt. Wir wussten nicht so richtig warum, aber
Speaker:unser Sohn war gesund. Also haben
Speaker:alle Untersuchungen, Ultraschall und was da, ich bin kein
Speaker:Arzt, und so weiter, alles bestätigt. Und
Speaker:dann war der errechnete Geburtstermin, und
Speaker:da war er noch nicht ganz so weit, also wollte er noch nicht.
Speaker:Und dann ist ein paar Tage später ging die Beenden los und
Speaker:dann sind wir dahingedüst, sage ich jetzt mal, auch
Speaker:relativ zügig. Es ist besser, dass ich nicht geblitzt worden
Speaker:bin. Und dann sind wir
Speaker:eingekommen und dann waren die Wehen weg. Aber ihm ging
Speaker:es soweit gut. Diese CT-Geräte
Speaker:für die Herztöne und so weiter, alles in Ordnung. Und dann waren wir
Speaker:da, das war am Donnerstag, und dann sind
Speaker:wir freitags und samstags dort geblieben. Es ging aber nicht so
Speaker:richtig voran. Und dann war
Speaker:aber gesundheitlich augenscheinlich alles in Ordnung mit ihm.
Speaker:Und wir waren schon über ET, wie gerade schon gesagt,
Speaker:und haben uns dann entschieden, nach Hause zu fahren unter
Speaker:dem Wissen, dass wir relativ schnell auch wieder, dass es sehr
Speaker:schnell wieder losgehen kann.
Speaker:Und Ja, sonntags dann am 26.11.
Speaker:Ging es abends dann, meine Tochter, unsere Tochter war sehr unruhig
Speaker:an diesem Abend, wollte lange nicht einschlafen.
Speaker:Irgendwie hat sie offenbar geahnt, dass irgendwas oder gespürt, dass
Speaker:irgendwas nicht stimmt. Und dann ging so kurz vor
Speaker:zwölf aus, glaube ich, also kurz vor null Uhr, gingen dann die
Speaker:Wehen wieder los bei meiner Frau und
Speaker:kam kam Schwiegermutter, hat auf Emma dann
Speaker:aufgepasst und sie ins Bett gebracht und wir sind in einem,
Speaker:ja, noch mehr Affensamen dorthin
Speaker:gefahren, ich nenne ganz bewusst den Namen der Klinik nicht, weil... Das
Speaker:spielt auch, glaube ich, keine Rolle. Ja, genau,
Speaker:und kamen dann dort an und
Speaker:dann haben sie also in der Nacht zum
Speaker:27.11. Und Dann wurde uns
Speaker:relativ zügig, es wurden keine Herztöne erst mal gefunden, dann
Speaker:haben sie Ultraschall und so weiter. Und dann kam
Speaker:ein sehr unempathischer Oberarzt dazu,
Speaker:der uns dann mitgeteilt hat, dass unser Sohn verstorben ist.
Speaker:Und ich bin seit über zehn Jahren Unternehmer oder
Speaker:Selbstständiger oder wie man es auch immer nennen will.
Speaker:Ich habe bei vielen in meinem Leben dann immer so geguckt, was kann man
Speaker:noch tun, was kann man machen. Ich wollte es
Speaker:im ersten Moment nicht wahrhaben und habe gefragt, was können wir tun, können wir Not-OP,
Speaker:Not-Kaiserschnitt, irgendwas tun. Und dann hat er mit mir das diskutieren
Speaker:angefangen. Er sei hier der Oberarzt und wenn er sagt, dass das so ist, dann
Speaker:ist das so.
Speaker:Er ist dann relativ schnell von der Assistenzärztin der Hebamme
Speaker:aus diesem Untersuchungsraum entfernt worden, es mal freundlich auszudrücken,
Speaker:weil ich weiß nicht, ob ich ihm sonst verbal, nur verbal, an die Geruche
Speaker:gegangen wäre.
Speaker:Und
Speaker:dann haben wir haben wir Theo
Speaker:noch
Speaker:auf die Welt bringen können,
Speaker:auf dem normalen Weg.
Speaker:Und durften ihn dann auch noch bei uns haben.
Speaker:Wir haben dann auch noch Sternenfotografin und haben
Speaker:auch Bilder mit uns gemacht, mit ihm.
Speaker:Wir sind dann noch eine Nacht dort geblieben, in der Klinik. Er durfte
Speaker:bei uns mit im Zimmer sein.
Speaker:Und Dann sind wir nach Hause, allerdings ohne
Speaker:ihn. Haben dann auf der Rückfahrt
Speaker:die Bestatterin kontaktiert, oder eine Bestatterin, die meine Frau
Speaker:kennt, die sich dann alles gekümmert hat.
Speaker:Und Anfang Dezember war dann die Beerdigung.
Speaker:Wir haben uns für eine Erdbestattung entschieden.
Speaker:Und ja,
Speaker:aber auch tatsächlich, es hat sich,
Speaker:hätte ich ein paar Entscheidungen anders getroffen, bis jetzt kein Podcast
Speaker:über Schuld oder sowas, aber für alle, die
Speaker:vielleicht Ähnliches erlebt haben, bei mir hat
Speaker:das thema schuld eine ganz große rolle gespielt ich habe auch
Speaker:an diesem 27 habe ich mit der seelsorger gesprochen weil
Speaker:ich bei unserer emma wo die auf
Speaker:die welt kam da lief alles so glatt Also für das erste Kind super
Speaker:smooth, sie war total schnell da. Sie war in einem Krankenhaus,
Speaker:drei Stunden später war sie da, keine Komplikationen, kein gar
Speaker:nichts. Und wir haben
Speaker:diese Erfahrung mit Emma auch so ein bisschen auf Theo projiziert
Speaker:und gingen davon aus, dass ja das alles gut gehen wird.
Speaker:Und hätten wir uns in der
Speaker:Klinik so ein bisschen mehr durchgesetzt, auch
Speaker:gegenüber den Ärzten, weil die alle so die
Speaker:ganze zeit ja ist doch alles okay und so war meine frau hatte auch die
Speaker:unruhe katerina hatte auch eine unruhe sie wusste aber nicht so
Speaker:richtig vor das kamen nicht so richtig dazu gekommen
Speaker:aber rückblickend gesagt hätten wir dann irgendwann mal gesagt so ihr
Speaker:leitet jetzt die geburt ein ansonsten gehen wir eine andere klinik zum beispiel an diesem
Speaker:freitag das gesagt dann bin ich sehr davon überzeugt
Speaker:ich weiß es nie erfahren aber
Speaker:damit sehr davon überzeugt dann wäre jetzt gesund und munter hier ja
Speaker:es war also streng genommen eine eine Todgeburt
Speaker:im Fachjargon der Ärzte. Ärzte. Er hat,
Speaker:wie jedem, der ein Fugen Empathie in sich hat,
Speaker:sowas, und meine Frau natürlich auch, psychisch
Speaker:sowas von die füße weggezogen
Speaker:es gibt diesen spruch oder satz
Speaker:keiner soll Kinder sollten nicht vor ihren
Speaker:Eltern gehen. Und da
Speaker:ist vieles dran.
Speaker:Einen Sohn zu Grabe zu tragen, also ich habe auch seinen Sarg getragen.
Speaker:Das macht was mit einem. Herr der Gießen.
Speaker:Und es ist einfach so, Es macht was mit einem. Herrgießen. Es ist einfach so,
Speaker:logisch betrachtet ist das klar, dass der Tod das Endgültige ist,
Speaker:in gewisser Weise, zumindest für den körper
Speaker:aber es ist total schwer zu akzeptieren
Speaker:ich habe dann muss ich bin unternehmerisch tätig
Speaker:selbstständig wie auch immer man es nennen möchte.
Speaker:Ich habe dann so nach drei, dreieinhalb, vier Wochen
Speaker:langsam wieder das Arbeiten angefangen. Nicht weil ich es wollte, sondern weil ich es
Speaker:musste aus finanziellen wirtschaftlichen Gründen weniger
Speaker:jetzt im Sinne von Das große Geld machen zu wollen
Speaker:oder sonst was die Firma lief ganz gut Wir haben
Speaker:auch Gewinne gemacht hatte auch nicht ganz so kleines
Speaker:team es gab leider auch ein paar
Speaker:kunden die kein verständnis dafür hatten ich bin da
Speaker:relativ offen mit umgegangen haben die kunden auch informiert jetzt nicht
Speaker:über jedes kleinste detail das geht auch niemand
Speaker:was an aber es gab auch ein paar
Speaker:die sehr komisch reagiert haben würde ich
Speaker:mal sagen Die wurden dann recht
Speaker:schnell nicht mehr bedient, beziehungsweise haben wir einfach die Verträge beendet
Speaker:dann auch, weil wir gesagt haben, Freunde, ja, es ist
Speaker:business aber so ein bisschen menschlichkeit war schon auch schön
Speaker:ja und Ich
Speaker:habe mich dann ein Stück weit in die Arbeit
Speaker:gestürzt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde,
Speaker:dass ich nicht gern arbeite oder nicht gern gearbeitet habe.
Speaker:Schon auch gern mal ein bisschen mehr, einfach weil es auch Spaß macht. Wert zu
Speaker:stiften, Mehrwert zu bringen, den Kunden tolle Ergebnisse zu bringen
Speaker:und auch an Herausforderungen zu arbeiten, das zu drehen und so
Speaker:weiter.
Speaker:Ja, aber in dem Moment ist es ja auch bei vielen so, die stürzen
Speaker:sich auch in dem Moment in die Arbeit. Früher hat man
Speaker:gesagt, dann gehen wir jetzt erstmal Holz hacken. Irgendwie musst du
Speaker:einfach diesen Schmerz verhackstücken.
Speaker:Nur dadurch, dass du keinen großen Wald und keine große, ja,
Speaker:dein Wald und dein Holz hacken ist deine
Speaker:Company, ja? Genau, ja, und dann
Speaker:kam es leider noch dazu, dass meine Schwäche, weil es mir einfach nicht gut
Speaker:ging, von Teammitgliedern ausgenutzt wurde,
Speaker:ohne zu tief darauf einzugehen, die haben zu viele Stunden abgerechnet, ich habe es zu
Speaker:wenig kontrolliert. Die haben eine Fünf-Stelle-Gesummel bekommen, die ihnen
Speaker:nicht zustand. Das liegt auch tatsächlich beim
Speaker:Anwalt, hat auch strafrechtliche Relevanz für diese Personen.
Speaker:Wie auch immer, bin dann immer tiefer,
Speaker:weil ich dann auch Leute entlassen habe und auch Leute
Speaker:deswegen entlassen musste, weil die Geld bekommen haben, also andere Geld bekommen
Speaker:haben, dass sie in einem Zustand zusteht, musste ich andere
Speaker:entlassen. Was dazu führte, dass ich mehr
Speaker:gearbeitet habe, mehr arbeiten musste,
Speaker:bzw. Versucht habe, das irgendwie auszugleichen.
Speaker:Immer mehr Raubbau an
Speaker:mir selber betrieben habe, viel weniger Sport gemacht,
Speaker:viel zu wenig geschlafen und noch viel mehr.
Speaker:Und habe Ende September 2024
Speaker:schon erste Warnzeichen gesundheitlicher Art gehabt,
Speaker:die dann so ein bisschen, also dann mal einen halben Tag ein bisschen Pause gemacht,
Speaker:dachte schon, ja, ja, es geht schon wieder, so sinngemäßen Pflaster draufgeklebt,
Speaker:auf eine klaffende, große Wunde.
Speaker:Und am 6. Oktober 2024...
Speaker:Bin ich durch einen Unfall, habe ich mir vier Wirbel
Speaker:gebrochen. Und von diesen Brüchen sind
Speaker:über ein Loch im Herzen, von dem ich bis dato nichts wusste, Teile dieser
Speaker:Brüche, Fettembolien und so weiter ins Gehirn gelangt und
Speaker:haben multiple Schlaganfälle ausgelöst. Ich bin
Speaker:38, 86er Baujahr
Speaker:und es lief
Speaker:verhältnismäßig glimpflich ab, aber ich war
Speaker:erstmal und bin es teilweise heute immer noch außer Gefecht. Also
Speaker:das Kurzzeitgedächtnis war beeinträchtigend, die Konzentrationsfähigkeit. Ich war auch
Speaker:auf Reha und das hat mich stark vorangebracht.
Speaker:Aber es ist weit weg von... Es
Speaker:wird jeden Tag ein bisschen besser, weil ich auf jeden Tag ein bisschen dran
Speaker:arbeite, sportlich, noch emotional an
Speaker:themen arbeite aber es ich
Speaker:bin noch nicht wirklich also etwas arbeitsfähig ja
Speaker:aber wenn man jetzt ein Angestellter wäre, noch kein geschrieben, sagt man es auch, also
Speaker:ich bin der Offizieller, ja auch noch kein geschrieben.
Speaker:Und ja, insgesamt ist seit dem Tod meines Sohnes,
Speaker:und das klingt so, als würde ich ihm da irgendwie eine Schuld zuweisen wollen und
Speaker:so, das will ich überhaupt nicht.
Speaker:Sind die umsätze meiner firma 80 prozent und eingeboren
Speaker:was wir haben 20 20 20
Speaker:20 19 20 haben uns ein haus gekauft
Speaker:das auch Wo unser zu
Speaker:hause einfach ist das keine luxus villa oder sonst irgendwas
Speaker:normales haus einfach und
Speaker:ja wirtschaftlich sieht es gerade
Speaker:übel aus. Das Finanzamt kam
Speaker:auch noch ums Eck, oder ist gerade auch noch ums Eck gekommen, sagen wir es
Speaker:mal so. Da bin ich aber mit dem Steuerberater
Speaker:auch dran. Ja,
Speaker:genau. Jetzt gehen
Speaker:wir gerade mal für einen kleinen Moment von deiner Situation weg.
Speaker:Aus dem einfachen Grunde,
Speaker:du hast eine Erfahrung gemacht, die möglicherweise,
Speaker:liebe Hörerinnen und Hörer, noch viel, viel weiter
Speaker:verbreitet ist, als wir eigentlich denken.
Speaker:Denn im vergangenen Jahr hatte ich eine Podcastaufnahme
Speaker:mit dem Martin Greudels und wir sprachen über Fehlgeburt.
Speaker:Und auf einmal kamen wir beide unabhängig
Speaker:voneinander von den Menschen, die wir begleitet haben, auf den
Speaker:Punkt, dass Frauen und Männer unterschiedlich
Speaker:trauern. Das wissen wir ja schon.
Speaker:Und bei dir Aaron, weiß ich, deine
Speaker:Frau arbeitet im Bank- oder im Sparkassenbereich. Sie
Speaker:hat da auch Unterstützung bekommen, konnte auch dort
Speaker:gut trauern. Was man wirklich an der Stelle auch mal
Speaker:rausheben muss, denn wir kennen Storys
Speaker:von Fehlgeburten und Arbeitgebern, die möchten wir jetzt hier nicht
Speaker:hören, die sind eher unterirdisch, aber
Speaker:bei deiner Frau ist das sehr, sehr gut gelaufen.
Speaker:Ja, wenn ich da kurz einhaken darf,
Speaker:keine Werbung für die Sparkasse,
Speaker:aber sie haben sich sehr sehr menschlich verhalten
Speaker:und also man verarbeitet spackers schwerbeschall
Speaker:karlsheim da ein dankeschön falls es jemand von der
Speaker:Sparkasse hört. Es ist
Speaker:nicht selbstverständlich, wie sie sich verhalten haben. Ja,
Speaker:also insofern einfach ein positives Beispiel für
Speaker:Arbeitgeber. Jetzt gehen wir aber von deiner Frau,
Speaker:meinen Moment wieder weg, nämlich zu
Speaker:Männern insgesamt. Und wir haben innerhalb dieses Podcastes
Speaker:auf einmal gesagt, Mensch, wir haben beide dieselben Erfahrungen,
Speaker:ungefähr nach sechs Monaten.
Speaker:Innerhalb dieser sechs Monate halten die Männer im Endeffekt die Stellung.
Speaker:Das Geschäft, der Ofen muss brennen. Und
Speaker:wir hatten ja eben gerade gesagt, das Holz muss gehackt werden, nicht nur
Speaker:die Trauer da rein zu verarbeiten, sondern auch damit Rauch aus
Speaker:dem Kamin rauskommen kann. Und nach
Speaker:sechs Monaten beginnen auf einmal die Männer richtig zu
Speaker:trauern. Und auf einmal kommen
Speaker:da, ja, Nenne es
Speaker:Schwächeanfälle, nenne es einfach
Speaker:Momente, wo man nicht mehr so läuft wie
Speaker:zuvor. Und das ist ja das, was
Speaker:du im Endeffekt auch erlebt hast. Und ich habe heute Morgen gerade noch ein Gespräch
Speaker:mit jemandem geführt, da war das ziemlich
Speaker:genauso. Ich habe dann auch gesagt, reden wir über sechs bis sieben Monate
Speaker:nach dem Sterbefall. Ja genau, darüber reden wir auch.
Speaker:Nur, Und jetzt auch an alle
Speaker:Unternehmer und Personaler, die uns zuhören, das hat nachher
Speaker:keiner auf dem Schirm. Und meine Vermutung,
Speaker:auch bei dir, auch so wie unser Vorgespräch gelaufen
Speaker:ist, Du hast das im Endeffekt auch nicht wirklich auf dem Schirm
Speaker:gehabt, dass das eine mit dem anderen zusammenhängen
Speaker:konnte. Ich habe tatsächlich
Speaker:rückblickend, also auch durch Gespräche mit
Speaker:Psychologen, die wir, also mit trauerbegleiterin
Speaker:auch an unserer seite und alles aber auch während der reha
Speaker:auch erkannt dass ich mir Dass ich mich selber
Speaker:ich möchte es mal bildlich ausdrücken Weil da
Speaker:auch das thema ohne da jetzt tief drauf einzugehen das thema schuld
Speaker:also dass ich auch gewisse Schuld mittrage oder
Speaker:mich zumindest verantwortlich auch mit dafür fühle.
Speaker:Ich wollte immer sein Bestes, nicht weiterstehen, aber
Speaker:mich selber, bildlich gesprochen, in ein dunkles, tiefes Loch gesetzt habe
Speaker:und mich selber mit immer mehr Wasser übergossen habe, ohne es zu
Speaker:merken, also mich emotional quasi selber fertig gemacht habe,
Speaker:wo mein Körper irgendwann sagte,
Speaker:ich glaube auch an Gott, und ich glaube, weil
Speaker:es verhältnismäßig limpflich ablief. Ich meine, es gibt Menschen, die
Speaker:auch in meinem Alter, die haben Schlaganfälle, die können danach gar nichts mehr. Die können
Speaker:weder laufen noch sprechen noch essen noch sonst irgendwas. Bei
Speaker:mir ist es verhältnismäßig glimpflich abgelaufen. Deshalb glaube
Speaker:ich, und ich hoffe, es ist okay, wenn ich das jetzt so in diesem Podcast,
Speaker:in diesem Rahmen so sage, dass der da oben die
Speaker:Notbremse gezogen hat bei mir und gesagt hat, wenn du so weitermachst, bist du schneller
Speaker:bei deinem Sohn als du gucken kannst. Und
Speaker:mich quasi hart ausgebremst hat, ich nenne das gesundheitliche
Speaker:Ereignis auch Reset mittlerweile.
Speaker:Es wäre
Speaker:auch ohne gegangen, aber es war in meinem Fall,
Speaker:glaube ich, nötig, dass das so passiert ist.
Speaker:Also so wie ich es verstanden habe, du brauchst die gelb-rote Karte. Die gelbe
Speaker:hat dir nicht ausgereicht. Oder wie manch
Speaker:einer beim Autofahren, der sieht die gelbe Lampe mit dem
Speaker:Öl, nehmen wir mal ein Pflaster und kleben es mal drüber.
Speaker:Nur davon geht eben die gelbe Lampe nicht aus. Und
Speaker:also wie gesagt, uns ist das mir den sechs Monaten
Speaker:aufgefallen, und das habe ich dir ja dann auch gesagt, da hast du gesagt, Mensch,
Speaker:ja, das hat was. Das hat was.
Speaker:Also ich habe von Anfang an viel getrauert, das vielleicht
Speaker:auch kurz zu sagen. Es war jetzt nicht so, dass ich es
Speaker:weggeschoben habe. Ich besuche, also insofern es gesundheitlich
Speaker:geht, auch täglich das Grab meines Sohnes. Also ich,
Speaker:mein Freund hat es Konfrontieren genannt. Also, ich verstecke mich nicht vor
Speaker:dem Thema.
Speaker:Ich besuche ihn, ich beschäftige mich mit ihm, ich schreibe ihm auch
Speaker:jeden Tag. Und
Speaker:trotzdem hat es... Es gibt ja dann Leute, die fangen dann irgendwie das
Speaker:Trinken an oder sonst irgendwas. Das nein, hab ich nicht gemacht.
Speaker:Werd ich auch nicht tun.
Speaker:Aber trotz alledem
Speaker:hab ich mich trotzdem, wie ich grad erwähnt, selber
Speaker:platt gemacht, sage ich jetzt mal.
Speaker:An der Stelle nochmal an euch,
Speaker:liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Wir würden
Speaker:gerne diese Erfahrung mit den sechs Monaten
Speaker:nach der Trauersituation wissenschaftlich
Speaker:erhärten. Deshalb haben wir eine Umfrage
Speaker:vorbereitet, die wird nachher auf Google sein, ohne
Speaker:E-Mail-Adresse. Aber beteiligt euch doch
Speaker:bitte unter dem Stichwort trauer-manager.de
Speaker:und dann sechs Monate. Die sechs als Zahl
Speaker:und Monate hinterher und ihr werdet auf dem Google Formular umgeleitet
Speaker:einfach ein paar Fragen rund diese Situation darzustellen.
Speaker:Denn wie gesagt es hat nachher keiner mehr auf dem Schirm und ich
Speaker:glaube für Personalabteilung, für Unternehmensleitung ist es mal ganz
Speaker:wichtig, so was wirklich im Blick zu haben, eben halt nicht die
Speaker:Führungskraft, die da gerade eine Trauersituation
Speaker:erleben musste, Jetzt mit dem besten Projekt zu beauftragen. In
Speaker:sechs Monaten ist die Präsentation und dann weiß man ganz genau, kann
Speaker:man von vorne herein sagen, das geht nicht gut. Das müsst
Speaker:ihr anders aufstellen, möglicherweise als Tandem oder wie auch immer. Also
Speaker:meine Bitte, beteiligt euch unter trauer-manager.de
Speaker:slash 6 Monate. Ja
Speaker:und du hast es ja eben schon gesagt,
Speaker:Das hat auch wirtschaftliche Punkte
Speaker:gehabt und es ist ganz klar, das eine
Speaker:ist der Selbstständige, der macht das alles selbst und
Speaker:das auch noch ständig. Und wenn er das natürlich nicht kann,
Speaker:dann haben wir ein Problem.
Speaker:Und Ich gehe mal davon aus, dass ihr an dieser Stelle nicht den
Speaker:Goldesel im Keller habt, auch wenn das Haus eures
Speaker:ist. Den suche ich jeden Tag, aber irgendwie rennt
Speaker:er immer von mir weg. Ja,
Speaker:und dann habt ihr gesagt, okay,
Speaker:wir kennen einige Situationen, wo das ähnlich ist und wir
Speaker:gehen jetzt auch den weg über gofundme und sagen
Speaker:mensch wir sind im augmener scheiß situation ich sag das jetzt mal
Speaker:so deutlich wir
Speaker:haben hier wirklich ein problem und wir bitten einfach hilfe
Speaker:und an der stelle liebe hören und hörer kann ich euch jetzt schon sagen
Speaker:das ist auch über die Liste der Wirtschaftsunion gegangen
Speaker:und alleine, was ich gesehen habe, wer da geschrieben
Speaker:hat, Ich kenne Aaron schon lange, ich kenne ihn
Speaker:gut und ich unterstütze das sofort. Das fand ich schon
Speaker:mehr als beeindruckend. Und deshalb
Speaker:haben wir auch gesagt, Mensch, mit dem
Speaker:Podcast würden wir euch da
Speaker:gerne bitten, Aaron und seine Familie
Speaker:mit zu unterstützen. Und dann werden wir es auch so machen,
Speaker:bevor ich da hier 27 Nachkommastellen von GoFundMe
Speaker:sage. Wir machen eine Umleitung von trauer-manager.de
Speaker:und leiten uns in dem Moment, wo ihr da draufklickt, kommt
Speaker:ihr zu der Seite von Aaron. Vielen, vielen Dank.
Speaker:Du hast so viel eingebracht, du hast so viel anderen geholfen. Du
Speaker:darfst es auch mal nehmen, auch wenn es manchmal schwer ist und gerade in so
Speaker:einer Situation. Ja, ich habe
Speaker:mich, ich habe so das Selbstverständnis, also wir
Speaker:haben gesagt, dass vielleicht das kurz zur Erklärung, meine Frau noch ein bisschen
Speaker:zu Hause bleiben kann einfach für Emma da zu sein. Emma, die erst mit drei
Speaker:in den Kindergarten geht. Emma wird dieses Jahr drei.
Speaker:Einfach weil mit Emma, klar sie ist noch klein und jung, aber mit
Speaker:ihr hat es auch was gemacht. Ohne jetzt auf Details
Speaker:einzugehen, Aber einfach ihr da
Speaker:auch die Möglichkeit zu geben, auch nah bei ihrer Mama, natürlich auch
Speaker:bei mir, aber viel bei ihrer Mama auch sein zu können und
Speaker:Katharina auch. Und vielleicht auch kurze
Speaker:Erklärung, wir wollen mit dem Geld nicht in die Südsee fliegen,
Speaker:sondern es geht einfach darum, dass wir unser Zuhause behalten können,
Speaker:Lebensmittel, Strom, Heizung, Wasser
Speaker:und Lebensmittel habe ich glaube schon gesagt, haben
Speaker:können, dass es uns einfach ein bisschen Zeit gibt, bis ich auch
Speaker:wieder stärker bin und wieder mehr arbeiten kann, ohne in alte Muster
Speaker:zu verfallen. Da muss ich nämlich auch aufpassen. Ja,
Speaker:zumal das, ich bin mir ziemlich sicher, das
Speaker:hatten wir eben schon, am Anfang kam die gelbe
Speaker:Karte und als der Auro nicht hören wollte, kam die gelb-rote Karte.
Speaker:Entschuldigung, was danach kommt, wissen wir alle. Und das kann eben auch keiner
Speaker:brauchen. Richtig. Und
Speaker:genau deshalb habe ich einfach auch gesagt,
Speaker:zum einen es gibt so viele Männer, die genau das betrifft.
Speaker:Nur wer eben halt irgendwo im Angestelltenverhältnis ist, der hat
Speaker:in diesem Moment eine Lohnfortzahlung. Der hat auch nicht die
Speaker:Verantwortung für Mitarbeiter, denn du hast ja auch vorhin gesagt,
Speaker:es gab zwar einige, da ist es begründet, aber einige musstest du eben halt
Speaker:auch alleine von den Umsätzen her
Speaker:entlassen. Und ja,
Speaker:deshalb ist es mir einfach wichtig, dich in dieser Situation
Speaker:zu unterstützen und ganz klar auch diejenigen zu
Speaker:unterstützen, die da einfach wirklich darauf
Speaker:aufmerksam machen, denn das Thema trifft im
Speaker:Endeffekt oder kann jeden treffen, der eine Trauersituation
Speaker:hat, im Abstand von sechs Monaten. Und
Speaker:deshalb, wer da unterstützen kann, unter trauer-manager.de
Speaker:slash Hilfe geht's zur GoFundMe-Seite von dir
Speaker:Aaron weiter, oder von euch weiter.
Speaker:Und ja, dann fällt mir an der
Speaker:Stelle wirklich einfach nur ein, zu sagen, was meinst du,
Speaker:im September könnten wir nochmal eine Aufnahme machen, wir haben jetzt Januar, im
Speaker:September machen wir nochmal eine Aufnahme, und dann kannst du ja auch mal
Speaker:sagen, was ist daraus geworden? Gerne, gerne.
Speaker:Also nicht, dass wir sagen, wir haben es warm gehabt und
Speaker:haben auch einen akzeptablen Kühlschrank gehabt, sondern ich bin mir
Speaker:auch ziemlich sicher, Diese
Speaker:Hilfe, mit der man anderen hilft,
Speaker:das macht auch etwas mit einem.
Speaker:Und alleine, wenn ich jetzt überlege,
Speaker:vor drei Wochen, als wir gesprochen haben, und letzte
Speaker:Woche, Und dazwischen war diese GoFundMe-Aktion
Speaker:über die Wirtschaftsunion. Allein da eine Ausstrahlung in dieser Zeit
Speaker:hat sich verändert. Ja. Und
Speaker:einfach, Ich bin an dieser Stelle, das Leben
Speaker:verteilt die Karten, da haben wir keinen
Speaker:Einfluss drauf. Aber wir haben einen Einfluss darauf, wie wir darauf reagieren.
Speaker:Du hast recht, wahre Worte. Und... Vielen
Speaker:Dank. Auch an alle, die zuhören. Ja.
Speaker:Eine sehr schwere Episode,
Speaker:aber eine sehr ehrliche Episode.
Speaker:Und meine Bitte ist wirklich, A, den Trauernden zu helfen, das im
Speaker:Blick zu haben und wer etwas möglich
Speaker:machen kann, Aaron und seine Familie
Speaker:zu unterstützen. Die Links gibt es nochmal unten in den
Speaker:Show Notes. Ja Aaron,
Speaker:erstmal danke für deine Offenheit. Das war,
Speaker:das ist ein ganz, ganz schwieriges Thema
Speaker:und ich kann mir gut vorstellen, dass es den einen oder anderen gibt,
Speaker:der diesen Podcast hört, der möglicherweise auch
Speaker:selbst mal betroffen war, der sagt, das kann
Speaker:ich nicht auf einmal hören, sondern das muss ich auch mehrmals
Speaker:hören. Einfach an dieser stelle danke
Speaker:dir danke auch deiner frau
Speaker:und wenn ich euch helfen kann mache ich das gerne
Speaker:liebe hören und höre ich weiß nicht, ob ihr genauso,
Speaker:wenn ich sage ergriffen, mitgenommen, ich weiß nicht, welches Wort ich nehmen
Speaker:soll, von dieser Episode seid.
Speaker:Und das eine ist, wenn ihr
Speaker:euch an unserer Wenn ihr euch an unserer Umfrage beteiligt, dann
Speaker:bitte unter trauer-manager.de
Speaker:slash 6 Monate oder wenn ihr
Speaker:sagt, Mensch, ich möchte wir möchten
Speaker:dem Aaron helfen und seiner Familie das einfach
Speaker:ja ich sag mal das Haus bleibt und jetzt nicht das Dach weg fliegt.
Speaker:Ja dann nutzt bitte gofundme
Speaker:und ja unter trauer-manager.de
Speaker:slash Hilfe und ja
Speaker:ich denke Das macht
Speaker:ja etwas mit einem in dem Moment, wo da nochmal
Speaker:auch andere sagen, wir nehmen Anteil. Und alleine wenn ich mal so
Speaker:die letzten paar Wochen
Speaker:rekapituliere, vor deiner GoFundMe-Aktion und
Speaker:jetzt, da merkt man wirklich, es macht auch etwas mit
Speaker:dir. Erstmal unabhängig davon, wie viel Geld da
Speaker:eingegangen ist. Und viele Wirtschaftsjunioren, die dich kennen, die dich
Speaker:schätzen, haben auch gesagt, nach dem Motto, wo kann ich überweisen,
Speaker:wo kann ich helfen? Zumal, und da sind wir wieder am
Speaker:Anfang, das Thema ist weiterverbreitet, als es
Speaker:uns lieb ist, als wir es überhaupt vermuten.
Speaker:Und ja, Ich glaube, manche HR-Abteilung, manchen
Speaker:Unternehmer oder wer eben auch wirklich große Projekte zu vergeben
Speaker:hat, der guckt vielleicht erst mal anders drauf,
Speaker:wenn er weiß, dass in sechs Monaten die große Präsentation ist
Speaker:Und gleichzeitig der Mitarbeiter sagt, ich habe einen Trauerfall.
Speaker:Und ja, es ist menschlich. Und ich glaube, wir
Speaker:brauchen diese Menschlichkeit gerade in der heutigen Zeit.
Speaker:Und ja, Ich
Speaker:werde deine Kontaktdaten über LinkedIn
Speaker:und die Firmenhomepage in die Schonungsreihen
Speaker:setzen. Das heißt, wer auch bei dir nochmal nachfragen will,
Speaker:kann dies gerne über LinkedIn tun
Speaker:oder er schreibt an podcast-manager.de.
Speaker:Da geht es an mich und dann würde ich dir dann gegebenenfalls die Frage weiterleiten.
Speaker:Und wir haben ja schon mal drüber überlegt, jetzt
Speaker:haben wir Januar, dass wir vielleicht im September einfach
Speaker:nach den großen Sommerferien nochmal eine Aufnahme machen
Speaker:und einfach gucken, was ist daraus geworden. Und
Speaker:zwar weniger nach dem Motto, sind jetzt so viel Tausend oder
Speaker:was auch immer Euro eingegangen. Ich glaube, dass es an der Stelle zweitrangig
Speaker:ist, sondern auch, was setzt das für Energien frei?
Speaker:Und Nochmal dir, euch ganz herzlichen Dank für diese
Speaker:Offenheit. Vielen Dank auch dir und euch und allen,
Speaker:die zugehört haben.
Speaker:Euch trotzdem einen guten Weg. Danke.
Speaker:Dankeschön.