Episode 96

full
Published on:

20th Jan 2025

Kindergartentrauer: Ulla Gschwandtner im Gespräch

Trauer im Kindergarten

Ulla Gschwandtner im Gespräch mit Trauermanager Stefan Hund

Tod und Sterben sind unvermeidliche Teile des Lebens, die keinen Altersunterschied machen – weder bei den Eltern noch bei den Kindern. In dieser tiefgründigen Episode wird das Thema Trauerbewältigung im Kontext von Kindergartenkindern und Grundschülern behandelt, insbesondere wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterkind stirbt.

Ulla Gschwandtner, eine erfahrene Trauerbegleiterin, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und Einsichten, die sie aus ihrer eigenen Trauerarbeit und ihrer Begegnung mit betroffenen Familien gewonnen hat. Die Diskussion reicht von den Herausforderungen, die Kinder beim Verarbeiten von Trauer haben, bis hin zu den Bedürfnissen der Eltern, die versuchen, in dieser schwierigen Zeit für ihre Kinder da zu sein.

Kontakt: https://von-grau-zu-bunt.com

----------

Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

  • Hast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauer-manager.de
  • Möchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager.
  • Möchtest Du regelmäßig zum Thema Trauer im Unternehmen lesen, bestelle Dir hier unseren Know-How-Transfer.

Impressum

Mentioned in this episode:

Danke

Vielen dank, dass Du auch heute wieder bei „Das Schwere Leicht gesagt“ dabei warst. Abonniere und Teile gerne diese Podcastepisode. Abonniere unseren KHT, damit Du und Dein Unternehmen wissen, was sie bei der Trauer eines Kollegen tun können. Alle Links in den Shownotes. Wir freuen uns, wenn Du in der nächsten Folge wieder dabei bis. - Herzliche Grüße Stefan Hund

Bleib mit uns in Kontakt

Bleib mit uns in Kontakt. Bestelle Dir hier unseren Newsletter: www.trauer-manager.de/news

Transcript
Speaker A:

Tod und Sterben macht vor keinem Alter halt, weder bei den Eltern noch bei den Kindern.

Speaker A:

Darum geht es heute.

Speaker A:

Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen zu einer neuen Folge das Schwere leicht gesagt.

Speaker A:

Und heute geht es darum, wie kommuniziere, wie spreche ich mit Kindern im Kindergartenalter und im Grundschulalter zweitausendein, wenn ein Mensch, beispielsweise ein Elternteil oder ein Geschwisterkind oder möglicherweise einfach ein Kindergartenkollege gestorben ist.

Speaker A:

Und dazu habe ich mir fachlich kompetenten Rat eingeholt und habe dazu die Ulla Geschwandtner eingeladen.

Speaker A:

Herzlich willkommen nach Österreich.

Speaker B:

Danke für die Einladung.

Speaker B:

Herzlich willkommen aus Österreich.

Speaker A:

Ja, das Thema Trauer sucht man sich nicht, sondern man wird gefunden.

Speaker A:

Wie bist du oder wie seid ihr zu eurem Thema gekommen?

Speaker B:

Ja, wir wurden auch anscheinend von unserem Schicksal ausgewählt.

Speaker B:

Bei uns ist vor circa acht Jahren unsere Tochter ganz plötzlich verstorben.

Speaker B:

Sie war 14 Monate alt und ist im Prinzip von einer S auf die andere in meinen Armen eingeschlafen.

Speaker B:

Eingeschlafen ist schon mal das falsche Wort.

Speaker B:

Sie ist verstorben, das Herz hat aufgehört zu schlagen und dann haben wir uns auf den Weg gemacht, erst selber mal geschaut, dass wir wieder stabil stehen, dass wir wieder Bogen unter den Füßen haben.

Speaker B:

Und dann ist die Frage aufgekommen, was ist der Sinn oder warum trifft es gerade uns?

Speaker B:

Und wir haben dann festgestellt, eigentlich haben wir es ganz gut integriert in unser Leben, den Tod unserer Tochter Emilia.

Speaker B:

Wir haben es jeder selbst in einer Form verarbeiten können.

Speaker B:

Wir sind als Paar noch beisammen, also mein Mann und ich haben es auch überstanden und auch als Familie sind wir ganz gut durchgekommen.

Speaker B:

Unsere ältere Tochter war 11, als die Schwester starb und Der jüngere Bruder ist erst nach dem Tod seiner Schwester auf die Welt gekommen.

Speaker B:

Also auch im Familiensystem haben wir es ganz gut hinbekommen.

Speaker B:

Und somit hat eigentlich unsere Tochter den weiteren Fahrplan festgelegt, was wir beruflich machen oder wo unsere Berufung uns hingeführt hat.

Speaker A:

Jetzt hat euch das Thema gefunden und wie ist das jetzt heute?

Speaker A:

Ich habe kürzlich gelesen, du bist von der Kommune angefragt worden, dort den Kindergarten und die Grundschule mit zumindest der Bürgermeisterin da zu versorgen.

Speaker A:

Was bietet ihr an dieser Stelle an?

Speaker B:

Darf ich vielleicht ein bisschen ausholen?

Speaker B:

In dieser Volksschule ist der Vater von insgesamt vier Kindern verstorben.

Speaker B:

Zwei davon sind in der Grundschule.

Speaker B:

Also wir sagen Volksschule in Österreich, in der Grundschule.

Speaker B:

Ich war damals sofort eine Woche nachdem das passiert ist, zu einem Elternabend anwesend und habe einfach viele Fragen geklärt, die auch die anderen Mütter, vorwiegend waren Mütter, da gehabt haben und auch die Witwe war hier.

Speaker B:

Viele Pädagoginnen sind dabei gewesen und da ist der Wunsch der Direktorin entstanden, einerseits die Pädagogen zu schulen und andererseits auch mit den Kindern etwas zu machen.

Speaker B:

Und jetzt bin ich demnächst für eine schulinterne Vorteile für die Lehrer vor ort und die Bürgermeisterin hat mich kontaktiert und sie möchte einen psychosozialen Workshop mit den Kindern zu machen, auch um das Thema Trauer aufzugreifen.

Speaker B:

Und es ist eigentlich so das ganze Jahr jetzt im Schwerpunkt Trauer gestanden in dieser Schule.

Speaker B:

Und das finde ich sehr positiv, weil Trauer trifft uns fast immer und überall in unterschiedlichen Formen.

Speaker B:

Und da finde ich es toll, dass den Kindern im Alter von sechs bis 10 Jahren die Möglichkeit geboten wird, sich damit aktiv auseinander auseinanderzusetzen, überhaupt mit den Gefühlen auseinanderzusetzen.

Speaker A:

Auf jeden Fall.

Speaker A:

Was mich allerdings schon mal wundert oder auch freut, ist einfach, dass so viele Eltern, du sagtest eben auch, so viele Mütter gesagt haben, Mensch, damit wollen wir uns wirklich auch auseinandersetzen.

Speaker A:

Denn ich erlebe es vielfach, dass in diesem Moment, wo Trauer in einem Haus ist, alle anderen sagen, ich gehe mal lieber auf Abstand.

Speaker B:

Ja, Gott sei Dank trifft es nicht mich so ungefähr.

Speaker B:

Ich habe es jetzt wirklich einige Male erlebt, dass bei den Eltern viele anwesend waren, einfach um auch zu wissen, wie gehe ich denn jetzt mit der betroffenen Familie um oder welche Fragen hat denn mein Kind?

Speaker B:

Welche Fragen bringt mein Kind nach Hause und wie kann ich diese altersgerecht beantworten?

Speaker B:

Und von daher, wir haben das auch sehr offen gestaltet und sehr interaktiv sind alle Fragen auch dran gekommen.

Speaker B:

Und da waren ganz unterschiedliche Dinge da.

Speaker B:

Auch Vorfälle, die die Menschen immer noch beschäftigen aus ihrer eigenen Geschichte, sind auch zum Thema gemacht worden.

Speaker B:

Also Trauer zieht sich ja durch und Trauer haben wir oft viele Jahre mit, auch wenn wir das gar nicht wollen.

Speaker B:

Und die kommt halt dann wieder hoch, wenn es einen Anlassfall gibt, das ist klar.

Speaker A:

Darf ich mal so direkt fragen, welche Fragen sind denn da gekommen?

Speaker A:

Was fragen in diesem Moment die Mütter bzw.

Speaker A:

Die Kinder?

Speaker B:

Also bei diesem Elternabend waren jetzt nur die Mütter und die Pädagogen da.

Speaker B:

Da z.B.

Speaker B:

eine wichtige Frage geht die Volksschulklasse oder Grundschulklasse geschlossen mit zum Begräbnis vom Vater des Schulkollegen?

Speaker B:

Und natürlich auch viele Ängste da gewesen.

Speaker B:

Wie erkläre ich denn meinem Kind ein Begräbnis?

Speaker B:

Was passiert denn da?

Speaker B:

Wie läuft denn das ab?

Speaker B:

Darauf sind wir z.b.

Speaker B:

eingegangen.

Speaker B:

Die Mama, also die Witwe hat mich auch gefragt, sollen die Kinder den Papa noch sehen?

Speaker B:

Das haben wir eingehend besprochen.

Speaker B:

Und es sind auch Fragen gestellt worden, eben von früheren Fällen.

Speaker B:

Wie hätte ich denn das besser machen können oder wie hätte ich da anders reagieren können, um meine Kinder besser abzuholen?

Speaker B:

Z.b.

Speaker B:

wie ein Großelternteil verstorben ist.

Speaker B:

Und da habe ich schon gemerkt, es beschäftigt eigentlich alle.

Speaker B:

Und sie waren Gott sei Dank auch so offen, die Dinge anzusprechen, die da schlummern in ihnen.

Speaker A:

Klar, in dem Moment wird einfach auch noch mal alles nach oben gewirbelt und es ist gut, wenn da wirklich eine Antwort kommt.

Speaker A:

Ich weiß jetzt nicht, welche Antwort du gegeben hast.

Speaker A:

Also ich war immer, habe ja im Endeffekt was ähnliches gemacht bei uns im Religionsunterricht jedes Jahr im November.

Speaker A:

November und wo auch die Eltern dabei waren oder eingeladen waren.

Speaker A:

Und da habe ich von vornherein gesagt, liebe Eltern, wenn die Kinder sagen, sie möchten mit zur Beerdigung gehen, dann lasst sie bitte gehen.

Speaker A:

Nimmt sie bitte mit.

Speaker B:

Ja, also da deckt sich meine Antwort komplett mit der deinigen.

Speaker B:

Ich bin auch sehr dafür, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, bei diesem Abschied dabei zu sein, weil es ist ja wirklich was sehr endgültiges.

Speaker B:

Ÿousand.

Speaker B:

Es ist auch wichtig für das Begreifen des Todes.

Speaker B:

Gerade im Kindesalter haben sie eine unterschiedliche Vorstellung vom Thema Tod.

Speaker B:

Und da auch das wirklich mitzuerleben, dass da ein Sarg oder eine Urne ist und auch die Verabschiedung möglich ist, finde ich ganz wichtig für den weiteren Trauerprozess.

Speaker A:

Auf jeden Fall.

Speaker A:

Denn begreifen kommt von begreifen.

Speaker B:

Genau.

Speaker A:

In dem Moment, wo ich da wirklich etwas begreifen kann.

Speaker A:

Und wenn es die Urne ist, gut, ich kann vielleicht sie nicht direkt anfassen, aber ich sehe sie zumindest haptisch vor mir, dann kann ich auch leichter begreifen, was da eigentlich Sache ist.

Speaker B:

Genau.

Speaker B:

Also deckt sich völlig mit meiner Erfahrung.

Speaker B:

Und ich erfahre es dann in Begleitungen öfter von jetzt erwachsenen Menschen, die sagen, sie haben beim Begräbnis der Oma oder vom Opa nicht mitgehen dürfen, weil die Eltern das damals verboten haben.

Speaker B:

Und die empfinden das als auch heute noch im Erwachsenenalter als ungerecht oder als das war nicht stimmig für sie.

Speaker B:

Aber sie sind halt damals nicht gefragt worden und die Eltern haben entschieden.

Speaker B:

Ganz sicher im besten Wissen und Gewissen, aber heute setzt man sich vielleicht anders damit auseinander.

Speaker B:

Ich habe aber im Gegensatz dazu nie gehört, ich habe mitgehen müssen und es war furchtbar.

Speaker B:

Also die Meinung ist Gott sei Dank nie vorgekommen.

Speaker A:

Also meine Erfahrung ist an dieser Stelle ganz klar die Angst, da die Kinder nicht mitzunehmen.

Speaker A:

Zweitausendein ist nicht die Angst der Kinder, sondern die Angst der Eltern.

Speaker A:

Genau, das ist es einfach mal ganz klar auszusprechen.

Speaker A:

Und das, was du eben auch sagtest, die, ich sag mal, früheren Kinder, die dann nicht zu Oma gehen durften, die konnten im Endeffekt nicht Abschied nehmen und die sind jetzt dann teilweise dreiig und keks und haben sich trotzdem noch nicht von der Oma verabschiedet in letzter Konsequenz.

Speaker B:

Genau, es fehlt einfach etwas Wichtiges.

Speaker A:

Und das kann man aus meiner Sicht zumindest, aber ich weiß nicht, wie du das siehst, auch nachholen.

Speaker B:

Ja, das wollte ich gerade auch sagen.

Speaker B:

Es gibt ja Möglichkeiten, dass man das durch ein Ritual oder eine Verabschiedung einfach später nachholen kann, um diesen Teil abschließen zu können, auch zu einem guten Ende bringen zu können.

Speaker A:

Auf jeden Fall.

Speaker A:

Also uns hören ja auch viele zu, die das möglicherweise vor dreiig 40 Jahren betroffen hat und denen das heute noch nachhängt.

Speaker A:

Und denen sei wirklich gesagt, da gibt es Möglichkeiten, bitte sprecht uns an.

Speaker A:

Wir können gegebenenfalls da auch nochmal Türen öffnen.

Speaker A:

Das müssen wir nicht unbedingt selbst machen, aber wir wissen möglicherweise jemanden, der ihnen da helfen kann.

Speaker B:

Genau.

Speaker B:

Ritualbegleiter z.B.

Speaker B:

ja, genau.

Speaker A:

Wie ist das in diesem Moment?

Speaker A:

Jetzt war es der Vater eines Kindergarten Grundschulkindes.

Speaker A:

Hast du das auch schon mal erlebt, dass es im Endeffekt ein Grundschulkind selbst getroffen hat, sprich einen Klassenkameraden?

Speaker B:

Ja, ich habe eine Mama in Begleitung gehabt, da ist der Sohn im Kindergarten verstorben.

Speaker B:

Er ist eben schwer erkrankt und dann auch verstorben.

Speaker B:

Und das war eine sehr traurige Geschichte.

Speaker B:

Also grundsätzlich mal traurig natürlich, weil das Kind verstorben ist, aber auch wie mit den Sachen des Kindes, des Buben umgegangen wurde.

Speaker B:

Die wurden einfach zusammengepackt, die Kinder sind seiner Gruppe, sind nicht informiert worden, es hat keine Gedenkfeier, Abschiedsfeier oder ein sonstiges Ritual gegeben und der Mama wurden dann nur mehr die persönlichen Gegenstände ihres Sohnes in einer Kiste überreicht und das war's.

Speaker B:

Und das hat mich persönlich auch sehr betroffen gemacht, weil ich denke, es gibt ganz andere Möglichkeiten, auch mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren über Tod zu sprechen, über Trauer zu sprechen, mit entsprechenden Bildern, Büchern, das begreifbarer zu machen und auch die Mama mit dabei zu haben oder die damals auch kleinere Schwester, die noch da war, hätte man viel mehr daraus machen können, auch im Hinblick auf die Entwicklung der Kinder oder auch auf den gesellschaftlichen Umgang mit den Themen Tod und Trauer.

Speaker A:

Ja, bis hin dazu, meine Erfahrung ist, wenn in diesem Moment so diese liebsten Sachen mit den liebsten Worten da werden, hingeschmissen werden, in dem Moment hat auch dieser ganze Ablauf, dieses ganze in dem Moment sterben innerhalb des Kindergartens kein Ende.

Speaker A:

In letzter Konsequenz hängt das dem Kindergarten oder der Einrichtung oder auch dem Unternehmen immer noch nach.

Speaker B:

Richtig.

Speaker B:

Die Mama hat es dann auch angesprochen bei der Leitung, aber auch die Leitung hat dieselbe an sich vertreten wie die gruppenführenden Pädagogen und es wurde auch im Nachhinein nichts mehr gemacht.

Speaker A:

Ich sage mal so, das wird die Zeit zeigen und das wird mit in die DNA dieses Kindergartens übergehen.

Speaker B:

Ja, kann auch anders sein.

Speaker B:

Von einem Kindergartenkind ist der ältere Bruder tödlich verunglückt und da wurde die Mama dann ganz besonders auch noch eingeladen beim Abschiedsfest vom Kindergarten und da wurde auch auch der Bruder mit einbezogen.

Speaker B:

Also es gibt auch positive Beispiele, wo Tod in der Familie auch bis in den Kindergarten kommen darf, selbst wenn es eben der größere Bruder war und da einfach in einer liebevollen Atmosphäre der Abschied vermittelt wird.

Speaker A:

Ja.

Speaker A:

Jetzt machen sich ja viele Eltern einfach auch nochmal Gedanken, ich kann mich im Augenblick nicht so um mein Kind kümmern, weil ich ja selber noch in der ganzen Abschiedsphase bin, weil beispielsweise da wiederum die Großelterngeneration gestorben ist.

Speaker A:

Was kannst du diesen Eltern mitgeben?

Speaker B:

Ich denke, wenn das Familiensystem so aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass einfach da ein liebevolles Mitglied fehlt, dann braucht es ganz viel Zeit und Geduld und eigentlich auch Unterstützung von außen, weil egal wer stirbt, es sind alle betroffen und es sind alle im Trauerprozess drinnen, mehr oder weniger, je nachdem, wie man sich auch darauf einlässt.

Speaker B:

Aber gerade so Kindergartenkinder, der Bub, wo der große Bruder verstorben ist, der hat auch ungemeine Ängste entwickelt dann, weil es könnte ja auch wen anderen aus der Familie treffen.

Speaker B:

Und da hat mir die Mama dann schon auch berichtet, es ist anstrengend, er schläft jetzt wieder immer bei uns und er braucht so viel Nähe und die Mama war selber schwer oder ist immer noch schwer in Trauer.

Speaker B:

Und da einfach auch ÿousand auf das soziale Umfeld oder das soziale Umfeld, finde ich, ist da oft gefragt, dass es mal mit dem Kind spielt oder dass es irgendwie abgeholt wird oder mitgenommen wird mit anderen Kindern.

Speaker B:

Oder der Mama vielleicht einmal ein, 2 Stunden beschert werden, wo sie sich entweder um gar nichts kümmern braucht oder sich mit ihrer Trauer auseinandersetzen kann.

Speaker B:

Und das ist, finde ich so, man sagt, zum Erziehen eines Kindes oder zum Großziehen eines Kindes braucht man ein Dorf.

Speaker B:

Ich glaube auch, wenn ein Familienmitglied stirbt, wäre es auch schön, wenn ein Dorf da ist und begleitet und unterstützend zur Seite steht.

Speaker A:

Gehen wir gerade noch einen Schritt weiter.

Speaker A:

Diese Mutter oder dieser Vater arbeitet ja irgendwo in der Regel.

Speaker A:

Was braucht es da von den Firmen oder was braucht es da von der Führungskraft in diesem Moment?

Speaker B:

Auch ganz viel Empathie, Einfühlungsvermögen und auch die Fähigkeit, sich mit schwierigen Dingen auseinanderzusetzen, um bei dieser Mama zu bleiben.

Speaker B:

Die arbeitet im pflegenden Bereich und die sagt immer, also sie wird nicht verstanden, sie redet auch nicht in der Arbeit drüber, weil sie das Gefühl hat, es will eh keiner hören, wie es ihr geht als frauende Mutter.

Speaker B:

Und sie erzählt mir auch von Aussagen ihrer Chefin.

Speaker B:

Ja, wo du eigentlich denkst, wie kann es zu sowas kommen, dass man mit trauernden Menschen so umgeht, also irgendwie auch so gefühllos umgeht.

Speaker B:

Und sie macht halt jetzt Dienst nach Vorschrift, ist immer wieder mal krank.

Speaker B:

Ja.

Speaker B:

Und weiß, wenn sich was anderes ergibt, ergibt sich was anderes.

Speaker B:

Und das ist halt einfach auch von der Unternehmensseite her schade, weil einfach auch viel Know how oder viel Expertise auf dem Weg bleibt, wenn Menschen dann einfach sich der Firma den Rücken zuwenden, weil sie es physisch, psychisch nicht mehr aushalten.

Speaker A:

Ja, bzw.

Speaker A:

Weil sie eben halt an dieser Stelle wirklich auch vom Unternehmen allein gelassen werden.

Speaker B:

Ja, genau.

Speaker A:

ranzösische Untersuchung von:

Speaker A:

Da kommt ganz klar raus, jede neunte Fachkraft kündigt, egal wie lange die Betriebszugehörigkeit ist.

Speaker A:

Wenn sie erlebt, dass die Führungskraft oder das Unternehmen auf deutsch gesagt eine Bastelbude ist im Französischen.

Speaker A:

Ich würde es als Bastelbude übersetzen von dieser Untersuchung.

Speaker A:

uten, das sind die Zahlen von:

Speaker A:

Da sind wir mit Sicherheit jetzt nicht mehr bei jeder neunten Fachkraft, sondern bei jeder siebten Fachkraft.

Speaker B:

Ja und ich glaube, die innere Kündigung ist schon viel früher ausgesprochen und das merkt man dann natürlich auch in der Arbeitsleistung oder in der Produktivität im Unternehmen.

Speaker A:

Ja, das ist ganz klar im Klartext.

Speaker A:

Die Unternehmen, die an dieser Stelle, ich sag mal schlecht aufgestellt sind, um es mal sehr zurückhaltend auszudrücken, die wollen lieber zahlen.

Speaker B:

Ja, genau.

Speaker A:

Dabei ist es eigentlich einfach, oder?

Speaker B:

Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, vielleicht auch ein bisschen mutig ist und mal über den Tellerrand hinaus sieht, finde ich persönlich es auch relativ einfach, weil Ÿousand Kommunikation hilft immer.

Speaker B:

Ja und ein bisschen flexibel darf man sein.

Speaker B:

Und dann glaube ich, sind trauernde Menschen auch sehr froh, wenn sie eine gewisse Struktur wieder haben in ihrem Alltag oder wenn sie vielleicht auch einmal ein paar Stunden nicht an das denken, was sie sonst rund um die Uhr beschäftigt.

Speaker B:

Und ich denke, darüber zu reden und zu schauen, welche Lösung können wir denn gemeinsam finden, wäre schon ein guter Anfang.

Speaker A:

Ja, also wir haben ja vom Ingenieurbüro aus einen Trauermanager entwickelt mit den Handlungsleitfäden, was das auf jedes Unternehmen runterbrechen kannst, egal ob nun jetzt Profit oder Non Profit, wo du zu jedem der großen Traueranlässe einen Leitfaden hast, wo die Führungskraft direkt nachgucken kann nach dem Motto was muss ich auf jeden Fall auf dem Schirm haben zweitausendein, was kann ich meiner Mitarbeiterin oder meinem Mitarbeiter auf jeden Fall anbieten, ohne irgendjemanden fragen zu müssen.

Speaker A:

Also beispielsweise, ich weiß nicht, wie das bei euch in Österreich ist, aber bei uns ist es eben halt so, wenn es gut geht, hast du mal einen Tag frei oder mal zwei Tage frei.

Speaker A:

Manche geben auch das nicht.

Speaker A:

Und wenn die Geschäftsleitung aber vorher gesagt hat, hier komm, bleib zwei Wochen zu Hause, ich sehe ja, wie es dir geht, bevor du dich krankschreiben lässt, dann hat das natürlich auch eine ganz andere Aussage für den Trauernden.

Speaker A:

Da sagt er natürlich, klar, kannst du mich mal anrufen, wenn hier Not am Mann ist, dann kann ich dir noch mal das ein oder andere sagen.

Speaker A:

Wenn nicht, gehe ich halt zum Arzt, lass ihn schreiben und dann lasse ich Gott einen guten Mann sein.

Speaker B:

Ja, richtig.

Speaker B:

Also bei uns in Österreich ist es sehr ähnlich.

Speaker B:

Mein Mann hatte nach dem Tod unserer Tochter drei Tage Sonderurlaub und er war zu dem Zeitpunkt noch Lehrer, Berufsschullehrer.

Speaker B:

Und er ist tatsächlich nach diesen drei Tagen wieder in die Arbeit gegangen.

Speaker B:

Es hat für ihn damals so gepasst, also er hat, glaube ich, die Struktur und das Gerüst seines Stundenplanes ganz dringend gebraucht, dass er sich da festhalten konnte.

Speaker B:

Ja, aber ich glaube, es wäre auch ein bisschen anders möglich oder wäre vielleicht auch sinnvoll gewesen, Stunden zu reduzieren oder sonst irgendwas auszumachen.

Speaker B:

Aber so ist er einfach in der Klasse gestanden und der Direktor hat gemeint, na gut, dass du wieder da bist, sonst drehst du eh zu Hause nur am Rad.

Speaker A:

Naja, ich sag mal so, das ist natürlich jetzt auch, sage ich jetzt aus meiner Erfahrung, Männertrauer versus Frauen, denn die Männer wollen ja meistens ja, damit weiter der Ofen warm ist und damit alles funktioniert.

Speaker A:

Und dann nach sechs Monaten in der Regel ist dann erstmal der Akku leer.

Speaker B:

Richtig, genau.

Speaker B:

War auch ähnlich bei meinem Mann.

Speaker B:

Er hat dann nach einem knappen Jahr begonnen, sich wirklich auch auf den Trauerprozess einzulassen, weil er einfach gemerkt hat, so kann es nicht weitergehen.

Speaker B:

So, die Zeit heilt alle Wunden, war nicht des Rätsels Lösung.

Speaker A:

Die Zeit hat noch nie Wunden geheilt, ist maximal gras drüber gewachsen und irgendwann kam so ein Kamel und hat es weggefressen.

Speaker A:

Kennen wir ja.

Speaker B:

Genau so ist es.

Speaker A:

Das kennen wir, das kennen wir, ja.

Speaker A:

Wie kann sich aus deiner Sicht eigentlich ein Kindergarten oder auf eine oder eine Grundschule auf so eine Situation vorbereiten?

Speaker A:

Gibt es da auch die Möglichkeit für irgendwelche Leitfäden oder SOPs?

Speaker A:

Wie siehst du das an dieser Stelle?

Speaker B:

Also grundsätzlich sage ich immer, über Tod und Trauer spricht man am besten nicht erst im Anlassfall, sondern gerade im Kindergarten bieten sich der Jahreskreis in der Natur gut an.

Speaker B:

Der Löwenzahn, der zur Pusteblume wird, die Blätter, die im Herbst von den Bäumen fallen, das ist auch eine Art von Sterben und Tod.

Speaker B:

Und da kann ich mit den Kindern darauf eingehen oder im Garten des Kindergartens liegt ein toter Vogel oder was auch immer und kann ich jetzt einfach wegräumen und die Kinder nicht sehen lassen oder ich gehe bewusst hin und spreche darüber, was ist denn da passiert oder was könnte passiert sein und wir begraben den Vogel.

Speaker B:

Also es gibt da ganz viele Möglichkeiten im Vorfeld über alltägliche Dinge den Weg zu gehen.

Speaker B:

Und ich finde es natürlich auch immer sinnvoll, dass die Pädagogen entsprechend zweitausendein auch geschult sind und selber ihre Themen ein bisschen angeschaut haben, dass sie nicht komplett überfordert sind, wenn dann tatsächlich was im Kindergarten passiert.

Speaker B:

Und Bilderbücher finde ich auch immer gut.

Speaker B:

Also über Bilderbücher kann man mit Kindern ganz viel besprechen, anschauen, sich selbst erzählen lassen, wie siehst denn du das?

Speaker B:

Und Kinder reden dann auch gerne.

Speaker B:

Also die Erfahrung habe ich auch gemacht und eben wie gesagt über Tod und Trauer schon vorher reden und nicht erst, wenn es dann akut gut ist und alle im Ausnahmezustand sind.

Speaker A:

Ja, zumal wenn man dann auch erstmal überlegen muss, ja was sage ich denn jetzt und was ist jetzt wichtig?

Speaker A:

In dem Moment ist der Such eigentlich schon lange abgefahren.

Speaker B:

Genau, genau.

Speaker B:

Und was sage ich auch mit Kindern?

Speaker B:

Immer altersentsprechend, aber die Wahrheit sagen und z.B.

Speaker B:

nicht die Oma ist eingeschlafen, sondern die Oma ist verstorben, weil wenn wer jetzt einschläft oder die Mama dann vielleicht schlafend zu Hause mal auf der Couch liegt, dann macht sich das Kind womöglich Gedanken oder boah, ist die Mama jetzt auch tot?

Speaker B:

Könnte ich auch in der Nacht sterben, wenn ich jetzt schlafe?

Speaker B:

Also immer die richtigen Begrifflichkeiten verwenden und auch auf die Fragen klar antworten, die die Kinder so haben.

Speaker A:

Auf jeden Fall, auf jeden Fall.

Speaker A:

Denn es kommt immer falsch an und so manche neigen ja in diesem Moment auch in einer vermeintlich kindischen Sprache zweitausendein und das geht in der Regel nach hinten los.

Speaker B:

Genau, richtig.

Speaker B:

Die Kinder dürfen ernst genommen werden, weil sie einfach kleine Persönlichkeiten sind, denen man die Wahrheit in ihrer entsprechenden Altersstruktur zumuten kann.

Speaker A:

Ja und eben halt auch wirklich Klartext im Sinne von die Oma ist gestorben, die Oma wird nicht wiederkommen.

Speaker B:

Richtig, genau.

Speaker A:

Ja und ich glaube aber, die Ehrlichkeit brauchen wir an der Stelle, denn sonst fliegt uns das Ding irgendwann richtig um die Ohren.

Speaker B:

Ja.

Speaker B:

Letzten auch einen Fall mitbekommen, der Bruder ist verstorben eines Kindergartenkindes und die Mama hat dem Kind erzählt, der ist auf eine Reise gegangen und jetzt fragt der kleine immer, wann kommt er denn wieder?

Speaker B:

Wann kommt er denn wieder?

Speaker B:

Und das ist dann, finde ich, viel schwieriger aufzulösen und aufzuklären und vor allen Dingen auch eine Vertrauensfrage, als ich sage, ich nehme gleich die richtigen Worte und sage, der Bruder ist verstorben und er kommt leider nie mehr wieder und wir verabschieden uns jetzt beim Begräbnis oder auch beim Leichnam und besuchen ihn am Grab oder an einem Erinnerungsort oder wie auch immer.

Speaker A:

Also in der dritten und vierten Klasse habe ich das Thema immer wieder jedes Jahr besprochen im November.

Speaker A:

Und dann waren wir eben halt auch auf dem Friedhof Ÿousand und die meisten Kinder wussten eben halt, wenn es Geschwisterkinder gegeben hat, die nicht groß leben konnten, die wussten auch, wo die Familiengräber waren bzw.

Speaker A:

Ungefähr 1/3 hat auch gesagt, wir hatten eigentlich noch ein weiteres Geschwister, aber dieses Geschwister war entweder eine Fehlgeburt oder eine Totgeburt oder eben halt das, was du im Endeffekt von euch sagtest, quasi ein plötzlicher Kindstod.

Speaker A:

Ja, das wissen die Kinder.

Speaker A:

Also die allermeisten wissen es.

Speaker A:

Wie gesagt, schwierig wird es immer dann, wenn man dann zusammen auf dem Friedhof kommt und dann auf einmal an einem Graf vorbeikommt und denkt, Moment mal, das ist der gleiche Nachname, den ich habe und das habe ich schon mal gehört und jetzt weiß ich eigentlich nicht damit umzugehen.

Speaker B:

Ja, genau, richtig.

Speaker A:

Ja, viel, viel Input.

Speaker A:

Aber ich glaube, du bist mit deinem Angebot in Österreich und ich hoffe mal auch, dass es da bei uns entsprechend genügend Angebote gibt, die auch wahrgenommen werden, dass du da eine wirklich große Hilfe bist, sowohl für die Kinder, Geschwisterkinder, als auch für die Eltern zweitausendein.

Speaker A:

Denn ja, der Tod und das Trauern gehört zum Leben dazu.

Speaker B:

Genauso ist es.

Speaker B:

Also setzen wir uns damit auseinander und schauen wir hin.

Speaker A:

Absolut.

Speaker A:

Denn wie gesagt, wir können das Thema nicht wegdrücken.

Speaker A:

Und wenn wir es wegdrücken, dann kommt es mit Sicherheit an einer Stelle wieder rein, wo wir es nicht haben wollen und erst recht nicht, wann wir es haben wollen.

Speaker B:

Richtig.

Speaker B:

Und meistens auch noch heftiger und intensiver.

Speaker A:

Ich sag mal ganz, ganz herzlichen Dank.

Speaker B:

Ich bedanke mich für die Einladung und fürs Gespräch.

Speaker A:

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn ihr uns schreiben wollt, entweder wir verlinken unten im Podcast in den Show Notes oder schreibt mir direkt an podcast trauer manager de.

Speaker A:

Und sofern es an die Ulla direkt geht, leite ich es auch gerne weiter Ÿousand, sodass wir dann auf eure Fragen reagieren können und euch möglicherweise in der einen oder anderen Art und Weise eine Hilfestellung bieten können.

Speaker A:

Ich sage herzlichen Dank fürs Zuhören, liebe Ulla, herzlichen Dank fürs Dabeisein und bis zur nächsten Woche.

Speaker A:

Ja, also ich hoffe jetzt einfach mal, dass wir die innerhalb der Pioniere der Prävention oder von der Prävention her ganz klar auf die psychologische Sicherheit achten, denn es ist nicht nur ein Psychospiel, es sind harte Zahlen und harte Fakten.

Speaker A:

Wie siehst du das?

Speaker C:

Stimmt, sehe ich ganz genauso.

Speaker C:

Diese Psychospiele, diese weichen Faktoren, die schlagen sich dann einfach durch auf die harten Kennzahlen, auf die Produktivität, auf den Gewinn von Unternehmen letztendlich.

Speaker C:

Von dem her, ja, ein ganz wichtiges Thema.

Speaker C:

Danke für die Einladung.

Speaker A:

Herzlichen Dank, dass du da warst.

Speaker C:

Sehr gerne.

Show artwork for Das Schwere leicht gesagt

About the Podcast

Das Schwere leicht gesagt
Trauer im Unternehmen
"Schluss mit dem Versteckspiel!"
Ja, wir sprechen über Verlust, Trauer und auch Tod im Unternehmen. Und, weil es ein sehr persönliches Thema werden kann, sind die Episoden durchgängig "per DU".

Warum dieser Podcast?
Weil Dein Unternehmen und Deine Mitarbeiter es sich nicht mehr leisten können, dieses Tabuthema zu ignorieren! Vom Wegschauen ist es nicht verschwunden, im Gegenteil.
Trauer im Unternehmenskontext kann teuer werden, besonders, wenn sie unvorbereitet in die Krise führt. Dabei wir reden hier nicht von Kleingeld, sondern von fünf- bis sechsstelligen Beträgen, die es Dein Unternehmen kosten kann, wenn jetzt die Kommunikation scheitert. Das ist kein Hirngespinst, sondern Fakt!

Glaubst Du nicht?
- Was kostet es Dich, wenn Deine wichtigste Vertrieblerin, welche die ganz großen Abschlüsse auf Augenhöhe verhandelt für vier Wochen komplett nach Trauerbedingter Krankschreibung ausfällt? Und wer krank ist, darf nicht kontaktiert werden ...
- Nach einer aktuellen französischen Studie kündigt jede 9. Fachkraft, wenn sie das eigene Unternehmen nach einem Trauerfall als inkompetent erlebt.

Die Technische Hochschule Würzburg hat in Zusammenarbeit mit uns herausgefunden, dass 80% der Führungskräfte bereits mit Trauer im Unternehmen konfrontiert wurden. Und was noch schockierender ist: Diese Führungskräfte fühlten sich oft hilflos in dieser Situation. Leitfäden, Kommunikationstraining und Informationen sind dringend notwendig.

Deshalb präsentieren wir: "Das Schwere LEICHT gesagt"
Hier behandeln wir Schlüsselthemen:

- Informationen zu Verlust, Trauer und gar Tod im Unternehmen.
- Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften, wie sie in dieser Situation gehandelt haben, bzw. was sie gelernt haben.
- Praktische Unterstützung für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Unser Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement Heinke Wedler bietet Ihnen den "Trauermanager". (www.trauer-manager.de/trauermanager)
1. Ein Handbuch mit detaillierten Leitfäden für die wichtigsten Traueranlässe. In die Leitfäden fließen direkt die Rahmenentscheidungen der Geschäftsleitung mit ein.
2. Diese werden ergänzt durch monatliche Online-Trainings in kleinen Gruppen.
3. Und wenn Ihre Führungskräfte nicht mehr weiter wissen, sind wir online für sie da - und wenn es ganz Dicke kommt, auch vor Ort.

Haben Sie ein Thema, das in einer Episode besprochen werden sollte?
Lassen Sie es uns wissen. Vielleicht hören Sie bald "Ihre Episode". Oder werden Sie selbst zum Interviewgast und teilen Sie Ihre Perspektive: podcast@trauer-manager.de.

Und keine Sorge, wenn wir über Angebote sprechen, finden Sie alle Informationen hier in den Shownotes. Wir prüfen alles sorgfältig, bevor wir es empfehlen. Einzelne Empfehlungen können Affiliatelinks sein.

Abonnieren Sie unseren Podcast und teilen Sie ihn großzügig!
Denn wenn der Tod oder die Trauer anklopft, zählen nur noch Bordmittel - Oder eben das, was sie mit einem Handgriff erreichen können. Und manchmal sind die überraschend begrenzt.

In jedem Unternehmen werden diese Informationen früher oder später gebraucht. Wir wissen nur nicht, wann. Mit über 1 Million Verstorbenen pro Jahr, davon 150.000 im erwerbsfähigen Alter, und den realen Herausforderungen wie Krebs und Herzkrankheiten sollten Sie gut vorbereitet sein. Es könnte Sie schneller treffen, als Sie denken.

Wenn Sie Entscheidungsbefugnis und Budgetverantwortung haben, vereinbaren Sie noch heute einen Kennenlerntermin: https://trauer-manager.de/termin.

Datenschutzerklärung und Impressum findest Du auf unserer Homepage

About your host