Episode 74

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Published on:

22nd Jul 2024

Trauer am Arbeitsplatz: Bestattung in leichter Sprache - ein Tooltipp

Trauer am Arbeitsplatz: Bestattung in leichter Sprache - ein Tooltipp

Stefan Hund spricht im Podcast des Trauermanager "Das Schwere LEICHT gesagt" mit Experten oder empfiehlt Tools (Folge 074)

Bestattung in leichter Sprache - Ein Angebot des Bestatterverbandes

www.trauermanager.de

Bestattung leicht verständlich erklärt!

Stefan Hund stellt das Tool https://www.bestatter.de/wissen/sterbefall-in-leichter-sprache/ vor und bringt Licht ins Dunkel, wenn die Worte fehlen bei Trauerfälle und Bestattungen. Höre rein und erfahre, wie bestatter.de mit einem kostenlosen Tool Sterbefälle für alle verständlich macht.

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Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.

Wir sind das

Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement. - Laudenbach/Bergstraße

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Dein Gastgeber im Podcast: Stefan Hund, Trauermanager

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Die Hintergrundmusik: One Last Time by Dan Phillipson - Lic by Premiumbeat

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Impressum

Mentioned in this episode:

Mit dem Trauermanager optimal vorbereitet

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Transcript
Speaker:

Informationen zum Thema Sterbefall in leichter Sprache. Heute

Speaker:

stelle ich euch ein kostenloses Tool vor, was auch noch

Speaker:

internationale Reichweite hat. Das schwere

Speaker:

leicht gesagt, mein Name ist Stefan Hund und das schwere leicht

Speaker:

gesagt ist der Podcast des Trauermanagers

Speaker:

für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte. Schön,

Speaker:

dass ihr wieder eingeschaltet habt. Wenn ihr in eurem

Speaker:

Unternehmen vorbereitet sein wollt, bevor ein Trauerfall

Speaker:

passiert, ein Mitarbeiter einfach den Kopf

Speaker:

nicht hat, nicht bei der Arbeit ist oder einfach selbst einen

Speaker:

Trauerfall hat, dann schaut euch gern mal auf der

Speaker:

Seite trauermanager.de Hier findet ihr

Speaker:

weitere Informationen. Ja und jetzt zu unserem

Speaker:

heutigen Angebot. Es ist eine kostenlose

Speaker:

Seite von bestatter.de. Ich weiß

Speaker:

nicht wie oft mir das passiert ist. Ich bin in Familien reingekommen

Speaker:

und gerade auf dem Land zu einer Zeit als Gemeindepfarrer,

Speaker:

wo es noch die Aussignung gegeben hat. Sprich da ist jemand

Speaker:

gerade verstorben. Möglicherweise war der Arzt schon

Speaker:

da und hat den Totenschein ausgestellt, möglicherweise auch noch

Speaker:

nicht. In dem Moment wurde ich als Pfarrer verständigt und wurde

Speaker:

gebeten in die Familie zu kommen, eben halt

Speaker:

den Toten aus dieser Familie ich sag mal zu

Speaker:

verabschieden. Und immer wieder,

Speaker:

gerade dann, wenn ich mit jüngeren Menschen

Speaker:

konfrontiert war, die hatten einfach nicht die Worte, die

Speaker:

wussten in diesem Moment nicht, wie sie

Speaker:

auch vom Handling mit der ganzen Situation umgehen

Speaker:

sollten. Wer sollte angerufen werden? Wer muss verständigt werden?

Speaker:

Wie ist das mit dem Bestattungsinstitut? Und so weiter und so fort.

Speaker:

Und ich bin mir sicher, dass es kein Einzelfall und

Speaker:

erst recht nicht, wenn man möglicherweise auch noch Gast in

Speaker:

einem anderen Land ist und der Sprache nicht unbedingt

Speaker:

spricht. Und deshalb hat es mich hoch erfreut,

Speaker:

dass bestatter.de einen Leitfaden rausgegeben

Speaker:

hat rund einen Sterbefall in

Speaker:

leichter Sprache. Und den möchte ich euch heute vorstellen.

Speaker:

Und es ist natürlich klar, unten in den Shownotes ist der

Speaker:

Bestatter in leichter Sprache direkt von mir verlinkt.

Speaker:

Gehen wir also mal etwas weiter. Ich bekomme

Speaker:

eine Aufstellung, dass ich entscheiden

Speaker:

muss, wo ist derjenige verstorben. Damit beginnt es.

Speaker:

Ist derjenige zu Hause verstorben, im Krankenhaus, im Pflegeheim

Speaker:

oder vielleicht auch an einem anderen Ort und dementsprechend

Speaker:

sind jeweils unterschiedliche Sachen in den Blick zu nehmen.

Speaker:

Nur so viele Einzelheiten kann nachher jeder selbst nachlesen.

Speaker:

Ist jemand zu Hause gestorben, dann wird der Hausarzt verständigt,

Speaker:

der stellt den Totenschein aus, was heute auch nicht

Speaker:

mehr selbstverständlich ist, einfach aus Mangel an angeboten.

Speaker:

Mancher hatte auch keinen Hausarzt und dann muss man die

Speaker:

116 117 anrufen, den ärztlichen Notdienst

Speaker:

und da kommt entsprechend dann ein Arzt oder eine Ärztin

Speaker:

und stellt die Todesbescheinigung aus. An dieser

Speaker:

Stelle noch ein kleiner Hinweis, das ist jetzt nicht

Speaker:

in dem Bestatter in leichter Sprache.

Speaker:

Der Arzt ist gefragt zu sagen, ist das

Speaker:

die Art und Weise wie derjenige verstorben ist für ihn

Speaker:

natürlich oder nicht natürlich und in dem Moment wo er

Speaker:

nicht natürlich ankreuzt wird automatisch Polizei und Staatsanwaltschaft

Speaker:

eingeschaltet. In aller Regel ist das eine reine Formsache,

Speaker:

dass eine Kurzobduktion gemacht wird und

Speaker:

dann der Leichnam erst freigegeben wird. Erst freigegeben wird.

Speaker:

Ja, ich finde da auch die Informationen, welche Dokumente

Speaker:

braucht der Bestatter von der

Speaker:

Familie oder eben halt über den Verstorbenen, möglichst eben halt

Speaker:

einen Ausweis, eine Krankenkassenkarte und die

Speaker:

Todesbescheinigung vom Arzt. Die

Speaker:

anderen Sachen könnt ihr gerne noch mal nachlesen. An dieser Stelle ist vielleicht

Speaker:

auch noch mal wichtig vorher darüber gesprochen zu haben, dass man weiß

Speaker:

wo gibt es vielleicht noch eine Information über eine

Speaker:

Sterbeversicherung, denn unter uns sterben

Speaker:

ist nicht billig. Es kostet nicht nur das Leben, sondern in

Speaker:

der Regel zwischen 5000 und 10.000 Euro,

Speaker:

wenn ich jetzt hier gucke Südhessen und Bergstraße. Und

Speaker:

dabei ist der bestatter der kleinste anteil in

Speaker:

erster linie es sind es brieftofs kosten

Speaker:

ja also wie gesagt zu hause dann im krankenhaus da hat man natürlich

Speaker:

die erste direkt

Speaker:

Dann kümmert sich auch der Bestatter dann wirklich auch die Abholung

Speaker:

und entweder derjenige Bestatter bringt dann den Verstorbenen

Speaker:

ins Bestattungshaus oder bringt direkt

Speaker:

auf den Friedhof. Das ist dann nochmal ganz ganz unterschiedlich.

Speaker:

Pflegeheim ist es ähnlich und ist ein Mensch an

Speaker:

einem anderen Ort. Ich sage einfach mal auf der grünen Wiese, der Tod fragt ja

Speaker:

nicht wo bist du gerade? Dann natürlich

Speaker:

die 112 wählen, Notarzt, Krankenwagen kommen lassen

Speaker:

und dann das übliche, die

Speaker:

Todesbescheidigung, Sterbefallanzeige und

Speaker:

dann kommt der Rest auf die Familie zu

Speaker:

oder eben halt auf diejenigen. Es gibt ja auch immer mehr, die haben keine

Speaker:

Angehörigen, die das bestenfalls für sie

Speaker:

regeln.

Speaker:

Bestattungen wie und wo ist dann der nächste Bereich. Der ist unterschieden

Speaker:

zwischen in Deutschland oder in einem anderen Land.

Speaker:

In Deutschland hat man ja die grundsätzliche Auswahl erst mal zwischen Erd- und

Speaker:

Feuerbestattung. Erdbestattung heißt der

Speaker:

tote Körper wird in der Regel in einem Sarg, je nachdem auch

Speaker:

der Religionszugehörigkeit, in einem Grab abgelegt.

Speaker:

Feuerbestattung heißt, der tote Körper wird

Speaker:

ins Krematorium gebracht, verbrannt und die Asche vom

Speaker:

toten Körper wird in der Regel in eine

Speaker:

Urne bestattet. In Deutschland haben wir ja an

Speaker:

dieser Stelle den Friedhofszwang, aber da gibt es

Speaker:

auch noch mal einzelne Möglichkeiten, die die Familie dann

Speaker:

gerne mit dem Bestatter besprechen sollte.

Speaker:

Vielleicht gibt es an dieser Stelle auch und das ist nochmal ein Hinweis auch Erklärungen

Speaker:

oder Wünsche des Verstorbenen. Ich

Speaker:

sage mal Stichwort Erd- oder Feuerbestattung, was ja immer auch

Speaker:

nochmal eine Entscheidung ist. Und

Speaker:

das andere ist, wenn dann wo, ist es der

Speaker:

im Wald oder auf dem Friedhof oder möglicherweise auf dem

Speaker:

Meer Oder wenn man im Bundesland Bremen

Speaker:

wohnt, gibt es auch die Möglichkeit der Bestattung im eigenen Garten.

Speaker:

Oder in der Kooperation mit dem Bestatter

Speaker:

und einem ausländischen Bestatter,

Speaker:

beispielsweise mit der Schweiz, gibt es auch die Möglichkeit,

Speaker:

daher eine Bestattung im Bergbach

Speaker:

oder ähnliches durchzuführen. Wir haben

Speaker:

aber auch die Menschen, die aus einem anderen Land kommen oder die Familie

Speaker:

ist dort oder man sagt, Mensch ich möchte eigentlich

Speaker:

in einer bestimmten Art und Weise bestattet werden, was so in Deutschland nicht

Speaker:

möglich ist. Und dann kann man mit dem Bestatter reden,

Speaker:

dass er die entscheidenden Schritte einleitet,

Speaker:

damit derjenige im Ausland bestattet werden kann. Da sind

Speaker:

viele Formalien einzuholen, da sind Übersetzungen

Speaker:

einzuholen und auch dann ist es immer wieder die Frage

Speaker:

wird derjenige erdbestattet oder

Speaker:

wird er feuerbestattet? Erdbestattung muss man ganz klar

Speaker:

sagen wirft noch mal deutlich mehr Kosten auf

Speaker:

und deutlich mehr Aktionen. Aber auch

Speaker:

das ist möglich. Gleichzeitig,

Speaker:

Ich habe eben schon mal gesagt, keiner weiß, wo ihn der Tod erreicht.

Speaker:

Möglicherweise erreicht ihn auch der Tod im Ausland. Ich hatte mal

Speaker:

eine Beerdigung von jemand, der war im Urlaub in Südafrika. Und dann

Speaker:

war eben mal die Frage, also eigentlich wollte er gerne Erdbestattung

Speaker:

haben, aber hätte man die Erdbestattung gewählt,

Speaker:

dann wäre das damals schon ein deutlich fünfstelliger Betrag

Speaker:

gewesen, so dass man sich dann mit den Bestattern dort und

Speaker:

hier vor Ort auf eine Inkremierung geeinigt hat und dann

Speaker:

wurde die Urne in Deutschland bestattet. Ja,

Speaker:

es geht weiter. Wichtige Worte im dritten

Speaker:

Teil werden erklärt. Was ist ein Bestatter?

Speaker:

Was ist eine Bestattung? Was hat es mit dem Bestattungsgesetz auf

Speaker:

sich? Der Bestattungsort, der Bestattungspflicht, die

Speaker:

übrigens bei der Familie liegt.

Speaker:

Egal wie nun die Familie aussieht,

Speaker:

sei es Stichwort Patchwork, sei es

Speaker:

Stichwort arm oder reich, sei es Stichwort zerstritten

Speaker:

oder einig. Aber manchmal gibt es natürlich auch keine

Speaker:

Familie mehr. Ist jemand ohne Angehörige

Speaker:

gestirbt, teilweise übernehmen das dann die Freunde und

Speaker:

teilweise wird es dann einfach eine öffentliche

Speaker:

Bestattung über die öffentliche Hand. Da muss man

Speaker:

dann noch mal genau mit dem Bestatter die Sachen klären.

Speaker:

Ja Stichwort Leichenpass. Die Todesbescheinigung

Speaker:

wird noch mal genauer erklärt, auch die Trauerfeier, da die Möglichkeiten,

Speaker:

die Überführung und die Urne.

Speaker:

Ja, dann gucken wir einfach mal weiter. Der nächste

Speaker:

Bereich ist dann Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Speaker:

Grundsätzlich geht es in dem Fall darum,

Speaker:

wo finde ich einen Bestatter. Wenn ich einfach so

Speaker:

an meine Zeit als Gemeindefahrer zurückdenke, Ich hatte in der

Speaker:

Regel bei kleinen Landgemeinden immer so

Speaker:

zwei, drei Bestatter, die am meisten angebracht worden sind.

Speaker:

Und da waren im Endeffekt die Nummern bekannt und auch die

Speaker:

Leistungen, ich sage mal, relativ vergleichbar.

Speaker:

Selbst wenn man wo eben halt wusste, man will was besonderes haben oder man braucht

Speaker:

etwas besonderes. Ich sage mal Stichwort,

Speaker:

man hatte ein Kind,

Speaker:

was beerdigt werden musste, dann wollte man vielleicht eher zu dem einen und

Speaker:

nicht zu dem anderen. Aber wie gesagt, das war alles relativ vergleichbar.

Speaker:

In dem Moment, wo ich in die Stadt gucke, habe ich noch mal ganz andere

Speaker:

Möglichkeiten und erst recht, wenn ich ins Internet gucke, da sollte

Speaker:

man sich auch vorher vielleicht mal genauer Gedanken machen.

Speaker:

Da gibt es viele interessante Angebote und

Speaker:

andere Angebote in die würde ich nicht einsteigen. Aber

Speaker:

das muss jeder für sich selbst klären. Ja,

Speaker:

Soweit erstmal die Einführung in diesen

Speaker:

Bestattung mit leichter Sprache. Wie gesagt, man kann

Speaker:

auch dort nochmal einen Bestatter in Deutschland finden, wenn man eben erstmal keine

Speaker:

Idee hat, wen man fragen könnte. Da gibt

Speaker:

man seine Postleitzahl an und dann bekommt man eben mal die entsprechenden

Speaker:

Bestatter im Umfeld genannt.

Speaker:

Das Ganze hat aber noch einen

Speaker:

entscheidenden Vorteil. Neben der wirklich leichten

Speaker:

Sprache für jeden verständlich, es ist mit Google

Speaker:

Übersetzer verbunden. Das heißt also auch diejenigen,

Speaker:

die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, können dann auf ihre

Speaker:

Sprache, Das muss ja nicht nur Englisch sein. Das kann ja auch

Speaker:

Arabisch, Tamil oder was auch immer sein. Und die Beerdigung

Speaker:

wäre trotzdem in Deutschland. In diesem Moment finden Sie die richtigen

Speaker:

Worte, die richtige Ansprechpartner. Und

Speaker:

ja, Dieses ganze Tool vom Bestatterverband ist

Speaker:

kostenlos und ich

Speaker:

denke es ist ein gutes Hilfsmittel

Speaker:

nicht nur für Unternehmen, nicht nur für Führungskräfte, sondern

Speaker:

für diejenigen, die mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu

Speaker:

tun haben, für die ist es geeignet, so

Speaker:

etwas zu kennen. Das war meine Episode für

Speaker:

heute. Herzlichen Dank fürs Zuhören, herzlichen Dank fürs

Speaker:

Einschalten. Wie immer unter trauer-manager.de

Speaker:

gibt es noch mehr Informationen, gibt es ganze Leitfäden,

Speaker:

wie kann ich mit dem Trauer, mit einer Trauersituation im Unternehmen umgehen.

Speaker:

Wenn euch diese Episode gefallen hat oder ihr Fragen habt, schreibt

Speaker:

mir gerne unter podcast-manager.de.

Speaker:

Erreicht mich und dann antworte

Speaker:

ich euch gerne. Bis dahin Eine gute Zeit.

Speaker:

Euer Stefan Hund.

Show artwork for Trauer am Arbeitsplatz

About the Podcast

Trauer am Arbeitsplatz
Das Schwere LEICHT gesagt
Dein Mitarbeiter steht verweint neben sich. Stockend murmelt er, dass gestern sein Vater gestorben ist. Was sagst Du jetzt?

Wenn Du jetzt mehr als zehn Sekunden nachdenken musst, ist dieser Podcast mit über 120 Episoden für Dich. Erfahrungsgemäß fällt in den ersten drei Minuten die (Vor-)Entscheidung darüber, ob Dein Mitarbeiter in einem Jahr noch in Deinem Unternehmen arbeitet, bzw. noch die erwartete Leistung bringt.

Kurz gesagt:
Siehst Du ihn in seiner existenziellen Not auf Augenhöhe und unterstützt ihn emphatisch und professionell? Oder fühlt er sich von Dir - als seiner Führungskraft - jetzt alleine gelassen?

Dieses Gefühl prägt ab sofort jede Kommunikation zwischen Dir und dem trauernden Mitarbeiter. Wer sich jetzt als verlassen erlebt, zieht sich zurück oder sucht sich intuitiv einen neuen Ort bzw. eine neue Führungskraft. Wer sich gut unterstützt fühlt, steigert Mitarbeiterbindung.

Eine französische wissenschaftliche Studie (Okt. 25) zeigt, dass fast 13% der Mitarbeiter nach einem akuten Trauerfall das Unternehmen binnen Jahresfrist verlassen. Trauert ein Mitarbeiter gar um ein eigenes Kind, steigt die Zahl auf 1/3!

Wie sieht es mit der Vorbereitung im Unternehmen auf die Trauer eines Mitarbeiters aus?
Unsere Studie, die wir bei der THWS (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) in Auftrag gegeben haben, brachte es 2023 an den Tag. 80% der Führungskräfte haben bereits Mitarbeitertrauer mit deutlicher Auswirkung auf die Arbeit erlebt. 80% der Führungskräfte sagten, dass sie die Geschäftsleitung vergeblich um Hilfe gebeten haben.

In jeder der Podcastepisoden beleuchten wir einen Aspekt, der für Führungskräfte, deren Mitarbeiter trauert, einen Mehrwert bietet.

Dies alles ist ein Teil des Gesamtkonzeptes „Trauermanager“. Mit Ihren Angaben erstellen wir für Ihr Unternehmen eine Art „Brandschutzordnung für die wichtigsten sechs Traueranlässe“. Ziel ist es, dass jede Führungskraft binnen 3 Minuten weiß, was sie sagen und anbieten kann. Ziel ist es auch, dass jeder Trauernde eine vergleichbare Unterstützung im Unternehmen erhält.
Wir, das ist das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und ganzheitliches BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement). Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: entscheider@trauermanager.de

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Stefan Hund

Stefan Hund, *1964